Donnerstag, 31. Januar 2013

Fashionette Interview.

Als ich mit den Bildern meines letzten Fashion Week Outfits gleichzeitig meine neue Michael Kors Tasche von Fashionette präsentiert habe, habe ich von euch viele Rückfragen erhalten. Der Online Shop Fashionette.de bietet eine riesige (Traum-)Vielfalt von Designer-Handtaschen an und anscheinend habt ihr viele Fragen dazu. Umso mehr freut es mich, euch heut davon erzählen zu können, dass ich bei der lieben Aliki aus dem Fashionette-Team mal genauer nachfragen durfte und sie mir viele Fragen zum Unternehmen beantwortet hat. Ich hoffe die Fragen helfen euch und ich kann damit viele eurer Fragezeichen wegradieren.
1.  Seit wann gibt es Fashionette.de und wie habt ihr die Seite entwickelt?

Fashionette.de gibt es jetzt seit 2008. Die Entstehungsgeschichte des Shops ist eng mit dem Kultfilm „Sex and the City“ verbunden. Die Geschäftsführer Fabio und Sebastian hatten schon länger mit dem Gedanken gespielt sich selbstständig zu machen, inspiriert wurden die beiden letzten Endes durch eben diesen Film. Ihnen ging es nicht anders als anderen Männern, die von ihren Freundinnen genötigt wurden sich den Kultfilm gemeinsam anzusehen. Entscheidend für die Gründung von Fashionette, ist die Szene in der Carrie ihre neue Assistentin Louise das erste Mal trifft. Louise besitzt nämlich, wie die meisten Frauen eine Leidenschaft für sündhaft teure Designer-Taschen. Da sie sich diese allerdings nicht leisten kann, mietet sich Louise die neusten Louis Vuitton Handtaschen bei einem Onlineverleih. Die Idee, Fashionette zu gründen war damit in Frankfurt geboren.

Inzwischen hat sich bei uns jedoch einiges verändert. Die Mietoption, mit der Fashionette startete, gibt es heute nicht mehr: viele unserer Kundinnen konnten sich einfach nicht von den Taschen trennen, also kam es 2010 zur Abwandlung des ursprünglichen Geschäftsmodells. Seitdem gibt es die Möglichkeit der Ratenzahlung- und natürlich den Sofortkauf. Wir sind inzwischen in die Modestadt Düsseldorf gezogen, das Team ist auf über 20 feste Mitarbeiter sowie zahlreiche Werkstudenten und Praktikanten gewachsen. Auch zwei weitere Geschäftsführer sind in den letzten Jahren hinzugekommen: Ronald Reschke und Thomas Neumann.

2. Hast du selbst schon einmal den Ratenkauf  von Fashionette genutzt? Wenn ja, wie war es und wenn nicht, hast du es noch vor?

Nein, bisher noch nicht. Aber ich werde es sicherlich in naher Zukunft ausprobieren. Grundsätzlich bin ich dem Kauf von Luxusgütern auf Raten offen eingestellt, schließlich werden Autos oder Häuser ebenfalls nicht auf einen Schlag abbezahlt. Warum dann nicht auch Designer-Taschen?!

4. Was denkst du, sind die Taschen-Must-Haves, die ein Mädchen unbedingt haben muss?

Ich denke es gibt mindestens zwei Handtaschen (und eigentlich unzählige weitere ;)), die eine Frau/Mädchen besitzen muss! Zum einen benötigen wir unbedingt eine Everyday‘s Favorite: das sollte eine Handtasche sein, die wir tagtäglich tragen, zu all möglichen Outfits kombinieren können und die von Stil sowie Farbe einfach perfekt zu einem passt.
Dann sollte frau definitiv noch eine eher außergewöhnliche Clutch oder elegante Pochette für Abends zu ihrem Besitz zählen, um auch zu dieser Uhrzeit eine gute Figur machen zu können. Denn wer nimmt schon gerne abends den XXL Shopper mit, ich jedenfalls nicht?!

5. Woher holt ihr euch die Inspirationen für euer vielfältiges Sortiment? 

 Inspirieren lassen sich unsere Einkäufer von vielen verschiedenen Eindrücken: regelmäßige Besuche auf Messen, Städtetrips durch die angesagtesten Modemetropolen, die neusten It-Bags von Olivia Palermo & Co. oder auch Runway Shows von Prada, Louis Vuitton etc. bieten uns zahlreiche Ideen und Anregungen für unser Sortiment.
Wichtig ist Fashionette immer einen guten Mix zu bieten, aus aktuellen Trenddesigns und It-Bags, jedoch ebenso Frauen anzusprechen, die absolute Klassiker schätzen. Unsere typische Kundin legt Wert auf eine hervorragende Qualität, außergewöhnliche Materialien und auf ein besonderes Design. Das soll sich natürlich auch in unserem Sortiment wiederspiegeln. 

