Sonntag, 1. März 2015

Burton.

Gestern erst dachte ich mir, verdammt, jetzt wird das schon voll warm, ich wollt doch aber noch irgendwie noch für einen klitzekleinen Moment so ein bisschen Winter leben. Prompt durfte ich heute früh morgens Eis von meinen Autoscheiben kratzen. Ich hab das gar nicht so gemeint, eigentlich. Ich meinte so dieses gemütliche Winterding. Mit Schnee vor der Tür, am besten Bergen noch. Mit Kuschelsocken und Kamin. Vor allem aber, und das meine ich vorrangig, mit einem Snowboard an den Füßen und einer dicken Snowboardbrille auf der Nase. Vorzugsweise zusätzlich mit dieser Jacke von Burton. Wir fanden zusammen, als der Snowboardurlaub gerade vorbei war und sehnen uns nach einer gemeinsamen Zeit, nach einem Ausflug in die Berge. Ich wage es zu behaupten, dass sich mit dieser Jacke auch meine Snowboard Skills auf ein Pro-Level steigern würden. Ist ja klar, ist ja immer so. Vielleicht fahren wir bald mal in die Skihalle, wenigstens ein bisschen zusammen abhängen, auch wenn ein künstlicher Berg uns natürlich längst nicht so gut gefällt, wie ein echter. Aber hey! Ist ja schon März jetzt. Nur noch ein paar etliche Monate abwarten, dann kommt unsere Zeit. Und bis dahin, müssen wir uns damit abfinden, spazieren zu gehen, mich nachts warm nach Hause zu bringen oder einfach wunderschön in meinem Zimmer zu hängen.
Jacket: Burton // Boots: UGG Australia



Dienstag, 17. Februar 2015

SORRY.

Hallo ihr. Bevor ich hier jetzt irgendetwas schreibe, muss ich erst einmal etwas loswerden. Es tut mir leid. Wirklich, richtig doll. Ich hab mich viel zu lang rausgezogen und selbst nicht die Zeit dazu gefunden, eure Nachrichten zu beantworten. Ich hol das nach. 
In den letzten Wochen hab ich mich irgendwie selbst verschluckt. Obwohl die Uni für dieses Semester vorbei ist, versetz ich mich momentan in Dauerstress. In guten Dauerstress, mit dem ich mich wohl fühle, aber eben doch Stress. Sobald ich einen ruhigen Tag finde, verbring ich diesen im Bett und versuche, lethargisch wie nie, meine To-Do-Listen abzuhaken, was nicht so recht klappen mag. Das jetzt hier stand aber schon lang drauf und muss jetzt mal. Das bin ich euch schuldig. Und weil das hier nicht nur mir und euch wichtig ist, sondern auch einem Menschen, der mir wiederum persönlich sehr wichtig ist, haben wir da einen Vorschlag für euch. Ich hab sie euch schon oft gezeigt, meine Malena. Sie besitzt den gleichen Kopf wie ich, wird immer für meine Schwester gehalten und hat eine Menge zu sagen. Sie würde euch gefallen. Und genau diese Malena ist bereit, ihre Gedanken zu sammeln und mir hier damit unter die Arme zu greifen. An den Sonntagen würde sie für euch Beiträge aus ihrem Kopf basteln und hochladen. Jetzt sagt mir, fändet ihr das gut? Ich fänd das nämlich ziemlich gut. 

Das heißt nicht, dass ich mich rausziehen möchte, keinesfalls. Ich selbst habe an eben diesem Vormittag auch einige Beiträge zusammengesucht und es warten auch noch Projekte auf euch, die ich noch nicht vorgestellt habe. Aber momentan ist diese Carrie hinter dem Macbook nicht dazu fähig, euch die Fülle an Content zu bieten, die ihr verdient, sondern ziemlich damit beschäftigt Carina zu sein. 

Und deshalb sagt mal jetzt, wollen wir Maleni in unsere Familie aufnehmen?

Montag, 19. Januar 2015

Instagreview.

