Freitag, 18. April 2014

Happy Hipster Easter.

Für alle, die meinen "eElefan"-Beitrag gelesen haben: erinnert euch mal kurz daran. Für alle, die das nicht mehr können oder ihn gar nicht erst gelesen haben: scrollt mal kurz ein bisschen runter und begutachtet das Shirt, was ich auf den Fotos trage. Am Abend nach der Veröffentlichung dieses Beitrags erhielt mich eine sehr kurze und doch äußerst aussagekräftige Mail einer Leserin. "Du bist leider ein ziemlicher Hipster geworden, wenn man sich die Bilder von heute anguckt." Neben dieser Mail erschienen ansonsten ausschließlich nette Nachrichten, Fragen danach, wo man das Shirt kaufen kann und natürlich die positiven Kommentare unter dem Post. Viele Rückmeldungen, in denen von diesem heutzutage super super bedeutenden Wort überhaupt nicht die Rede ist. Aber klar, irgendwer muss sich von meinem zuckersüßen Elefanten ja wieder angehipstert fühlen. An dieser Stelle möchte ich gern laut ausrufen: ERNSTHAFT? Was soll denn dieser ganze Mist eigentlich? Wieso erhalten solche Aussagen in unserer Zeit überhaupt direkt so eine negative Belegung? Und wartet mal, sind die "Hipster-Eigenschaften" heutzutage nicht sowieso so weit gefächert, dass wir denen eigentlich alle irgendwie entsprechen? Welcher Vogel hat sich denn da überhaupt hingesetzt und die goldenen Regeln des Hipster-Seins verfasst? Bzw, wer hat daraus plötzlich die goldenen Regeln des Nicht-Hipster-Seins gemacht? Das ungeschriebene Gesetz, dass du total Szene bist und affig aussiehst, sobald du eine Ananas auf'm Shirt trägst oder Club Mate trinkst. Wer machte aus dem Galaxy Print was verbotenes, hat hochgekrempelte Hosenbeine für schlecht erklärt und Jute Beutel für das No Go ever ever ever befunden? In solchen Momenten muss ich stark in mich hineinschmunzeln. Worüber machen sich Menschen denn eigentlich Gedanken? Ein Leben muss doch sehr grau und langweilig sein, wenn man sich wirklich mit solch unwichtigen Dingen befasst, oder nicht? Wieso sollte sich irgendwer bei seiner Freizeitgestaltung danach richten, welcher Bezirk momentan angesagt ist und welcher zu schon wieder zu Szene sei? Warum sollte ich mir Gedanken machen, welche Frisur in Ordnung ist und welche mich schon gleich wieder einer bestimmten Menschengruppe zuordnet. Oder welcher Instagram Filter mich direkt wieder in's Trend-Aus schießt!? Ey im Ernst, es ist Ostern! Werft euch alle lieber in den Haufen Schokoladenhasen von den Großeltern und genießt die freien Tage. Wir benötigen hier dringend etwas mehr Selbstironie, ein bisschen weniger Selbstüberschätzung und am aller liebsten noch eine Prise Lässigkeit. Mit den ganzen Regeln macht das doch voll keinen Spaß. Ich für meinen Teil steig deshalb in die Barrikaden, führe meinen Hipster-Hasen aus, kröne ihn noch mit einer viel zu übertriebenen Ladung des verbotenen Galaxy Prints und trinke dazu am besten gleich drei Flaschen Club Mate, dessen ersten Schluck ich mit einem lauten "Prost" der Mail-Verfasserin widme. Weil das Spaß macht. Deshalb.

Shirt: IHipster (hier zu finden!)

Freitag, 11. April 2014

eElefan.