6. Wieso ist Fashionette für uns Frauen die beste Wahl, um eine Tasche zu kaufen? 

Überzeugend sind natürlich neben über 70 verschiedenen Designer-Kollektionen wie von Michael Kors, MCM, Prada, Gucci, Miu Miu, Liebeskind oder George Gina & Lucy, Argumente wie ein exzellenter Service, Ratenzahlung und unsere Best-Price-Garantie.
Wir garantieren sorgfältig ausgewählte und verarbeitete Artikel von höchster sowie bester Qualität: das heißt man kann sich absolut sicher sein, dass es sich um Originalware handelt. Da wir uns ganz klar auf Designer-Taschen fokussieren, besitzen wir natürlich das nötige Know- How im Bereich Accessoires. Seien es die neusten Trends, angesagte Designer oder sonstige Themen rund um das Designer-Handtaschen, bei uns wird man stets mit viel Leidenschaft und Begeisterung beraten.
Des Weiteren ist ebenso die Ratenzahlung ein schlagendes Argument: langes Sparen und Warten auf eine Handtasche kann für viele Frauen somit überflüssig werden. Und das i-Tüpfelchen: Fashionette garantiert auf alle Handtaschen und Accessoires immer den besten Preis. Das heißt, dass du, als Kunde in keinem Fall zu viel bezahlst. Solltest du innerhalb von 14 Tagen nach Bestellung feststellen, dass dein Produkt bei einem anderen Händler günstiger angeboten wird, erstattet Fashionette den Differenzbetrag.

Tausend Dank an die liebe Aliki für die beantworteten Fragen. Ich persönlich kann nur positiv von Fashionette sprechen. Das Sortiment sowie der Service ließen keine Wünsche offen. Ich habe den Ratenkauf zwar nicht genutzt, bin mir aber sicher, dass ich das bestimmt mal ausprobieren werde.

Dienstag, 29. Januar 2013

Uniqueness.

Als wir im vergangenen Sommer in Frankreich im Surfurlaub waren, besuchten wir für einen Tag die Stadt San Sebastian in Spanien. Sehr zu der Freude von uns Frauen - denn da konnte man unglaublich toll einkaufen gehen. Meinen geliebten Nietenpullover habe ich dort auch gekauft. Ansonsten habe ich allerdings, sehr zur Verwunderung meiner Freundin, ganz furchtbar viele schlichte Pullover gekauft. Die hatten nichts besonderes an sich. Gar nichts. Und genau das brauchte ich irgendwie auch mal. Nach den paar schlichten Pullovern war für mich aber auch Schluss mit schlicht. Bei Zara letzendlich fand ich dann ja den mehr als entzückenden Nietenpullover und noch ein ganz anderes besonderes Stück. Diesen Fransenpulli. Er fiel zuerst meiner Freundin ins Auge die ihn in die Hand nahm und sagte "sowas, das bist wirklich du!". Und weil sie nicht ohne Grund meine Freundin ist, lag sie damit zu Hundert Prozent richtig. Ich musste ihn nicht einmal anprobieren, um zu wissen, dass ich ihn unbedingt in meinem Kleiderschrank sehen will. Was das beste an der ganzen Pullover-Liebesgeschichte war? Das rote Sale-Schildchen, das an ihm hing und ihm einen unschlagbaren Preis von zuckersüßen 15€ verlieh. Er bildet mit meinem Lieblingflattercardigan von Stradivarius ein ganz furchtbar bezauberndes Liebespaar und wird so gern mal von mir ausgeführt.

Sonntag, 27. Januar 2013

Nail Sunday: Pink.

Nach dem ganzen Fashion-Week-Kram tut es wirklich gut endlich mal wieder etwas gewohntes auf meinem Blog zu sehen. Es ist Sonntag, das heißt, es gibt ein Nageldesign für euch. Die Inspiration habe ich mir, wie so oft, auf weheartit geholt und schlussendlich probiert was hübsches auf meine Nägel zu pinseln. Mein größtes Problem bei diesem Nageldesign? Mein Nagellackentferner war alle, was mich leider daran hinderte die Ausbesserungen am Ende vorzunehmen. Deshalb musste ich die Nagelränder ein bisschen retuschieren, was auf den Fotos sehr doof aussieht - aber immerhin besser als meine Schmuddeleien davor. Ich hoffe es gefällt euch, ich mag's sehr.


Samstag, 26. Januar 2013

Mommy's Foxes.

In meinen 20 Jahren Lebenszeit (ganz bald sind es 21! Huiuiui!) war ich mir einer Sache immer zu 100 Prozent sicher. Darin kann mich auch keiner umstimmen. Nie-nie-nie-niemals. Es ist diese eine Sache, die für mich immer feststehen wird. Meine Mama ist die aller aller aller Beste.
Für mich, meine Schwester und meinen Bruder ganz allein. Damit sage ich definitiv nicht, dass eure Mütter weniger super sind, das ganz bestimmt nicht. Denn unsere Mütter sind der Knaller.
Meine beweist mir das immer wieder. Genauso wie an dem vergangenem Weihnachten.
Vor einigen Monaten habe ich wie ein kleines Kind gequengelt, weil ich auf weheartit Fuchshandschuhe gesehen habe. Die wollte ich haben. Nur gab es sie leider nirgendwo. Meine Mama saß neben mir und durfte sich mein wehleidiges "mimimi" anhören. Wie Supermütter das so machen, hören sie dann auch wirklich zu! Und wie meine Supermama das so macht, hört sie nicht nur zu, sondern merkt es sich sogar. An dem besagten Weihnachtsabend saß ich also vorm Weihnachtsbaum und durfte Geschenke auspacken. Unteranderem ein ganz besonderes, das mich unendlich glücklich gemacht hat.
Meine ganz eigenen Fuchshandschuhe.
Wenn meine Mama nämlich merkt, wie gern ich diese - nirgendwo zum Kauf auffindbaren - Handschuhe hätte, setzt sie sich mal eben so mit den Stricknadeln auf die Couch und strickt sie mir selber. Und genau mit diesen perfekten Handschuhen hat sie mir wieder einmal auf's Neue bewiesen, dass ich mir keine bessere Mutter wünschen könnte. Wenn ich jetzt mal wieder im viel zu weit entfernten Rostock sitzen muss und meine Mama ganz schrecklich vermisse, dann kann ich immer mit meinen Handschuhen kuscheln, mich meiner Mama nah fühlen und hoffen, dass es noch ganz lang kalt bleibt, damit ich sie täglich ausführen kann.
Weil sie viel viel besser sind als irgendwelche komischen weheartit Handschuhe. 
  
