Sonntag, 28. Juli 2013

Cut Outs.

Es ist schon lang kein Geheimnis mehr. Ich liebe sie. Abgöttisch. Cut Outs! Sie gefallen mir super gut, ganz egal ob an Kleidern oder Shirts oder eben an Schuhen, wie meinen Stiefeln von Sacha. Bislang hatte ich jedoch noch kein perfektes Outfit zu ihnen gefunden. Bis zu diesem heutigen Tage. Dieses Kleid habe ich bei New Yorker gekauft. Ich hielt es zuerst für relativ langweilig, da sich dieser schleifenartige Ausschnitt normalerweise am Rücken befindet und das Kleid vorn einem einfachen Tube Top gleicht. Um es mir ein bisschen hübscher zu gestalten und natürlich, um den Schuhen eine perfekte Kombination zu bieten, habe ich es einfach verkehrt herum angezogen und somit für einen Cut Out im Brustbereich gesorgt. Gut so? Nicht so? Was sagt ihr?
 Dress: New Yorker // Belt: Urban Outfitters // Boots: Sacha


Freitag, 26. Juli 2013

Summer Nails.

Es gibt keine Zeit, zu der ich Fingernägel so hübsch finde, wie im Sommer. Denn genau in den sonnigsten Wochen tragen sie ihre schönste Farbe. Wenn die Haut um sie herum gebräunt ist und die Haut unter den Nägeln im Unterschied dazu heller wirken, find ich sie am aller schönsten. Am liebsten laufe ich dann ohne Nagellack rum und erfreue mich daran, dass meine Nägel gepflegter und gesünder aussehen, als in allen kalten, grauen und ekligen Monaten sonst. Dennoch fehlt mir auf Dauer die Farbe auf meinen Nägeln. Passend dazu habe ich letztens im Internet das perfekte Nageldesign gesehen und versuche mich da heute auch einmal dran. Dadurch, dass die Farbe als Dreieck nur auf dem halben Nagel lackiert ist, sieht man noch genug von der hübschen hellen Naturfarbe und trägt trotzdem Farbe auf den Nägeln. In meinem Falle eine Farbe, die für mich perfekt zum Sommer passt. Ein sonniges Gelb namens '2 Lime Up', dass es momentan in der Limited Edition 'Summer Sound' von Manhattan gibt. Was ihr für dieses Design zuerst tun müsst, ist die Nägel mit Klarlack, in meinem Fall sogar Nagelhärter von Sally Hansen, zu lackieren. Ein bisschen Pflege muss schon irgendwie vorhanden sein. Danach klebt ihr die Nägel mit kleinen Tesafilmstreifen so ab, dass ihr relativ gleich aussehende Dreiecke an den Nagelspitzen habt. Diese lackiert ihr im nächsten Schritt mit dem farbigen Lack, in meinem Falle mit dem Gelb. Das lasst ihr dann trocknen, um beim Abziehen des Tesafilms keine Schäden an dem farbigen Lack zu hinterlassen. Da das Trocknen immer relativ lang dauert, wünsch ich mir schon seit gefühlten Uhrzeiten ein kleines Pusteäffchen, so wie diesen hier aus dem Geheimshop:  KLICK! Bis jetzt war das überall wo ich geschaut habe ausverkauft, aber in diesem Shop konnte ich mir endlich eins bestellen, sodass ich in Zukunft gar nicht mehr so lang drauf warten muss, bis die Nägel getrocknet sind. Jipppi!
Wenn ihr die Klebestreifen abgezogen habt, könnt ihr das Ganze noch einmal mit Klarlack fixieren, damit es länger hält. Ich mag das total und werd das in Zukunft bestimmt noch viel öfters machen, weil es so super einfach ist. Ich wünsch euch viel Glück beim Probieren und einen schönen Start in's Wochenende!




Mittwoch, 24. Juli 2013

Hello Sale!

