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    Ich habe es wieder getan. Ich musste wieder eine Fotobox mieten

    Ich musste wieder eine Fotobox mieten

    Kennt ihr das, wenn ihr von etwas begeistert wart und ihr es unbedingt wieder machen müsst!? Bei mir war es mal wieder soweit, ich musste unbedingt wieder eine Fotobox mieten. Das hat das letzte Mal einfach so viel Spaß gemacht, dass ich mir bei der Hochzeit einer Freundin wieder eine holfen musste. Dieses mal war es bei diesem Anbieter https://www.selfiebox-verleih.de. Die Selfiebox hat viele besondere Fotos gemacht und den Bildern Fotoeffekte verpasst, die das Bild noch besonderer machen.

    Es war super unkompliziert. Ich habe eine unverbindliche Anfrage gestellt und schon ein Angebot erhalten und pünktlich einen Tag vor dem Event war die Box da. Super unkompliziert. Warum aber habe ich mir eine Photo Booth geholt? Hier möchte ich nicht nur auf den Event eingehen sondern das von einem ganz anderen Blickwinkel angehen. Es sollte einfach eine lebendige und farbenfrohe Veranstaltung werden, bei dem ein Austausch entsteht, der von mir als strategisches Entertainment geplant wurde. Denn es ging nicht um eine Hochzeit sondern um eine Firmenveranstaltung. Zusätzlich sieht man immer häufiger, wie mehr und mehr Organisationen dazu neigen siche eine Selfiebox anlegen um deren Erfolg weiter aufzubauen mit geschicktem Marketing.

    Egal ob du ein Rockstart, ein Taschenhersteller, eine wohltätige Organisation bist, dein Geschäft musst irgendwie die Aufmerksamkeit der Kunden erlangen. Unternehmen organisieren Events um den Firmenerfolg zu teilen, den Kontakt mit den Unterstützern zu erlangen, Gelder akquirieren für einen bestimmten Grund oder den Bekanntheitsgrad steigern. Idealerweise soll das alles durch ein Vorhaben erreicht werden.

    Hier mal ein Beispiel für eine Interessante Art und Weise einer Box.

     

    Kosten-Nutzen-Faktor einer Photobooth

    Auch wenn eine Anmietung solch einer Box ein gewisses Momentum erreicht, ist der Spaß nicht unbedingt sehr günstig. Fotobox Anbieter, bieten ihren Boxen zwischen einer Range von 300 € bis 600 € an. Wer etwas ausgefalleneres haben möchte, der kann auch schon mal 2.000 € bezahlen. Es kommt meist ganz darauf an, was man sich für Extras wünscht. Punkte die den Preis z.B. beeinflussen sind, Größe des Events, Mietzeit und möglicherweise Wünsche nach einem Corporate Design.

    Bitte Lächeln! Eine Selfiebox macht Spaß.

    Bei den meisten Personen greift der Instinkt, sich selbst zu fotografieren. In Zeiten von Social Media ist der Selfie eine ganz normale Sache geworden. Eine Fotobox erfüllt den Wunsch in ganz einfachen Schritten. Hinzu kommen dann noch Pros, lustige Foto-Accessoires, animierte GIFs, Green-Screen und anpassbare Wasserzeichen auf dem Foto (meist der Firmenname oder Logo).

    Viele der Fotoboxen, bieten die Möglichkeit, die Bilder gleich auf den Social Median zu posten mit einer bequemen Upload-Funktion (was auch ganz automatisiert passieren kann. Dadurch, dass das Bild mit einem eigenen Logo gleich gebranded weden kann, erhalten die Personen die sich das Bild schicken, gleich automatisiert eine Art Werbung. Hier können verschiedene Variationen erstllt werden, um die Werbewirksamkeit eines Fotos zu steigern.

    Fotobox mit Ringlicht

    Also das nächste Mal, wenn du überlegen solltest, wie du gezielte Werbung palzieren kannst und es den Werbeempfängern auch noch Spaß macht, dann denke an die Photobooth. Die Wirkung eines geschossenen Bilden darf nich unterschätzt werden. Zusätzlich wird das Bild bei den meisten sehr lange aufgehoben, sodass durch die richtige Platzierung eines Logos, alles richtige gemacht werden kann. Im Gegensatz zu den gänigsten Methoden, Kunden zu gewinnen, ist das die angenehmste für Kunden, da sie sich ja schließlich selbst fotografieren wollen.