 
 

Donnerstag, 24. Januar 2013

Fashion Week Day 4.

Ein aller letztes Mal früh aufstehen. Ein letztes Mal die hohen Schuhe an die geschwollenen Füße ziehen. Ein letztes Mal zum Zelt fahren. Ein letztes Mal alle lieb gewonnenen Bloggermädels in den Arm nehmen, bevor sie sich wieder in alle möglichen deutschen Städte verstreuen.

Fashion Week 2013. Friday, 4. Day. 


09:30 Uhr.
Alles tut weh. Duschen. Immernoch tut alles weh. Das letzte Outfit der Fashion Week liegt schon zurecht gelegt auf dem Stuhl und freut sich darauf, auch endlich ausgeführt zu werden. Müde Augen schminken macht keinen Spaß, muss in diesem Falle aber einfach sein. Den Nachbarn, der schon lang als unser unbiologisches Familienmitglied gilt, anrufen und fragen, ob er in letzter Sekunde Lust hat, mit zur Fashion Week zu kommen. Nach ein bisschen Überredungskunst eben diesen unbiologischen Bruder einsammeln und zusammen zum Zelt fahren. 

11:28 Uhr.
Schon wieder viel zu spät am Zelt sein, was nicht schlimm ist, weil the one and only Leni noch noch später ist. Counter, Karten abholen, Jacken aufgrund höchster Zeitnot dem netten Garderobenmensch entgegenschmeißen und - wie immer irgendwie - Richtung Runway rennen, damit wir die Show von Irina Schrotter auch ja mitbekommen. Der Plan zwei Leserinnen mitzunehmen, ging gehörig schief, nachdem sie mir am Abend vor der Show ALLE BEIDE abgesagt haben. Ouch und schade. Vielleicht war das aber ganz gut, sonst hätten die zwei bemerkt, was für ein verplanter Mensch ich bin. Hihi. Alles in Allem war die Show sehr schön. Flatterstoffe durch und durch und Stoffmixe, genau so wie ich sie mag. Pullover in den seltsamsten Schnitten und überdimensional große Ketten dazu kombiniert. Sprich: Mein Herz schlug höher. Leider musste ich nach knapp 15 Minuten wieder aufwachen und bemerken, dass die Show vorbei ist und mir niemals eins dieser Zauberstücke gehören wird. Aber immerhin durfte ich sie alle mal sehen und für euch fotografieren. 

11:45 Uhr.
Wannabe-Erwachsenen-Spielplatz: Fashion Week Zelt. Der neue Mercedes feiert ganz vorn Weltpremiere, wofür sich allerdings niemand so wirklich zu interessieren scheint. Auch Leni's und meinen Blick hat etwas ganz anderes gefangen. Ein lebensgroßes weißes Plastik-Pferd, auf das man mit rosanem Edding schreiben darf! Finden wir super, müssen wir machen. Zur Belustigung meiner beiden Superfreunde kommt sogar noch eine nette Dame von Breuninger vorbei um mich meiner Schuhe wegen zu interviewen. Dazu muss man wissen, wenn ich eins so ganz und gar nicht kann, dann ist es vor Kameras sprechen. Muss wohl von außen ganz lustig ausgehen haben.


13:00 Uhr.
Zoe Ona. Runway Show. Gitzerstoffe, ganz ganz viel Metallik, süß geschnittene Röcke und bezaubernde Models. Offene Münder allerseits und ein riesen Applaus, als sich die Designerin für ihr geschaffenes Meisterwerk verbeugt. Ganz großes Mode-Kino.

14:00 Uhr.
Die ganze Woche habe ich mich darauf gefreut und endlich ist es soweit. FashionBloggerCafé. Zu jeder Fashion Week wird es veranstaltet und ist super toll! Alle Blogger auf einem Fleck, für viele kann das eine ordentliche Freakshow sein, doch wir fühlen uns so zusammengedrängt sehr wohl. Man trifft ganz viele herzige Menschen, die man viel zu selten sieht, weil sie aus anderen Städten kommen. Fashionbloggermäßig gibt es ganz viele Cupcakes, literweise Sekt und ganz viele Lippenstift verschmierte Gläser. In der einen Ecke kannst du dir die Nägel in den wunderschönsten Farben lackieren lassen. In der anderen Ecke kannst du mir DaWanda basteln. Ganz oben in einem kleinen Raum werden spannende Präsentationen gehalten, wie beispielsweise ein Interview mit den Mädels von CLLCT und denen von MUSE. Der heimliche eben-doch-fäschnblogger Toko steht draußen in der Kälte und muss alle hysterischen Bloggerinnen in ihren Outfits ablichten. Das kann der aber auch ganz besonders gut. Generell wir im Kreis der Bloggerinnen sowieso alles und jeder fotografiert, weil man (Frau) muss ja schließlich noch bloggen. Wie wunderbar das FashionBloggerCafé doch auch in diesem Jahr wieder war, könnte ich euch mit meinen Fotos nie begreiflich machen. Deshalb mein Aufruf an alle Bloggermädels (und Jungs!): im Sommer startet das nächste FashionBloggerCafé und ich hoffe darauf, ganz ganz viele von euch kennenzulernen. Es lohnt sich!
pictures by www.styleranking.de