In der letzten Woche hat es ein paar Mal ganz schön in meinem Bauch gegrummelt. Vor Wut und Trauer. Mein Macbook musste ich in die Reperatur geben, weil es kurz vor einem vollkommenen Zerfall stand. So ganz ohne habe ich mir einige Gedanken gemacht - ich hatte ja viel, viel Zeit. Das Bloggen hat so überhaupt nicht geklappt, weil auf dem Macbook bereits Bilder und Texte auf ihre Veröffentlichung warteten, an die ich nun nicht mehr ran kam. Einige Arbeiten für die Uni konnte ich nicht weiterschreiben, auch nicht neu anfangen, weil ja bereits ein Anfang getippt wurde und musste somit auch meine studentische Aktivität weitesgehend pausieren. Wie kann das sein, dass dieses verdammte elektronische Gerät meinen Alltag so sehr lenkt? Dass es mich beinahe, nein, eigentlich vollkommen abhängig macht? Das find ich bedenklich. Auf Facebook war ich inaktiv, das hat über's Handy keinen Spaß gemacht. E-Mails, ob privat oder geschäftlich, habe ich vernachlässigt und muss jetzt nach und nach alles abarbeiten. Ist doch blöd. 
Jetzt ist es wieder da. Jetzt sitze ich hier dran und muss einsehen, dass das immer noch alles nicht so das Gelbe vom Ei ist. Meine Tastatur hat Aussetzer, man will sich in das Wlan Netz in Rostock nicht mehr einwählen und allgemein ist Mister Macbook schnarchend langsam. Das bestimmt meine Tageslaune, das macht mich wütend. Das Macbook nahm schließlich sogar den Großteil meiner Musik mit! Die macht mich sonst wieder froh! Das kann es nicht tun! Einzige Alternative? Sparen, ein neues zulegen und sich der Abhängigkeit hingeben. Einsehen, dass ich Teil eines teuflischen Planes bin und mein Alltag ohne Macbook einfach krass blöd ist. Mist.
Just hear those sleigh bells jingling, ring-ting-tingling, too. Come on, it's lovely weather for the first sleigh ride of nephew. Und für die Superjacke von Burton.
End and start your day right and bright.
Macbook wieder da, das heißt, ich kann euch schon ganz bald den Waschbären von Ästhetika vorstellen! // Die Planung vom Bandenurlaub im Sommer hat begonnen! YEAAAAY!
Lieblingsarbeit // Lieblingskuschellook
BOOKED! In knapp 200 Tagen schmeißen die Superfreunde und ich uns in die Wellen des Atlantiks. Bis dahin trag ich halt einfach ein paar Surfbretter durch Berlin spazieren.

Montag, 12. Januar 2015

Happy.

Die kalte Jahreszeit macht mich nachdenklich. Auch wenn ich das gar nicht möchte und auch wenn ich gar nicht weiß, worüber ich so viel nachdenken soll. Mein Kopf ist die ganze Zeit aktiv. Denkt sich was aus, denkt sich was weg, überlegt. Darüber was ich möchte, was ich nicht möchte, was so ist, wie es ist. Ich möchte nicht viel, denn darum geht es nicht. Es geht nicht um Dinge. Es geht darum, glücklich zu sein. Angekommen zu sein, auch wenn es nur für ein paar Stunden, Minuten oder auch nur Sekunden ist. Und auch, wenn man anschließend direkt wieder gezwungen wird, sich neu zu orientieren, woanders anzukommen. Ich möchte mich wohl fühlen. Dort wo ich bin, allein oder in Gesellschaft, bei allem was ich tu. In dem Körper, in dem ich stecke, mit der Musik in den Ohren, die ich höre und dem Geschehen, das sich vor meinen Augen abspielt. Das erscheint alles so simpel. Und das ist es auch. Glaube ich. Also nutze ich die kalten Monate, um mir das zusammenzusuchen, was mich glücklich macht. Die kleinsten Dinge. Sei es die viel zu lang ungehörte Stimme von Kate Nash. Sei es ein Zimmer voller Superfreunde, alle zusammen an einem Tisch sitzend. Oder sei es auch nur ein kleines, schwarzes, Spitzenteil für unten drunter. Das kann alles was. Glücklich machen.
Underwear: Hunkemöller

Samstag, 3. Januar 2015

Thank you.

Gestern habe ich euch schon vorgewarnt. Ich möcht euch Danke sagen. Ein riesengroßes Danke. Eines, bei dem ihr euch gar nicht vorstellen könnt, wie riesengroß das ist. Dafür, dass ihr im vergangenen  Jahr hier wart, gelesen habt, kommentiert habt und mir das Gefühl gegeben habt, dass ich euch irgendwie mit diesem Blog bewegen kann. In welcher Art und Weise auch immer. Ihr kamt wieder, habt Bilder angeschaut, habt mir Rückmeldung gegeben und zuckersüße Mails verschickt. Ihr habt mir in 12 Monaten wieder einmal gezeigt, weshalb ich diese Website aufrufe und was abtippe. Und das fühlt sich unbeschreiblich gut an. In diesem angebrochenen Jahr mag ich mir wieder mehr Mühe geben, euch mehr geben und dafür sorgen, dass ihr auch wirklich was zu lesen habt, wenn ihr hier vorbeigeschlendert kommt. Und dann zusammen, können wir das zu einem ziemlich coolen Jahr auf CsCloset machen. Wollen wir? 