  • hochzeit

    Welche Kartenformate gibt es und welche passen zu unserer Hochzeit?

    Welche Kartenformate gibt es und welche passen zu unserer Hochzeit?

    Es gibt Hochzeitskarten in den verschiedensten Formaten. Von romantisch bis hin zu klassisch oder vintange. Aber was soll man für die Hochzeitseinladungen hernehmen!? Aber keine sorge ich zeige euch das perfekte Design, bei dem eure Gäste nur JA sagen können.

    Auffalen ohne aufdringlich zu wirken

    Wie wäre es mit Einladungen, die Bändchen oder Anhänger haben? Es wird immer beliebter, Hochzeitseinladungen mit mit Anhängern und Bändern zu versehen. Es liegt auch auf der Hand wieso, es sieht einfach herzlicher aus und perfektioniert die Optik mit dem gewissen Etwas. Passend ist ein Foto, welches einen Vintage-Filter erhalten hat. Lässt man das eigenen Fotos dann auf die ganze Fläche der Karte drucken, erhält man eine tolle Wirkung beim Empfänger. Das ganze sollte man noch mit dem Datum und Uhrzeit ergänzen, an dem man heiratet.

    Besonders viel kann man beispielsweise bei Einsteckkarten mit Hüllen herausholen. Dies ist ein absoluter Hingucker, wenn das mit Papelle umgesetzt wird. Die Hülle lässt sich so z.B. mit den wichstigsten Angaben zur Hochzeit verzieren. Fotos könne n genau so gut darauf abgebildet werden. Wenn man das ganze dann noch mit Naturmaterialien und Retro-Schriften ergänzt dann wirkt dies schön elegant aber dennoch dezent.

    Hochzeitskarte weiß

    Die Einladung als Fächer-Variante verschicken

    Dies müssten die meisten kennen. Zwar nicht als Hochzeitseinladung aber eventuell von Lernkarten. Diese werden wie die Einadungskarten bei Hochzeiten an einem Eck mit einer Öse versehen und anschließend mit einem Stück Schnurr verbunden. Die einzelnen Abschnitte können dann nacheinander aufgefächert werden. Auf diese Art und Weise lassen sich die meisten Informationen und Bilder in einer Einladung verpacken ohne das es zu wuchtig wirkt. Kleiner Tipp: Rundet die Ecken ab und das ganze wirkt schon viel einladender.

     

    Klappkarten

    Dies klingt zuerst einmal wenig überzeugend. In Wirklichkeit sind diese aber eine Art von Einladungen mit denen man nichts falsch machen kann, wenn man sich unsicher ist welche Variante man nehmen soll. Hier können Varianten von DIN vertikal, lang oder quatratisch genutzt werden. Zusätzlich kann man sich noch überlegen ob diese nach unten geklappt werden sollen oder einfach, zweifach gefaltet. Noch verspielter ist es, wenn z.B. die obere Klappe kürzer ist als die untere. Wie ihr seht ist bei dieser Art der Einladung nur der Fantasie Grenzen gesetzt.

    Klappkarten

    Egal für welche Variante ihr euch entscheiden werdet, denkt bitte daran die Karten frühzeitig zu verschicken. So gebt ihr euren Gästen die Möglichkeit sich den Tag auch selbst freizuräumen. Manche müssen ja bei ihrem Arbeitgeber den Urlaub schon früh beantragen. So vermeidet ihr, eure Gäste in eine ungünstige Position zu stecken. Gleichzeitig vermeidet ihr natürlich auch, dass euch Gäste absagen müssen aufgrund der zu spät erhalteten Einladung.