18:30 Uhr. 
Zwei Berlinerinnen in einem Auto. Auf dem Weg zum Sushiladen, in dem Masha und Lina bereits auf uns warten. Auf jeden Fall dachten wir, wir wären auf dem Weg zum Sushiladen. Aber wie so oft, belehrt uns Berlin eines Besseren. Und so passierte es dann sehr leicht, dass Leni und ich uns aufs schlimmste Verlaufen haben, ohne so recht zu wissen, wo ich mein Auto nochmal geparkt hatte. Letzendlich haben wir dann jedoch auf Umwegen doch noch den Sushiladen gefunden, um zu bemerken, dass mein Auto direkt daneben steht und wir ca 2378364576 Mal im Kreis drum herum gelaufen sind. Ganz nett. Oder nicht. 
Ein letztes Mal mit Lina zusammen etwas essen, quatschen und Fashion-Week-Fazite ziehen, bis wir uns verabschieden müssen. Das Herzi muss zurück nach Hause und wir drei auf ein Letztes ins Zelt. 

19:00 Uhr. 
Die letzte Show. Das letzte Mal die Karten am Counter abholen. Das letzte Mal Platz nehmen. Und das letzte Mal zusehen, wie die netten Herren die Schutzplane vom Laufsteg ziehen. 
Dawid Tomaszewski hat mit seiner Kollektion einen unglaublich guten Abschluss geschaffen. 
Da ich in ganz miserabel darin bin, die passenden Worte für eine so bezaubernde Kollektion zu finden, versuche ich es gar nicht erst und lasse meinen Fashion-Week-Spuk in einem offenen Ende verlaufen. Nur mit ein paar Bildern, die vielleicht ein bisschen widergeben können, was Dawid Tomaszewski so wunderbares auf die Beine gestellt hat. 

21:00 Uhr.
Lieblingskneipe. Mit den entspanntesten Menschen, die ich so gern um mich herum habe. Leni und ich schnaufen einmal, um zu begreifen, dass der ganze Modezirkus vorüber ist, legen nach und nach immer ein Schmuckstück mehr ab, schmieren uns den lästigen Lippenstift aus dem Gesicht und stoßen auf das Ende der anstrengenden Woche an. 
Liebe Fashion Week, schön war's mit dir, ich freu mich schon auf den Sommer.

Mittwoch, 23. Januar 2013

Reversed Fashion Week.

Das war's. Mein letztes Outfit der Fashion Week im Januar. Die Fashion Week ist vorbei und mit ihr die Präsentation meiner Outfit's. Das lässt mich entspannt ausatmen, da mich der Gedanke, dass dabei alles gut geklappt hat und euch so gut gefallen hat, sehr beruhigt. (Dabei lasse ich ja aber gerade fälschlicher Weise außer Acht, dass morgen noch meine Zusammenfassung von Tag 4, inklusive dem tollen Fashion Blogger Café, kommt). Die heutigen Bilder hat die herzige Angela gemacht, wofür ich ihr sehr dankbar bin. Dieses Outfit habe ich mir extra für den letzten Tag aufgehoben, weil ich es am liebsten getragen habe. Ich liebe meinen Versace-H&M-Schmuck ganz furchtbar doll, meine deformierten Wedges und auch meine Eigenart, die Bluse falsch herum zu tragen, was für viele als Fashion-Faux-Pas gilt (dadurch finde ich es irgendwie noch cooler. hihi.). Doch was dieses Outfit wirklich besonders für mich gemacht hat ist meine neue Tasche. Meine geliebte neue Michael Kors, die mich ab jetzt überall hin begleiten darf. Für die Uni ist sie groß genug, für's Bummeln in der Stadt jedoch auch nicht ZU groß. Sprich: meine perfekte Knaller-Tasche, die mein perfektes Knalleroutfit ausmacht, auch wenn es für euch vermutlich gar nicht so ein Knalleroutfit ist.
Aber so ist das ja oft bei mir. Hihi.
 Blouse+Pants: H&M // Necklace+Bracelet: Versace by H&M // Ring: Michael Kors // Wedges: Weekday // Bag: Michael Kors via Fashionette

Dienstag, 22. Januar 2013

Fashion Week Day 3.

So spektakulär mein Outfit am dritten Tag der Fashion Week mit dem blauen Lippenstift auch war, umso unspektakulärer war der Tag an sich. Deshalb sind leider auch so gut wie gar keine Bilder entstanden. Sprich: dieser Post wird vermutlich genauso langweilig wie der 3. Tag meiner Fashion Week, aber vorenthalten möchte ich euch die Info's dennoch nicht.

Fashion Week 2013. Thursday, 3. Day. 