Es gibt so diese Teile im Kleiderschrank. Diese, die möglichst auch noch ganz neu drin liegen und die ohnehin aufgrund ihrer unendlichen Perfektion Lieblingsteilpotential aufzeigen und abgöttisch von einem geliebt werden. Gestern früh stand ich verschlafen vorm Kleiderschrank und habe mich gefreut, mein Elefantenshirt zu finden. Das ist nämlich so ein Teil. Rausgepickt und für diesen Tag für genau richtig befunden. Dazu fiel mir direkt meine neue silberne Jacke ein! Würde doch bestimmt mega zusammen aussehen! Und die lieb ich momentan doch auch genau so abgöttisch! Also in Zeitnot die Jacke geschnappt und das Gesamtbild im Spiegel betrachtet. Und komischer Weise passierte es dann, dass ich das Outfit blöd fand. Perfekte Einzelteile, aber zusammen irgendwie nicht so ganz richtig. Weil zu wenig Zeit war verließ ich so dennoch die Wohnung. Gefahren bin ich zum Deutsch-Seminar in die Uni. Deutsche Fachdidaktik für Grundschullehrer und eine Analyse von kindlichen Schriftbildern auf dem Tagesplan. Von einem Zweitklässler wurde uns eine selbst geschriebene Geschichte gezeigt. Zuckersüß, kreativ und voller niedlicher Rechtschreibfehler. So stand dort auch das Wort eElefan. Genau so, mit klein und dann groß und ohne "t" und voll Zucker. Dieses kleine Wort hat den Schalter augenblicklich umgelegt. Der eElefan auf meinem Shirt sieht nämlich eben doch cool zu der Jacke aus und eigentlich hab ich eh voll die gute Laune. Also bin ich beinahe nach Hause getanzt und hab mich für den Rest des Tages pudelwohl in meinem Outfit gefühlt. Und ganz ganz ganz bald zieh ich das hundertpro wieder genauso an! 
Danke an den unbekannten Zweitklässler für das Lösen meiner Kleiderfrage.
Jacket: Buffalo via Otto (Hier zu finden!) // Shirt: Ihipster (Hier zu finden!) // Pants: H&M // Shoes: Nike // Earrings: Monki

Montag, 7. April 2014

Spring.

Okay, ich wage es und behaupte mal, dass ich mir mittlerweile relativ sicher bin, was den Frühling angeht. Ich liebe ihn viel zu sehr, um mich schon Ende Februar freuen zu können, was für wunderbare Temperaturen wir haben und die Ballerinas aus dem Schrank zu holen. Aber jetzt, Leute, jetzt ist mir egal, ob noch kühle Tage kommen, denn eigentlich bleibt der Frühling uns doch ab jetzt erhalten. (Jedenfalls bis der Sommer kommt! Woaaaah! Wie ich mich freue!) Im Frühling überschlagen sich bei mir alle Gefühle direkt drei Mal und wollen ganz exzessiv ausgelebt werden. Ich will alle Halbschuhe auf einmal tragen, möchte meinen Kleiderschrank mit den schönsten neuen Kleidungsstücken füllen, die in allen bunten Farben erstrahlen. Ich möchte alle Superfreunde ausführen und mit ihnen die besten Küchen der Stadt lerrfuttern - natürlich am liebsten an den Tischen, die vor dem Laden in der Abendsonne stehen. Ich will mit einem Bier am Kanal sitzen, mich über jede Blume auf der Wiese freuen und nachts mit Lederjacke nach Hause laufen können, ohne zu frieren. Ich will Open Air Daten wissen und Sommerurlaub planen. Wassermelone essen und Eis schlabbern! Fahrrad fahren und Longboarden! Und darüber jetzt am liebsten nicht mehr philosophieren, sondern genau das machen. Deshalb ist an dieser Stelle Textschluss, die Unisachen neben mir werden zugeklappt und ich stapfe jetzt in's Frühlingswetter.
Dank Otto und Buffalo darf ich meinen Frühling mit dieser perfekten Traumzauberkette durchleben. Ihr findet sie hier! // Sonne macht kreativ und lässt den Selfie like a Boss entstehen!
Blümchenwertschätzung und Halloumisucht @Nachtigall Berlin.

Mittwoch, 2. April 2014

Nail Sunday: Paper Plane.

Nun gut, man könnte jetzt sagen, dass gar nicht Sonntag ist. Aber weil ich die Zeit unter der Woche eigentlich sowieso relativ doof finde und ohnehin schon längst wieder dem Wochenende entgegenfieber, tu ich jetzt einfach mal so als sei es Sonntag und zeig euch wieder eine Kleckserei auf meinen Nägeln. Vor kurzer Zeit habe ich mich unsterblich in das kleine Symbol eines Paper Planes verliebt. Komischer Weise nenne ich es auch partout Paper Plane und kann mir das simple deutsche Wort "Papierflieger" einfach nicht merken. Der Papierflieger passt irgendwie ziemlich gut zu mir. Der fliegt mich dann immer mit meinem Quatschkopf in meine Rosa-Marshmallow-Welt und lässt mich den ganzen verrückten Kram denken, der da immer so durch meinen Kopf schwirrt. Ihr habt ja keine Ahnung, was da so drin ist! Mich als "Träumerkopf" zu bezeichnen wäre stark untertrieben. Ich denke über den letzten Müll nach und bin dann relativ oft in der realen Welt ein wenig überfordert, weil in meinem Kopf alles so anders aussah. Und genau wegen dieser jungen und noch frischen, aber dennoch tiefen Liebe zum Paper Plane, habe ich es heute auf meine Nägel gepinselt.
 What you need: 
- Klarlack als Unterlack
- Ein deckendes Weiß 
- Nagel Designer Lack von Rival de Loop

Step 1: Klarlack und den weißen Lack auftragen. Beides gut trocknen lassen.
 Step 2: Mit dem Nagel Designer Lack kurze Striche in willkürlicher Form auftragen. Später stellen diese die Luftlinie des Paperplanes dar. 