Es ist der reine Wahnsinn. Ein Meer aus roten Schildchen überflutet momentan die Geschäfte und ich befand mich vor einigen Tagen mittendrin und hab versucht organisiert darin zu schwimmen, wurde jedoch leicht hysterisch, weil die Rabatte einfach der Wahnsinn sind! Mit voll bepackten Armen, die unter der Bügellast beinahe schlapp machten, schlich ich mich in die Kabinen in denen durchschnittlich bis zu 6 Teile mitgenommen werden durften. Aber hey! Es ist Sale! Da gelten keine Regeln! Ein paar Schätzchen haben die Anprobe bestanden und durften mich mit nach Hause begleiten. Ihnen galt das dicke fette Strahlen, dass ich den ganzen weiteren Tag nicht mehr aus meinem Gesicht kriegen konnte, weil die Schnäppchen einfach zu gut waren! Aber seht selbst..

Achso! Wichtig noch! Die ersten beiden Ketten, die ich auf den Bildern trage, sind leider nicht aus dem Sale, im Gegenteil, sie kommen sogar erst noch in die Läden! Sie gehören zu den neuen Kollektionen von Bijou Brigitte und kommen jetzt in den Sommermonaten in den Verkauf.
Pullover: Zara (12,99€)
Necklace: Bijou Brigitte (new collection)
Rings: H&M (3,95€)
Die gleichen gibt es auch noch in Gold, diese waren habe nicht reduziert. 
Shirt: H&M (7,00€)
Necklace: Bijou Brigitte (new collection)
Shirt: Zara (9,99€)
Necklace: H&M (schon älter, aber noch erhältlich)

Und, was gefällt euch am besten?

Montag, 22. Juli 2013

Holi Open Air.

Wie in meinem vorherigen Post angekündigt, ging es am Samstag für mich nach Hamburg, um mit Lina das Holi Festival zu rocken. Crocs war so freundlich, uns mit Schuhen auszustatten und uns auf das Festival zu schicken. Ihr denkt jetzt vielleicht 'Äh? Crocs? Das sind doch die mit den komischen Gummischuhen!' Aber nej, ich kann euch den Wind aus den Segeln nehmen und sagen, dass sie ihr Sortiment mittlerweile verdreitausendfacht haben und neben Sandalen und Gummistiefeln sogar schicke Sneakers herstellen, die uns gestern an den Füßen begleiten durften. Ich muss ehrlich sagen: diese Schuhe haben mich umgehauen! Wir waren den ganzen Tag unterwegs und haben weder Blasen noch Druckstellen an den Füßen - und das bei neuen Schuhen!
Das Festival hat mich umgehauen. Ich kannte das Bild des Farbwurfes so einer großen Menge schon von Freunden, die das Festival schon einmal in anderen Städten besucht haben, aber wirklich mitten drin zu stehen und zu sehen, wie tausende von Menschen das Farbpulver in Luft werfen, hat mir den Atem geraubt. Wie wunderschön das aussieht und wie lustig es ist, die Farbe selbst mitzuwerfen, muss man selbst erfahren. Jede Stunde wird wieder ein Countdown runtergezählt, zu dem die ganze Menge mitgröhlt und anschließend ihr Pulver hochwirft. Die Farbpäckchen kann man  für jeweils 2€ auf dem Festivalplatz kaufen und dabei selbst entscheiden, wie viele oder welche Farben man haben möchte. Nebenbei wird auch Wasser ausgegeben und man kann - für ein Festival sogar relativ günstig - viele verschiedene Getränke kaufen. Aperol Spritz, ahoi!  Ich für meinen Teil bin von nun an ein großer Holi-Fan. Auch wenn, zugegebenermaßen die Musik gar nicht mein Fall ist. Nur Elektro? Einen ganzen Tag lang? Nee, danke. Der Farbspaß und die Begleitung bestehend aus Lina und ihren zwei Freundinnen, hat das alles wieder rausgerissen. Am Ende des Tages war ich sowas von erschöpft, von Sonne, Spaß und definitiv auch vom Farbpulver! Mein Körper hat sich angefühlt wie eine über 20 Jahre lang benutzte Kreidetafel. Meine Hände waren tief grün und meine Haare hellblau. Das hatte was! Als ich nachts in Rostock ankam, rettete mich nur noch eine lange lange Dusche und mein kuschliges Bett, in dem ich letzendlich mit wunderbaren neu dazu erlangten Erinnerungen und einem zufriedenen Lächeln im Gesicht eingeschlafen bin.