11:54 Uhr.
Ich komme pünktlich mit dem Auto in Tempelhof an. Um 12 Uhr bin ich mit Masha, Angela und Lina verabredet um die Bread & Butter zu besuchen. Wie bereits gesagt, um 11:54 Uhr kam ich an - und um 12:36 Uhr konnte ich sogar endlich zum Treffpunkt rennen. Wieso die Verzögerung? In Berlin, Tempelhof, an einem Tag der Bread & Butter einen Parkplatz zu finden ist ein Ding der Unmöglichkeit. Da muss der verfluchte Teufel mit drin stecken, denn es war einfach NICHTS frei. Nach einer halben Stunde der verkrampften Parkplatz-Suche betrat ich also endlich die große Eingangshalle des ehemaligen Flughafen Tempelhof's. Lina steht schon zuckersüß in der Ecke und zusammen treffen wir uns oben mit den anderen beiden. Das Problem an der Bread & Butter ist, dass man nie weiß, wo man anfangen soll. Die Messe besteht aus vielen Hallen, die in Themen unterteilt sind. In der ersten Halle befanden wir uns im "Denim" - Bereich. Jeans über Jeans über Jeans, in allen Formen, Farben und Schnitten. In den großen Hallen sind kleine Stände aufgebaut, in denen die Firmen ihre Kollektionen vorstellen, die Ende diesen Jahres zum Kauf herauskommen. Das ist genau der Grund, weshalb dort nicht fotografiert werden darf: die Kollektionen darf ja theoretisch noch niemand sehen. Würde ich jetzt hier also die neueste Kollektion von Buffalo online stellen, könnten sich andere Firmen ihre Styles mopsen und nachmachen. Und das wollen wir ja nicht. Um das Ganze zu vereinfachen werde ich einfach am Ende der Woche nochmal einen Post darüber verfassen, was denn nun genau zu sehen war und zu den Trends 2013 gehört. Aber jetzt erstmal zurück zur Bread & Butter.. Nach und nach haben wir uns immer weiter durchgekämpft, bis wir am Ende in jeder Halle gewesen sind und unsere Füße geraucht haben. Bei jedem Stand den du besuchst, wird dein Ticket eingescannt, sodass die Firmen genau nachvollziehen können, welcher Standort zur Werbung am geeignetesten ist. Wir unterhalten uns mit den Standbetreibern, die oft sogar Vertreter der Marken sind, teilen 3345867345623563724587 Visitenkarten aus und lassen uns wie ein kitschiger Weihnachtsbaum mit abermillionen Goodiebags behängen, sodass unsere Arme schlapp herunterhängen. Einige Stunden später schauen wir auf die Uhr und sind erschrocken, wie lang wir uns auf dem Messegelände aufgehalten haben. Jacken holen, in's Auto steigen und zum guten alten Fashion Week Zelt fahren. 

16:30 Uhr.
Marcel Ostertag beginnt. Wir rennen allerdings noch hysterisch vor dem Zelt herum. Schnell am Counter die Tickets abholen. Noch schneller die Jacken abgeben. Und noch viel viel schneller zum Runway rennen, um dann zu bemerken, dass das Seating noch gar nicht abgeschlossen ist, weil viel zu viele Menschen eingeladen wurden und alles voll ist. Bevor wir uns hinter die letzte Reihe hinstellen und nur schlechte Fotos herausbekommen, verlassen Lina und ich schnellstmöglich den Runway, genießen noch einen Sekt in der großen Zelthalle und machen uns auf den Weg endlich (ENDLICH!) feste Nahrung aufnehmen zu können. Ziel ist: das Block House an der Friedrichstraße. Mit grummelnden Bäuchen bestellen wir, Lina gönnt sich ein Steak, ich freu mich auf Spinat-Gratinée mit Buschetta, Kartoffelpürée und dem leckersten Knoblauchbrot der Welt. Wir quatschen, genießen das Essen und verwerfen schnell den Gedanken in dieser Nacht zur Les Mads Fashion Week Party feiern zu gehen, weil der Gedanke an unsere Jogginghosen zu Hause einfach viel zu verlockend ist. 

19:12 Uhr.
Couch. Macbook. Fotos bearbeiten. Text schreiben. Bloggen. Gähnen. 

02:39 Uhr.
Ich schau auf die Uhr und freue mich, dass es noch nicht ganz 3 Uhr ist. Immerhin ein bisschen mehr Schlaf als in den Nächten zuvor. Aber lange kann ich darüber gar nicht nachdenken, weil ich direkt in die Dornröschen-Trance verfalle.


Montag, 21. Januar 2013

Blue Fashion Week.

 Tag 3 der Fashion Week bedeutete für mich vor allem, dass ich in den vergangenen zwei Tagen bereits 23 Stunden auf hohen Schuhen gelaufen bin. Und sind wir mal ehrlich: das fühlt sich so gar nicht gut an. Nach Fußbad und jeglicher Pflege am Abend vor Tag 3 wurden die Schmerzen nicht besser und so musste ich schlussendlich kapitulieren. Tag 3 bedeutete also vor allem flaches Schuhwerk für mich. Zum Glück passten meine Stiefel doch ziemlich gut zu dem Outfit, sodass es mir im Allgemeinen auch ohne die ungesunden Plateaustiefel gefiel. Nachdem Lina und ich die Fotos geschossen hatten, fiel mir bei dem Outfit allerdings erst auf, dass das Shirt viel besser aussieht, wenn es nicht so doof in der Hose steckt. Da waren die Bilder aber schon im Kasten. Pech gehabt, trotzdem mag ich's. Vor allem meine wunderbare Jacke in Kombination zu dem Lippenstift, den ich mir aufgrund mangelnder, verrückter Lippenstiftfarben bei MAC mit dem wasserfesten Kajal aufgetragen habe. Das hielt bombenfest und vervollständigte mein Outfit sowie meine gute Laune.
 Jacket+Clutch+Pants: H&M // Shirt: River Island // Bracelet: New Look // Lips: MAC

Sonntag, 20. Januar 2013

Fashion Week Day 2.

Nachdem ich an dem Zeitablauf von Tag 1 der Fashion Week einige Stunden saß und schon kurz vorm Verzweifeln war, haben mich eure positiven Rückmeldungen umso mehr gefreut. Und genau aus diesem Grund, gibt es heute meinen ganz eigenen Tag 2. 

Fashion Week 2013. Wednesday, 2. Day.

