Montag, 18. November 2013

Instagreview.

Es gibt Tage, an denen ich denke "Das läuft gut. Sehr gut. Das schaffe ich!" Tage, an denen ich meine Mathehausaufgaben zurück bekomme und stolz auf die Notiz "44/45 Punkte" schaue. Tage, an denen die Psychologievorlesung Spaß macht, weil das Thema unheimlich interessant ist. Tage, an denen ich die Hausaufgaben innerhalb von zwei Stunden erledigt habe und die restlichen Stunden mit meinen Freunden auf der Couch vorm Fernseher verbringen kann. 

Es gibt jedoch auch andere Tage. 

Dann ist mein Kopf voll und ein kleiner fieser Kloß sitzt in meinem Hals, der jede Sekunde droht, mich zum Weinen zu bringen. Dann klappt gar nichts.
Aus diesem Grund muss ich gelegentlich raus. Mich von dem Ganzen befreien. Den Schreibtisch mit dem sich häufendem Lernstoff und den ungelösten Hausaufgaben hinter mir lassen und im Kopf ganz stark in die hinterste Ecke verdrengen.

Dann fahre ich nach Hause. An den Ort, an dem ich mich am wohlsten fühle. Bei meiner Mama, die alle ihre Aufgaben beiseite schiebt um mir stundenlang zuzuhören, wenn ich alles erzähle, was mich bedrückt. Bei meinem Bruder, mit dem ich unbeschwert endlose Nächte durchfeiern kann ohne über das Leben nachzudenken. Bei den Superfreunden, die einfach Superfreunde sind und nicht viel mehr Erklärung brauchen, damit man versteht, was sie in mir bewirken. Bei meinem Schwager, der sich immer wieder Zeit nimmt, um Fotos von mir zu machen und mir damit zeigt, dass ich CsCloset weiterhin aufrecht halten kann. Bei meiner Schwester, die mich mit Geschichten meiner zwei wunderbaren Neffen immer wieder daran erinnert, weshalb ich um alles in der Welt an der Grundschule unterrichten möchte und bei meinem Vater, der mit den wenigstens Worten am meisten Mut und Kraft schenken kann.

Und dann ist es Sonntag. Ich stehe wieder vor dem Schreibtisch und schaue mit einem unwohlen Kribbeln im Bauch auf den großen Stapel Lernstoff. 
Ich stoße Kraftausdrücke gegen die Uni aus dem Mund und behalte ganz fest die Kampfparolen meiner Familie im Kopf.  Ich klammere mich ganz fest daran, obwohl ich mich am liebsten in die dunkelste Ecke der Wohnung verziehen und in Fötusstellung die Nacht durchweinen möchte.

Bis die Wohnungstür aufgeht und ich den strahlenden Superfreund sagen höre "Da bist du ja endlich wieder. Ich hab dich vermisst." 

Irgendwie schaffe ich das schon. Wir. Wir alle zusammen.

 Home is where the Superfreundecouch is.
Berlinitown is Glitzertown. Cousinengeburtstag im Hecht.  
GlitzerGlitzerGlitzerGlitzerGlitzerGlitzerGlitzerGlitzerGlitzerGlitzerGlitzerinmeinemMund.
  Donut Lovestory with my Mum.
Als Tante Knutschi und Neffe Lille im Auftrag Grüffelo-Puppentheater. Donut Lovestory will never end.
Ich liebe Superfreunde und Glühweinschnäppchen für nur 300€.

Kommentare:

  1. ach herrje, ja das kenn ich auch! und es ist doch schön wen man eine tolle familie hat, tolle freunde und einen superfreund, die einen wieder aufbauen!


    lg
    http://rockinglace.blogspot.de/

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  2. Oh du sprichst mir aus der Seele! Was würde ich nur ohne meinen Superfreund tun, der mich jeden Tag aufbaut? Seit Freitag hab ich jetzt auch Superkatzen, da macht das Arbeiten gleich mehr Spaß :)
    Alles Liebe und viel Kraft wünsch ich dir <3

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  3. Oh, wie ich dich um Maxim auf der Couch beneide... Den will ich auf meiner Couch!

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