    Hier findet ihr eine kleine Anleitung:

    Noch ein kleiner Tipp: Richtet euch doch eine Internetseite ein. Hier könnt ihr auch gleich in der Einladung darauf verweisen, dass sich die Gäste noch weitere Informationen auf der Webseite einholen können. Hier könnt ihr z.B. Dresscodes vorgeben oder wo man am besten übernachten kann, wenn die Anreise weiter weg sein sollte. Wie ihr seht, mit kleinen Aktionen könnt ihr schon eine viel besser Basis schaffen die euch und eure Gäste glücklich macht. Und das sollte ja das Ziel sein, dass es ein besonderer Tag wird.

  • events

    Sollte man ein Fotoautomat mieten für eine Hochzeit?

    Sollte man ein Fotoautomat mieten für eine Hochzeit?

    Eine Freundin von mir hatte vor kurzem geheiratet. Ich bin in der glücklichen Position gewesen, dass ich den Großteil der Hochzeit als Trauzeugin, organisieren durfte. Ich hatte davor ein wenig bedenken, da es bei der Hochzeit so viel zu beachten gibt. Aber im Nachhinein bin ich froh das ich die Hochzeit organisiert habe, da alles begeistert waren.

    Am Anfang stand für mich die Frage im Raum, was ich denn alles für eine Hochzeit organisieren kann. Da ist mir ziemlich schnell so eine Fotobox eingefallen. Nach ein wenig Recherchearbeit habe ich mir allerdings die Frage gestellt, ob Fotoautomaten mieten zur Hochzeit eine gute Wahl ist oder nicht. Mir war es wichtig, das beim Event so viel Personen wie möglich Spaß haben. Da dachte ich mir, dass eine Fotobox genau das richtige ist.

    Ich kann euch sagen, es hat sich im Nachinein gesehen, total gelohnt. Ich habe ein paar Anbieter kontaktiert und da hat sich schnell die Spreu vom Weizen getrennt. Hier gibt es aus preislicher Sicht auch große Unterschiede. Ich habe mich für das preisliche Segment entschlossen und hab mir die Box liefern lassen. Es hätte ja noch die Option gegeben, dass es jemand am gleichen Ort bringt.

    Das schöne an so einer Photo Booth ist, dass die Gäste sich alleine damit beschäftigen können. Es muss somit niemand dabei stehen und alles zeigen. Es ist total intuitiv. Das lustige ist, sobald eine Person damit angefangen hat, ziehen die anderen Gäste gleich mit. Es war ein riesen Spaß vor allem die ältere Generation zu sehen, wie sehr sie sich mit den Props verkleiden um ein lustigen Fotos zu erhalten. Etwaiige Ruhezeiten zwischen Hochzeitsspielen oder den Essens-Gängen, lassen sich somit super einfach füllen. Ich habe die Fotobox zwar nicht selber aufgebaut aber ein Freund der das für mich erledigt hat, hat mir gesagt er hatte die Box nach 10 Minuten aus der Box ausgepackt und schon das erste Test-Foto geschossen. Also unkompliziert war es auch. Ich hatte den Service mitgebucht, dass die Box auch am Folgetag abgeholt wird. Der Versandkarton ist schon ein wenig groß und Schwer. 23 KG wenn ich mich richtige erinnere. Klar das kann man auch selber zur Post bringen aber das war am bequemsten.

    Das schöne für die Gäste war, dass die Bilder auch alle gleich ausgedruckt wurden. Das hatte zur Folge, dass jeder dem anderen seine lustigen Bilder zeigen wollte und die Gäste auch ihre eigenen Bilder mit nach Hause nehmen konnten. Ausgeblieben ist zwar nicht, dass mich fast alle nach den Bildern in elektronische Form gefragt haben aber das war eigentlcih auch ganz easy. Ich habe vom Verleiher einen USB Stick mit den Bilder und eine Online-Galerie erhalten. Ich habe innerhalb von 5 Minuten alle Bilder hochladen können und den Link an die Gäste verteilen können. Also auch das sehr einfach und schnell.

    Ach ja, von mir gibt es auch noch ein lustiges Bilder, aber die bekommt ihr auf jeden Fall NICHT zu sehen 😉

    Ich wünsche euch eine schöne Zeit und hoffe das ich euch weiterhelfen konnte.

  • Maravillosa

    Travel: Surfen in Marokko.