09:30 Uhr.
Ein neuer Tag im Zelt beginnt. Lina und ich treffen uns am Eingang und stellen uns am Counter an, um kurze Zeit später unsere Karten entgegenzunehmen. Für die Show von Anja Gockel wurden wir einige Zeit vor der Fashion Week eingeladen und nun ist es endlich soweit. Wir geben unsere Jacken ab und stoßen traditionsgemäß mit einem Sekt an, auf dass es ein guter Tag wird. Kurze Zeit später finden wir uns, dank eines wirklich sehr netten Seaters, in der ersten Reihe wieder und hören den Hahn durch die Lautsprecher krähen. Viele bekannte Gesichert aus den vergangenen Germany's Next Topmodel Staffeln präsentieren Anja Gockel's Mode, die aus sehr vielen verschiedenen Stoffen entwickelt wurde. Mein Herz verlor ich an die etlichen, wunderschönen Mäntel der Kollektion. 
10:30 Uhr.
Counter. Karten entgegennehmen. Anstellen bei der Studio Presentation von Franziska Michael.  Masha stößt zu uns und betritt mit uns das Studio um die Show anzuschauen.
Eine so bezaubernde Show, dass mein leidenschaftliches Herz einen kleinen Hüpfer macht. Ein bildhübsches Model unter einem Rosenkranz, das sich schüchtern umschaut. Von der schönen und definitiv tragbaren Mode mal ganz abgesehen, hat Franziska Michael schon allein mit Romantik überzeugt. 
11:30 Uhr.
Die Dame am Counter überreicht uns unsere Karten für die Runway Show von Blacky Dress und ich grinse wie ein Honigkuchenpferd, weil ich mich schon ganz besonders auf diese Show gefreut habe. Ganz viele Stoffe mit Metalloptik wurden verwendigt und zusammen mit der ausgewählten Musik, hat mich die Show begeistert. Sehr sogar. 
13:00 Uhr.
Eine viel zu lange Schlange am Counter für den bevorstehenden Minx Runway. Ein viel zu voller Runway-Room. Viel zu viele hochnäsige Modemenschen, die sich alle für die Créme de la Créme halten. Daraus resultierend: eine viel zu genervte Carrie. Die absolute Widergutmachung bildet dabei Tom. Ein klitzekleines, zuckersüßes Baby, das genau vor mir sitzt und mich mit seinen großen Augen die ganze Show über anschaut und verzaubert. Zugegebenermaßen habe ich dabei nicht viel von der Kollektion mitbekommen. 
Aber Baby-Tom war's wert!
14:00 Uhr.
Die Studio Presentation von "Barre Noire" steht an. Und sie überzeugt! Und wie! Bunte Farben, wuuuunderschöne Models, ausgefallene Schnitte und auffällige Details. Perfekt. Ich will's haben. ALLES!
15:00 Uhr.
Der Dimitri Runway strapaziert meine Nerven ebenso wie der Minx Runway. Ich muss leider gegen alle meiner Vorsätze verallgemeinern: Modemenschen mag ich nicht. Sie sind hochnäsig, zicken stark rum und stempeln dich als Blogger als etwas furchtbar ekelhaftes ab. So kommt es das die Laune wieder sinkt. Dimitri macht jedoch in windeseile alles wieder wett. Klassische Mode mit kleinen, besonderen Akzenten aus atemberaubend schönen Stoffen. Herz verloren. 
16:30 Uhr.
Holy Ghost Runway. Meine Auffassung von Perfektion. Drei junge Frauen, die das Label leiten und die wunderschöne Mode kreieren. Drei Frauen, die genau wissen, was Frau braucht. Was ich brauche. Ganz unbedingt. 

17:00 Uhr.
Unsere Füße tun weh. Unsere Nerven sind strapaziert. Zu viele Eindrücke für einen Tag. Zu viele Kleidungsstücke, die es zu verarbeiten heißt. Nur von einem gab es an diesem Tag zu wenig: Essen. 
Aus diesem Grund entschieden Masha, ein guter Freund ihrerseits und ich das nah gelegene Vapiano aufzusuchen und uns mit leckerem Essen zu verwöhnen. 

21:00 Uhr.
Zu Hause. Ich schmeiß die hohen Schuhe in die Ecke. Zucke bei jedem Schritt vor Schmerzen zusammen und gönne mir aus diesem Grund ein Fußbad. Jogginghose an und ab auf die Couch. Die Challenge einen Blogbeitrag über den ersten Tag zu schreiben liegt vor mir und kostet mich etliche Stunden. 

03:30 Uhr. 
Noch ehe mein Kopf das Kopfkissen erreicht, schlafe ich vollkommen erschöpft ein.

Samstag, 19. Januar 2013

Puffed Fashion Week.

Am zweiten Tag der Fashion Week habe ich mein aller liebstes Lieblingskleidungsstück aus dem Schrank geholt. Mein aufgeplusterter Cardigan von Monki. Vor ca 2 Jahren habe ich diesen in der Hamburger Filiale anprobiert und stark gegrübelt. Ich war kurz davor ihn nicht zu kaufen. Ein Glück habe ich mich schließlich doch für den Kauf entschieden, da ich diesesn Cardigan liebe wie kein anderes meiner Kleidungsstücke. Den Rest des Outfits wollte ich schlicht halten, denn, wie viele gar nicht wissen, tragen die meisten Besucher der Fashion Week außerordentlich schlichte Outfits. Aus diesem Grund entschied ich mich für ein weißes basic Shirt in Kombination zur schwarzen High Waist Jeans. In Sachen Accessoires durfte es dann wieder auffälliger sein. Ein goldener Earcuff, goldenes Ring-Armband aus Paris, meine extremsten Wedges und mein neuer Schatz. In Paris habe ich sie mir gekauft und mir einen Tag später selbst zu Weihnachten geschenkt. Meine kleine aber durchaus feine Michael Kors Tasche. Im Großen und Ganzen gefällt mir die Zusammenstellung sehr sehr doll und all das habe ich allein meinem auffälligen Cardigan zu verdanken.
 Cardigan: Monki // Shirt+Jeans+Wedges: H&M // Bracelet: New Look // Bag: Michael Kors // Lips: MAC 'seasoned plum'

Freitag, 18. Januar 2013

Fashion Week Day 1.