Step 3: Auf den Daumen kritzelt ihr anschließend das Paper Plane höchst persönlich. Das benötigt etwas Geschicklichkeit und eine ruhige Hand, wird aber jedem von euch gelingen!

VARIANTE 1

 VARIANTE 2
Für die zweite Variante kann man sich einfach einen hellblauen Nagellack und einen Schwamm nehmen. Ein wenig Blau auf die Nägel getupft und schon hat man wolkenartige Flecken. Bei mir war die Farbe leider nicht so optimal, aber beim nächsten Mal nehme ich einfach ein schwachereres Blau.

Fixiert dann alles noch fein mit einem Klarlack und dann ist's geritzt! 


Alles Gute zum Geburtstag an die beste und tollste und primaste und aller großartigste Oma der Welt. Da, wo mich mein Paper Plane immer hinfliegt, da hab ich dich ganz fest in meine Erinnerungen eingeschlossen und lass dich dort für immerimmer drin.

Sonntag, 30. März 2014

Sale.

Über Berlin ist heute die Sonne aufgegangen! Aber wie! Es ist so unendlich warm und so schön und so mega toll und schön und hab ich schon warm gesagt? Ich hoffe aus diesem Grund inständig, dass in dem Moment der Postveröffentlichung nicht allzu viele von euch vor dem PC sitzen, sondern den Beitrag erst heute Abend vorfinden, nachdem sie einen Tag mit Eis und Supermenschen im Draußen verbracht haben. Ich streife mir gleich meine Glitzerballerinas über und verschwinde zum Wasser. Beine baumeln lassen, eine kalte Limo trinken und gute Menschen um mich haben. Perfekt. Doch bis es soweit ist, muss ich euch noch von einem ganz besonderen Fundstück erzählen. Nämlich von dieser Blousonjacke von H&M. Vor einigen Tagen kostete sie noch stolze 35€, die ich beinahe bereit war zu zahlen - bis ich sie dann mit dem roten Schildchen versehen am 15€ Sale-Ständer fand und sofort zugriff. Nicht nur ich habe sie da vorgefunden, auch meine Stilschwester Malena präsentierte mir ihre neue Lieblingsjacke genau an dem Abend, an dem ich ihr meine vorführen wollte. Von allen Seiten höre ich Mädels aufschreien, dass die Jacke nun günstiger ist und finde dennoch einen ganzen Stapel an Größen in den Shops vor. Deshalb mein dringender Tipp an dieser Stelle, für den es sich lohnt, meine Sonnenzeit noch kurz hinauszuzögern: rennt schnellstmöglich in den nächsten H&M Store und schnappt euch diese Jacke, bevor die Größenvielfalt minimalistisch geschrumpft ist. Diese Jacke ist ganz ganz große Liebe. Das zwischen uns, das ist wirklich etwas ernstes. Ihr kennt das ja. Und jetzt Schluss: Sonne! In meiner neuen Jacke! (Auch wenn sie heute eventuell nur als meine Unterlage auf der Gänseblümchenwiese tätig sein darf.)
Jacket: H&M // Shirt: H&M Trend // Necklace: Buffalo via Otto (HIER!)

Donnerstag, 27. März 2014

Hairpiece.

In den letzten Wochen habe ich bemerkt, dass die wie jedes Jahr wieder auftretende Frühlingskrankheit uns gepackt hat. Diese äußert sich keinesfalls darin, dass wir erhöhten Appetit auf Eis haben und uns damit den Bauch so vollschlagen, dass wir an Bauchschmerzen fast verrecken. Sie tritt auch nicht in Form einer Erkältung auf, nur weil wir die schönen Sonnenstrahlen überschätzt haben und bereits in Ballerinas und Jeansjacke vor die Tür gegangen sind. Nö. Die äußert sich mit keinem geringeren Symptom als dem krankhaften Versuchen seinen ganz eigenen und super perfekten Frühlings-Sommer-Trend zu finden. Woran ich das erkenne? An den zuckersüßen Mails die ihr mir geschickt habt, um mich nach meinem kommenden Trend zu fragen und an meinem kribbelnden Bauch, sobald ich die Läden betrete und Sommermode erspähen kann. Was gibt's neues, was ist altes geblieben, was liebe ich auf einmal abgöttisch, obwohl ich es letztes Jahr noch mega doof fand? Ich hab meinen Trend gefunden. Er sitzt auf dem Kopf (ihr kennt mich, ich lieeeebe das!), ist auffällig (ebenso!) und meiner Meinung nach am liebsten knallbunt (oh yessss!). Haarschleifen in allen möglichen Variationen und Mustern sollen in diesem Jahr all meine weißen und schwarzen Shirts aufpeppen, meine roten Zotteln im Zaum halten und damit mein IT-Piece 2014 darstellen. Momentan kommt es mir so vor, als würden sie jeden Laden an jeder Ecke und in jeder Stadt erobern und sind damit vielleicht ja auch bald auf vielen von euren Köpfen zu finden? Besonders bei Forever 21 und Primark hängen die Schmuckständer in der Accessoiresabteilung voll damit. Haarbänder über Haarbänder für unseren perfekten Frühling-Sommer-Look. 
Ich freu mich auf ausgeblichene Haare und Sommersprossen in Kombination zum Haarband. Dito?
Hairpiece: Forever 21