    Wir waren gerade noch in Moliets, als wir anfingen, Marokko für den Herbst zu planen. Im letzten Jahr hat es für mich ganz gut geklappt, aus einem Urlaub zurückzukehren und den nächsten bereits ein paar Seiten weiter in meinem Kalender eingetragen zu haben. Seit vier Jahren surfe ich nun schon und versuche immer und immer mehr dem deutschen Grund zu entfliehen, um Wellen zu finden. So verstauten wir in Frankreich also die Surfbretter sicher in den Bordbags und waren uns bereits bewusst, dass wir sie schon bald wieder brauchen würden. Auf den Tipp eines Bekannten hin, fanden wir uns ein paar Wochen später in Marokko, in einem wunderschönen Haus wieder. Das Eden Surf Maroc wird von einem ganz bezaubernden Paar geleitet. Gefühlt war sie für den emotionalen Support zuständig und er warf sich mit uns in die Wellen, um aus unseren Anfängerskills sogar fast so etwas wie Surfen zu zaubern. Wir wohnten unter einem Dach mit einem weiteren Paar und wechselnden Urlaubern, die meisten aus Paris angereist. Morgens erwartete uns bereits das Frühstück, kurz bevor wir unsere Sachen packten und mit dem Hausherrn einen Strand suchten, um für zwei bis drei Stunden zu surfen. Nie hätte ich solche Konditionen erwartet. Das Meer war gnädig, die Wellen groß und trotzdem nicht zu doll.Voller Kraft und stabil. Mit der Woche wurde es immer schwieriger und wir immer besser. Nach der Morgensession wartete meistens bereits das Mittagessen auf uns. Es war von Anfang an schön, dass wir alle gemeinsam zum Essen beieinander waren, gefühlt gleichzeitig Englisch, Deutsch und Französisch sprechend. Im Anschluss an das Mittagessen konnte man uns nicht retten. Wir fielen der Reihe nach halb tot in den Betten zusammen, um den schmerzenden Muskeln einen Mittagsschlaf zu gönnen. Schließlich ging es meistens bereits anderthalb Stunden später wieder weiter, die Bretter aufs Autodach werfend, den nächsten Strand suchend. Das Wasser war warm. Der Sonnenuntergang in jeder Nachmittagssession atemberaubend. Ich hatte nicht wenige Momente, in denen ich beinahe lachen musste, weil ich das alles viel zu schön fand. Draußen auf dem Meer, gute Menschen um dich herum, das Brett unter dir und einen super Surflehrer, der den Countdown herunterzählt, bis er dich in die Welle pusht, um deine letzte Kraftreserve zu unterstützen, damit du diese fantastische Welle surfen kannst. Eventuell bleibt man noch auf einen Tee am Meer, oder man fährt zurück, wo schon wieder Essen auf einen wartet. Die marokkanische Küche kann und macht auch! Auf dem Fernseher laufen Surfvideos, draußen sitzt immer irgendjemand zum Quatschen. Das Zusammenleben im Haus gestaltet sich als ganz wunderbar. Das Paar aus Frankreich wird immer mehr zu Freunden. Und im Kopf schwirren gleichzeitig die Wellen des vergangenen Tages herum und die Vorfreude auf die Wellen, die noch folgen. Am Donnerstag wird die Nachmittagssession geskipped. Uns wird der Markt in Agadir gezeigt und am Abend wurden für uns Termine für eine Massage gemacht. Trotz leichter Angst vor Reiseantritt ist es ein grandioses Gefühl, ein afrikanisches Land zu erkunden. Auf dem Markt hören wir arabische Musik, werden angelächelt, nicht im geringsten dazu bedrängt, etwas zu kaufen. Man lässt uns probieren, gibt uns Zeit, alles anzuschauen und wünscht uns einen schönen Aufenthalt. Den haben wir. In diesem wunderschönen Land, das zuerst arm und bereits in der nächsten Straße höchst entwickelt wirkt. Die Wandelbarkeit von Marokko lässt sich kaum in Worte fassen. Das Land überrascht dich beinahe nach jeder Straßenecke neu. Du kannst im Hotel unterkommen und Marrakesh oder Casablanca bereisen. Du kannst aber auch, so wie wir, den Tag mit dreckigen Füßen in Flip Flops verbringen, mit dem klappernden Volvo die Küste entlangfahren und den ein oder anderen Straßenhund streicheln. Ich klicke mich durch die GoPro-Aufnahmen und formuliere im Kopf schon die Mail an das marokkanische Paar. Ich frage mich, ob sie im Januar Platz im Haus haben. Wenn ja, dann will ich den. Ich will wiederkommen, sofort!