Die ganze Zeit liest, sieht und hört man überall Neuigkeiten von der Fashion Week. Outfits hier, Designer da, blablabla. Aber was ist eigentlich die Fashion Week? Und was macht man als Blogger dort? Bevor ich das Glück hatte, selbst Teil der Fashion Week zu sein, konnte ich mir nicht im geringsten vorstellen, was in dem Zelt vorm Brandenburger Tor passiert.
Deshalb gebe ich mir jetzt die beste Mühe, euch meine Tätigkeiten der 4 wunderbaren Tage, möglichst genau zusammenzufassen, sodass ihr mal erfahrt, wie das alles wirklich abläuft.

Fashion Week 2013. Tuesday, 1. Day.

10:30 Uhr. 
Ich stehe vor der Starbucks Filiale an der Friedrichstraße, zitter vor Kälte und freue mich auf das, was in den nächsten Minuten passieren wird. Ein halbes Jahr ist vergangen, seitdem ich sie das letzte Mal gesehen habe. Ich schaue regelmäßig nach links und rechts, bis ich sie endlich sehe. Ihre rote Mähne und der neongelbe Pullover fallen schon von weitem auf. Endlich habe ich meine Lina wieder. Zusammen mit ihr, habe ich meine Shows geplant und die ganze Woche organisiert. Mit unserer ersten Wiedervereinigungs-Umarmung steigt die Vorfreude ins Unendliche. 
Schnell einen Coffee to go bestellt und auf geht's, Richtung Mercedes Benz Fashion Week Zelt.

11:00 Uhr.
Vereint kommen wir am Zelt an und stellen uns an den Counter. Wir nennen unsere Namen und erhalten von der netten Dame zwei Eintrittskarten für die Show von Lena Hoschek. Mit diesen Karten wird uns der Eintritt in das Zelt erlaubt. Vorne stehen schon irgendwelche Schauspieler und werden fotografiert, wir geben aber erstmal unsere Jacken ab und gehen Richtung Runway. Der Raum ist schon vollkommen überfüllt und die Leute besetzen schon viele Plätze, als ein Seater uns am Arm zieht und uns in die erste Reihe versetzt. Check, First Show - First Row. Der perfekte Start in die Woche. Lena Hoschek besticht, als eines meiner Highlights der FW mit zuckersüßer Püppchenmode in Verbindung zur kaputten Netzstrumpfhose und Boots. 
11:30 Uhr.
Wir treffen Masha und Angela. Zusammen holen wir uns am Counter unsere Karten für die Show von Rebekka Ruétz ab. Bis die Show beginnt schießen wir tausendeinhundertdreiundachtzig Outfitbilder für den Blog, trinken Sekt, erfreuen uns unserer Gesellschaft und beäugen kritisch die Anziehsachen aller anderen Gäste.

13:00 Uhr.
Rebekka Ruétz. Ich freu mich meinen Freund Felix  und seine süße Freundin Wanda wiederzusehen und setze mich mit den beiden in die erste Reihe. Wieder Front Row, geil! Rebekka stellt ganz wundervolle Kleidungsstücke in unauffällig schönen Tönen vor, die aus ganz wunderbar weich fallenden Stoffen bestehen. Nach der Show kommen zwei junge Mädchen zu mir und interviewen mich für das schwedische Fernsehen. In der Hektik haben mich sämtliche meiner Englisch Kentnisse verlassen und so musste ich mir einen Quark aus den furchtbarsten Vokabeln zusammenbasteln. Peinlich. Ich hasse Kameras und werde sie auch immer hassen. 
14:00 Uhr.
Locationwechsel: Blogger Brunch by Stylight. In einem süßen Berliner Café sitzen ganz viele Blogger mit lieben Stylight Mitarbeiterinnen beisammen, und schlürfen Minztee zum Cupcake. Ich freu mich immer sehr darüber, andere Blogger zu treffen, weil alle so aufgeschlossen und freundlich sind. Es ist sehr interessant sich auszutauschen und vor allem die Menschen hinter dem Blog etwas persönlicher kennenzulernen. Auch dort durfte die Kamera nicht fehlen und so habe ich zum Thema "Trends 2013" seltsame Worte gestammelt. Das ganze war ganz wunderbar und ich freue mich, dabei gewesen sein zu dürfen. 
15:30 Uhr.
Weiterer Locationwechsel: Bread and Butter Berlin. Zu viert sind wir nach Tempelhof zu der Messe gefahren, um unsere Ticket's abzuholen. Zur Abholung ging es zum Presseschalter in der Eingangshalle. Namen gesagt, Ticket gedruckt bekommen und weg. 

16:30 Uhr.
Wir sind wieder im Zelt angekommen und bekommen Zutritt durch die Akkreditierung für die Ubi Sunt Studio Presentation, die um 17 Uhr beginnt. Die Models waren ganz wunderbar. Die Mode war sehr klassisch und gleichzeitig schick. Mir hat's gefallen. 