Damit ihr nicht nur diese Buchstaben als Danke entgegengeworfen bekommt, habe ich mich mit Bijou Brigitte zusammen getan und euch ein paar Artikel zusammengesucht, die diesmal sogar nicht nur ausschließlich aus Schmuck bestehen. Sondern auch aus Schals, die euch warm halten sollen, aus Haarschmuck, einer Mütze und Bling Bling für Arm und Hals. Ist das was? Dann schreibt mir ein Kommentar mit eurer E-Mail-Adresse und vielleicht werdet ihr in einer Woche, am 10. Januar um 18 Uhr ausgelost, sodass dieses Set zu euch nach Hause kommt. 
Ich drück wie immer jedem von euch die Daumen, weil ich euch unheimlich doll mag.

Freitag, 2. Januar 2015

NYE.

Freunde, ich bin wieder wach. So halb jedenfalls. Den gestrigen Tag habe ich halbtot auf der Couch verbracht und mich darüber gefreut, wie wunderbar und doll wir silvestert haben. Zuerst haben wir im Kreise der Superfreunde gespeist, uns lieb gehabt und der Superfreund hat uns allen Pizza gemacht - wir haben uns parallel um das Mixen der Longdrinks gekümmert. Sehr produktiv sogar. Kurz vor 12 ging es in unser zweites Wohnzimmer, die Bar, in der all unsere anderen Menschen bereits auf 12 Uhr gewartet haben und mit denen ich gefühlt jedes Wochenende des vergangenen Jahres an genau diesem Tresen gesessen habe. Ich werd schon wieder sentimental, das war halt einfach krass schön. In Sachen Vorsätzen hab ich mir nichts überlegt, viel eher mag ich mir vornehmen, dass alles so bleibt, wie es ist. Weil es verdammt gut ist und weil das letzte Jahr eines der schönsten überhaupt war. Ich hoffe, dass ihr alle genau so entzückt von eurer Silvesternacht wart und euch vom Schnaps und den verkokelten Raketenhänden erholt habt. Ich mag euch und ich hoffe, dass wir uns hier auch im bevorstehenden Jahr oft sehen werden. Danke für eure Aufmerksamkeit im letzten Jahr sag ich euch morgen nochmal mit einer kleinen Überraschung. Weil ihr super seid nämlich.

Montag, 29. Dezember 2014

Coming down.

Ich bin müde, Freunde. Müde, froh, glücklich, aber so müde. Die letzte Woche war unendlich ereignisreich und gleichzeitig schlaflos, wie schon lang keine Woche meines Lebens war. So schön Weihnachten ja auch ist, diese Vorbereitung vorher macht mich jedes Jahr fertig. Ein paar Tage vor dem Fest noch durch das Alexa drängeln zu müssen... das macht keinen Spaß. Klar, Zeitmanagement und so - aber das ist mir leider fremd. Nebenbei habe ich ganz schön viel in meiner Lieblingskneipe gearbeitet, was mir immer riesen Spaß macht, aber halt auf Dauer mit den verplanten Weihnachtsessenstagen in der Familie doch ein bisschen viel Schlaf raubt. Aber lassen wir mal dieses Weihnachtsgequatsche jetzt. Das hatten wir ja lang genug und ehrlich gesagt, wird das hier auch in zwei Beiträgen nochmal vorkommen. Aber dann ist Schluss. Nächstes Jahr wieder.
Nächstes Jahr, da ist nämlich dieser wunderbare Begriff. Momentan versuche ich irgendwie schon einmal zu überlegen, wie das aussehen soll. So auf ganz viel Urlaub bezogen.
Seit dem gestrigen verschlafenen Sonntag nimmt mein Fernweh nämlich ganz unangenehme Dimensionen an. Alles würde ich dafür geben, jetzt die wichtigsten Sachen in einen Koffer zu schmeißen und mir was neues anzugucken. Ganz egal wo, ganz egal ob nur für diesen Tag. Ganz egal ob kalt oder warm. Raus mag ich, mit den Füßen durch Sand und seichtes Meereswasser laufen oder Schnee auf Bergen sehen. Stattdessen aber werde ich mir heute wie gestern auch Essen bestellen und dieses zu meinem Tageshighlight machen. Jedoch heute mit ein wenig zusätzlicher Vorfreude im Bauch. Denn wisst ihr was? Der zweite Urlaub ist seit gestern gebucht.