     

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    Mix it, baby!

    Immer mal so zwischendrin hab ich euch ja schon davon erzählt, dass ich bei einem guten Freund von mir in der Bar arbeite. In unserem “Schurke” nämlich. Ich behaupte jetzt einfach mal, dass wir die coolste und gemütlichste und tollste Bar weit und breit sind und kann deshalb erleichtert sagen, dass die Arbeit dort wirklich viel Spaß macht. Da ich selbst nie die Ausbildung zur Barkeeperin gemacht habe, sondern als Stammgast vor dem Tresen kurzerhand hinter den Tresen geordert wurde, braucht es so seine Zeit, um zu verstehen, was ich da mache. Die abermillionen Rum- und Whiskysorten brechen mir mein Genick. Was nicht auf der Karte steht, kann ich nur mit Glück. Aber so langsam, ganz langsam, macht das alles Sinn. Und das liegt an den Menschen um unsere Bar herum. Ganz eng connected sind wir nämlich zusätzlich mit unserem geliebten “Pavlov‘s” und dem “Galander“, wessen Leute nicht nur als Kollegen gut funktionieren, sondern Freunde sind. Und mit diesen Freunden sitze ich manchmal am Tresen des Galanders in Kreuzberg und genieße Kurse, die sie von ihrer Galander Bar Academy anbieten. So kommt es, dass man am Samstag Morgen schnell noch die Kneipe vom Arbeiten abschließt und nach wenigen Stunden Schlaf selbst am Tresen sitzt, um was über Cocktails zu lernen. Das schönste daran? Letztens hatten wir diesen Cocktail-Kurs und ich durfte ihn zusammen mit meiner Cousine machen, weil ich sie hinter den Tresen in’s Pavlov’s geschleust habe! So passierte es dann, dass wir am Samstag Vormittag schon Tequila und Whisky durchgetestet hatten und gegen Ende des Kurses mit leichtem (“leichtem”) Schwips im Kopf selbst an die Arbeit mussten, um zu zeigen, was wir gelernt hatten. Bei der Bar Academy war es jetzt das zweite Mal, dass ich solch einen Kurs mitgemacht habe, beim ersten Mal bekamen wir für’s Pavlov’s und unseren Schurken eine besondere Personalschulung. Beide Tage haben unglaublich viel Spaß gemacht und mir gezeigt, wie viel Interesse ich an dem Thema Schnaps und Gastro habe. Die Kurse werden ansonsten auch sehr viel von Leuten besucht, die beruflich gar nichts mit Schnaps zu tun haben, aber privat einfach gern mal was drüber lernen wollen. Und so sitzt man dann da immer in einer bunt gemischten Gruppe und hat den Tag über riesen Spaß. Ich freu mich sogar ein bisschen, dass ich heute Abend wieder arbeiten darf und hoffe ganz fest, bald wieder am Tresen des Galanders sitzen zu dürfen, um mehr darüber zu lernen, was ich da überhaupt mache!

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    Wave

    Es stand schon eine ganze Weile fest, dass mein Bruder an diesem einen Freitag, am 11. Dezember, nach Hamburg fahren würde, weil er dort einen Termin zum Stechen seines neuen Tattoos hat. In Hamburg, weil ihm der Tätowierer so gut gefallen hat, knapp 3 Stunden mit dem Auto von uns weg. Genau deshalb hat er mich gefragt, ob ich mitkommen würde, um die Autofahrt zurück zu übernehmen, wenn er dann vom stundenlangen Stechen müde und kaputt ist. Klar. Bei den letzten Tattoos habe ich ihn immer begleitet und mags irgendwie, dabei zu sein, wenn er was Neues gestochen bekommt. Auf der Autofahrt nach Hamburg verfiel ich dann in eine kleine Motzerei. Keine Motzerei, eher eine Nörgelei. Ich wurde mit jedem Kilometer, den Hamburg näher rückte, trauriger, dass er ein neues Tattoo bekommt und ich nicht.