17:00 Uhr.
Wir haben uns unsere Tickets für Leandro Cano, den Gewinner des letzten Designer-for-Tomorrow Award von Marc Jacobs, abgeholt und sitzen schon auf unseren Plätzen am Runway. Zweite Reihe, wir sind froh. Die Mode ist genau meins. Ausgefallene Schnitte, mit auffälligen Blüten daran und eingenähten Glöckchen, die jeden Schritt erklingen lassen.
17:00 Uhr.
Sekt. Sekt. Blogger-Mädels-Gequatsche. Sekt. Die wunderbare Jana kennenlernen. Sekt.  Fotos schießen. Sekt. Zwischendurch für Fotografen posieren. Sekt. Sekt. Hunger haben. Sekt.

20:00 Uhr.
Kilian Kerner. Ein ganz wunder-wunder-wunderbarer Runway. Pailetten, Metallik und Stoffe mit Perloptik lassen mein Glitzerherz aufleben. Ausgestellte Röcke und einzigartige, Kilian Kerner typische, Schnitte verzaubern meine Augen. Ganz großes Kino. 
21:30 Uhr.
Runway: Romanian Designers. Die drei Designer, Stephan Pelger, Adelina Ivan und Andra Clitan, stellen uns ihre stark unterschiedlichen Kollektionen vor. Stephan Pelger, hat mich, wie jedes Jahr, überzeugt. Ebenso, wie Adelina Ivan und Andra Clitan, die ich in diesem Jahr zum ersten Mal gesehen habe.
23:00 Uhr.
Ich bin zu Hause. Hundemüde. Hungrig. Nach 2 Toast's am Morgen nehme ich zum ersten Mal an diesem Tag feste Nahrung zu mir. Und stelle mich der Aufgabe, 1158 Fotos durchzuschauen, outzusourcen und zu bearbeiten. 

03:40 Uhr.
Wecker auf 7:30 Uhr stellen. Und schlafen. Endlich.

Highlight: Lina. Ganz einfach Lina. 
Top: Lena Hoschek, weil keiner so wie Lena Hoschek ist.
Flop: Sekt um den hungrigen Magen zu füllen.

Mittwoch, 16. Januar 2013

Studded Fashion Week.

Für mich fühlt es sich so an, als wäre der heutige Tag in Windeseile an mir vorbeigeflogen. Ich habe den ganzen Tag mit den Mädchen im Fashion Week Zelt verbracht und unglaublich viel erlebt. Dazu werde ich euch aber noch ganz ganz viel online stellen. Meine Zeitabläufe, Top's und Flop's der Shows und alle Outfits kommen Tag für Tag auf den Blog - vergessen wir dabei vorerst mal die ich-poste-jetzt-nur-noch-jeden-zweiten-Tag-Regel. Für heute kann ich euch mein Outfit vom gestrigen Tag zeigen. Eines habe ich mir für diese Fashion Week vorgenommen. Ich wollte mir nichts, gar nichts, neu kaufen. Keine Klamotten, keine Schuhe, nicht einmal einen Lippenstift oder Schmuck. Erst so fiel mir auf, dass das wirklich ganz leicht machbar war. So konnte ich meine Outfits mit einigen Schätzen planen, die ich schon viel zu lang wieder in den Kleiderschrank gesperrt habe. Wie meinen geliebten Nietenpulli. Bei diesem Outfit habe ich es leider total verplant, Detailfotos zu machen. So erkennt man meine Earcuffs und mein Nietenarmband kaum und sieht überhaupt nicht, dass meine Stiefel hinten eine Metallplatte am Absatz haben und somit super zu meinem Pulli passen. Schade. Aber eins kann ich euch schon mal verraten: bei den heutigen Outfitbildern habe ich daran gedacht! Morgen besuchen wir die Bread & Butter und schauen wieder im Zelt vorbei. Ich denk an euch und fotografier ganz viel! 

PS: Die Gewinnerinnen der Irina Schrotter Karten sind ausgelost und haben eine Mail bekommen!

Fashion Week 2013.

Sie hat begonnen. Die Fashion Week 2013/2014 hat ihr Zelt geöffnet. Und uns direkt mal reingelassen. Für einen ersten - verdammt langen und anstrengenden - Tag. Als wäre dieser Tag nicht schon lang genug gewesen, stehe ich nun auch noch zu dieser späten Stunde vor der Sammlung von genau 1158 Fotos, die alle durchgeschaut, aussortiert und bearbeitet werden möchten. Schwierig. Für heute muss ich allerdings kapitulieren, mich auf den morgigen noch noch noch anstrengenderen Tag vorbereiten und euch vorerst mit den wunderbaren Instagram Fotos unserer heutigen Gruppe versorgen. Und so maulig das alles auch klingen mag, es ist und bleibt eine der zwei verdammt geilsten Wochen des Jahres. Ich bin jetzt schon wieder traurig, dass nur noch 3 Tage folgen. Jetzt mach ich noch ein bisschen "mimimimi" und verzieh mich dann in's Bett. Das Zelt ruft mich morgen schon um 09:30 Uhr zu sich, damit ich euch gegen Abend hoffentlich einen ausführlichen Tagesbericht zusammenbasteln kann.






1. Schickimädchen @ MBFW Tent // 2. Lina & Me @ Stylight Blogger Brunch // 3. Stylight Cupcake, yeay! // 4. Felix Rachor and the stupid looking girl with the camera @ Rebekka Ruétz Runway made by Tokography // 5. the most beautiful model of this fw // 6. DFT by Marc Jacobs // 7. @MBFW Tent again