Dienstag, 25. März 2014

Home.

Das Unglaubliche ist eingetreten! Obwohl bereits Ende Januar die vorlesungsfreie Zeit an meiner Uni eingeleutet wurde, durfte ich bis zum vergangenen Freitag pauken wie eine Blöde und erst um 10:45 Uhr meine letzte Prüfung abgeben. Bin ich froh, im Präteritum sprechen zu können! Denn auch die letzte Klausur ist geschafft (hoffentlich!) und meine Semesterferien konnten nun doch noch fast eine ganze Woche vor dem Start des neuen Semesters beginnen. Gebührend gefeiert habe ich das im Reisebus auf dem Weg nach Hause. Im Koffer ganz viele Klamotten, um die Hauptstadtnächte durchzufeiern und am nächsten Tag gemütlich mit den Superfreunden auf der Couch zu kuscheln. Am vergangenen Wochenende hat das wunderbarst geklappt. Am Samstag hat einer meiner besten Freunde Geburtstag gefeiert. Als ich zum ersten Mal um knapp 3 Uhr nachts auf die Uhr geguckt habe, kam es mir vor, als wären wir erst seit 10 Minuten vor Ort, so viel Spaß hat der Abend gemacht. Vermutlich war mir zu dem Zeitpunkt schon so ungefähr bewusst, dass die Nacht nicht früher enden würde, als um 8:30 Uhr. Zum besagten Zeitpunkt befand ich mich also im Bett meines großen Bruders und stellte den Wecker auf 10:00 Uhr. An dieser Stelle möchte ich gern eine Weisheit einfügen, die ich am Wochenende erkannt habe: anderthalb Stunden Schlaf sind nicht genug, wenn du am nächsten Morgen Freunden beim Umzug helfen magst. Überhaupt nicht genug nämlich. Um 11 Uhr saßen wir also nebenan am Frühstückstisch und schauten uns voller Angst die unendlich vielen Umzugskartons an, die zwei Stockwerke runtergetragen werden wollten. Aber wisst ihr was? Ich glaube von meinen Semesterferien noch so beglückt gewesen zu sein (oder vom Vorabend beschwippst), sodass ich das gar nicht als so schlimm empfunden habe. Die richtigen Leute waren dabei, alles gut, Umzug schnell geschafft. In der neuen Wohnung haben wir direkt die Couch wieder aufgebaut, den Fernseher angeschlossen, Sushi bestellt und Filme geguckt. Perfektion auf höchstem Niveau also. Trotz der vielen Freizeit finde ich den Montag und Dienstag und Mittwoch und Donnerstag doch ziemlich doof, denn ich kann es kaum erwarten, bis endlich wieder Wochenende ist und die Superfreunde zum Spielen rauskommen.
Geburtstag ist: wenn der Superfreund dir Schuhe schenkt, die im Dunkeln leuchten, die große Schwester dich mit einem gigantischen Luftballon beglückt, Freunde Penisbären backen und die Party so fantastisch wunderbarst ist, dass nur ein einziges akzeptables Foto entstand während die Zeit sonst zum lieb haben genutzt wurde. Ich bin immernoch hin und weg, wie schön dieser Tag war.
 Frühling ist hingegen: die Zeit, in der endlich wieder die wunderbarsten Leckereien wachsen.
 Täglich getragene Lieblingsuhr und Easy-does-it-Einstellung zur Matheklausur.
 Frauentag bedeutet für mich: KIZ Frauenkonzert! Und aprospros Frühling: noch mehr Melone!
 Die Sommerfarben werden wieder rausgekramt und das perfekte Aufwachen celebriert.
 Perfekte Semesterferien? Die bestehen ausschließlich aus Essen und Trinken. Find ich.
Neue Wohnungsverschönerung und Sale-Superjacke.. oder, entschuldige bitte, Lieblingshund: neues Sale-Kopfkissen.