    Es stand schon eine ganze Weile fest, dass ich als nächstes Tattoo eine kleine, ganz filigran gestochene Welle haben möchte. Am liebsten in der Ellenbeuge, so dass ich sie selbst gut sehen kann. Eine Welle für’s Surfen, für unsere Urlaube, den Sommer, das Wegfahren, Meer und alles drum und dran. Seit Monaten wünsche ich es mir und kam nie so recht dazu, einen Termin zu vereinbaren. Nicht einmal, mir den passenden Tätowierer auszusuchen.

    Es stand schon eine ganze Weile fest, dass Felix Kienzle am 11. Dezember bei The Black Mess als Gasttätowierer arbeiten würde. Als ich da so auf der Couch saß und drauf gewartet habe, dass mein Bruder sich für Farben seines Motivs entscheidet, hat mich das Mädchen neben mir angesprochen. Ob ich auch gestochen werde. Nö. Trauer. Sie wartete gerade darauf, dass ihr Artist alles vorbereitet und war ganz aufgeregt, weil sie den Termin wohl erst 3 Tage vorher vereinbart hatte. Er wäre Gasttötowierer im Studio und hätte wohl auch so noch den ganzen Tag freie Termine zu vergeben, sodass sie überlegt, sich gleich noch eins machen zu lassen. Den ganzen Tag freie Termine zu vergeben. Freie Termine. Ich stehe also ohne weiter zuzuhören auf, klopfe an seine Tür und frage ohne Herzschlag, ob er etwa auch meine Welle machen könne. Klar, könne er. So in ner Stunde ca.

    Es stand schon eine ganze Weile fest, dass ich, wenn ich endlich diese Welle habe, der glücklichste Mensch der Welt sein würde. Und das bin ich jetzt. Hoffentlich für eine ganze Weile.

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    Fashion: Cold, cold Winter

    Seitdem ich denken kann, find ich meine Winterkleidung stinklangweilig. Ich friere sehr schnell, finde frieren ganz furchtbar und packe mich deshalb schon bei Herbsttemperaturen ein, wie ein Michelin Männchen. Die dicksten Jacken verstecken jede noch so schmale Taille. Die dicksten Stiefel die noch so schmalen Fußfesseln, der Schal die schmalen Schultern und die dicke Mütze die zurechtgemachten Haare. Für mich stand also schon immer fest: sobald die Temperaturen sinken, braucht mich niemand mehr angucken, da seh ich halt blöd aus und das ist voll ok so. Nach und nach fiel mir aber mit jedem neuen Jahr auf, dass das totaler Blödsinn ist. Klar, trage ich immer noch riesige XXL Schals und gefütterte Stiefel, aber wenn die halt an sich schon viel hermachen, ist es ja komplett egal, was da drunter ist. Deshalb freute ich mich also über das unerwartete Päckchen von Primark, das unteranderem diese Schals enthielt, die ich alle für sich ganz doll schön finde – besonders in Kombination zu meinen Öhrchen-Mützen von Zara. Wer mich schon länger kennt, weiß, ich bin ein Öhrchen Opfer! Dazu Stiefel, die eine dicke Profilsohle haben, ohne eine zu dicke Sohle zu haben. Die kuschlig gefüttert sind, ohne zu groß zu wirken und dazu ganz schmale Fesseln zaubern. Meine liebsten momentan sind von Tamaris und wurden von mir bei Elbandi geordert. Ob der Mantel dazu beigefarbend, schwarz oder grau ist, ist ganz egal, die passen alle! Ich freu mich jeden Tag wieder, meine neuen Lieblingswinteraccessoires über die dicke Jacke zu schmeißen, damit ich nicht mehr dieses langweilige Michelin Männchen sein muss, während ich auf dem Weihnachtsmarkt herumschlendere oder einfach durch die kalte berliner Luft steppe.

    Shoes: Tamaris via Elbandi // Hats: Zara // Scarfs: Primark