Samstag, 20. April 2013

Instagreview.

Ich habe eine neue Theorie über Berlin. Berliner Bewohner sterben früher, erleben aber mehr. Denn: das berliner Leben ist stressiger als jedes andere. In der behüteten Stadt Rostock, lebt man so vor sich hin. Man besucht die Uni, geht Eis essen, fährt auch mal zum Strand. Aber zwischendrin hat man immer zwei Minuten, um sich einfach mal auf eine Bank in die Sonne zu setzen und das Leben zu genießen. In Berlin steht man morgens auf, der Wecker wurde natürlich gestellt, weil man ja einen Termin hat. Dieser Termin darf aber auf keinen Fall zu lang gehen, denn man muss ja weiter zum nächsten Termin, bei dem es genauso aussieht, denn die Zeit rennt, bis man schon wieder woanders verabredet ist. Das muss man lieben. Oder man lässt es sein, dann ist man aber in Berlin falsch aufgehoben. Ich liebe es. Zumindestens von Donnerstag bis Sonntag. Von Montag bis Mittwoch gefällt mir aber mein Rostocker Leben sehr sehr gut. Und genau so sieht mein momentaner Alltag aus. Das Pendeln ist beinahe zu einer täglichen Gewohnheit geworden und das aus-dem-Koffer-leben find ich auch nur noch halb so schlimm. Denn durch die kurze Arbeitszeit ist die Uni gar nicht mehr so unerträglich, die gemeinsamen Mensa-Essen mit den Rostocker Freunden genießt man doppelt so sehr, weil man weiß, man sieht sie für ein paar Tage nicht mehr, das Wiedersehen mit der Mama und dem Papa und der Schwester und dem Bruder in Berlin ist jede Woche wieder ganz besonders schön und das zu-Hause-fühlen in zwei verschiedenen Städten ist sowieso mit nichts vergleichbar. Denn so lernt man, wer da ist und wer auf dich wartet, auch wenn du mal für ein paar Tage über die Stadtgrenze verschwindest. Und genau aus diesem Grund muss ich oft über meine Instagreview lachen, weil so viel Stress und gar-nicht-Stress aus zwei verschiedenen Städten dahinter steckt, sodass sogar ich manchmal überlegen muss, in welcher Stadt der DM-Raubzug oder die Blumen-Haarreifen-Party überhaupt stattfand.
 Hurra, hurra, die Uni-Depressionen sind wieder da! // Frühlingserwachen im Accessoire-Land.
 Blumenmeer, das zum kompletten Aufkaufen verführt. // ..."Ich will nur mal kurz was DM gucken"...
 Die schönsten Partynächte enden mit dem schönsten Erwachen in Leni's Bett. // MONKI IN BERLIN! ICH PLEITE!
 Gefühlte dicke fette Fleischwunde nach böser Impfung. // Marmor-Auster-Wirbelsturm-Leggings.
 Die Carrie feiert eine mintfarbende Punkteparty. // Wenn der Neffe sagt, dass die Tante Spinnennetze auf den Nägeln hat, dann ist das wohl so.
 Superfreund behauptet, ich wäre verrückt. Ich behaupte, Superfreund übertreibt. // Wenn das mit dem pädagogisch korrekt Unterrichten nicht klappt, werd ich halt eine modisch korrekte Lehrerin.
Wenn Susa Geburtstag hat, wird lecker gefrühstückt. // Nach 43576487653 Jahren haben wir endlich zueinander gefunden. Rebel. <3

Kommentare:

  1. tolle Bilder :) klasse Text!
    Den YSL Lippenstift hab ich auch :) klasse!
    alles LIebe

    FASHION-MEETS-ART by Maren Anita

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  2. modisch korrekt gekleidete lehrer sind auch wirklich wichtig!!! ;) Wir machen das auch immer so :* kussi

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  3. mir würd es in berlin gefallen!

    süße bilder!

    http://rockinglace.blogspot.de/

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  4. Warum hat Susa eigentlich keinen Blog mehr?:v

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