Samstag, 20. Juli 2013

CsCloset at Holi Festival x Crocs.

Heute ist ein ganz besonderer Tag für mich, den ich mit einer Bahnfahrt nach Hamburg beginne. In Kooperation mit Crocs werden Lina und ich heute nämlich zum Holi Festival of Colours geschickt. Ich bin schon unendlich aufgeregt, weil ich immer so gern an einem solche Festival teilnehmen wollte. Ausgestattet mit den richtigen Schuhen, wird es heute endlich passieren. Passend in weiß gekleidet freue ich mich schon auf die umherfliegenden Farbpulver und die gute Musik. Heute zeige ich euch, was ich bei mir trage, um den Tag perfekt zu machen. Und schon im nächsten Beitrag werde ich euch davon berichten, wie wunderbar der Tag war. Ich denk an euch und werd ganz viel Farbe für euch mitwerfen!

WHAT I NEED:

1. Crocs Gummistiefel, falls das Wetter nicht mitspielt.
2. Crocs Sneakers, falls wir warmes Sonnenwetter haben. Ich hoffe das ganz fest!
3. Abschminklotion von Helena Rubinstein, um vor der Bahnfahrt nach Hause die Farbe aus dem Gesicht zu bekommen. Obwohl die Menschen in der Bahn das bestimmt amüsant fänden.
4. Der farblich perfekt zu den Schuhen passende Nagellack. Chanel - Azuré. 
5. Als ich diese Ray Ban von Mister Spex bekam, habe ich mir direkt gewünscht sie auf einem Festival tragen zu können. Jetzt geht der Wunsch in Erfüllung und deshalb muss sie ganz unbedingt mit!
6. Erinnerungen müssen sein. Und ganz besonders Erinnerungsbilder, die mit alten Einwegkameras geschossen wurden, sind mir die liebsten.

Freitag, 19. Juli 2013

WIN: 40€ for Brandcatcher!

Jippi Jippi, das Bild sagt schon alles.. Ihr habt von heute an die Chance, auf CsCloset einen 40€ Gutschein für den Online Shop BRANDCATCHER zu gewinnen. Ich selbst stehe total auf den Shop und weiß nur zu gut, wie perfekt man einen 40€ Gutschein für das riesige Sortiment gebrauchen kann. Im Shop findet ihr allerlei Marken, wie Keds, Element, Le Specs oder Rütme, die mit ihren stolzen Preisen schon gut einen Gutscheinrabatt gebrauchen können, denke ich. Hihi. 
Ihr wollt den Gutschein haben? Dann schaut mal, wie einfach das geht: 


1. Werdet oder bleibt Fan von Brandcatcher auf Facebook! 


2. Klickt das selbe Gefällt-mir-Kästchen auch bei CsCloset auf Facebook an, sofern ihr das noch nicht getan habt.


3. Hinterlasst unter diesem Beitrag einen Kommentar mit eurem Namen und eurer E-Mail-Adresse, sodass ich euch benachrichten kann, falls ihr gewonnen habt. 

 PS: Um ein extra Los zu erhalten, könnt ihr auf eurem Blog über das Gewinnspiel berichten und auch gern das Bild dafür benutzen. Falls ihr einen Beitrag darüber geschrieben habt, verlinkt diesen bitte ebenfalls in eurem Kommentar, damit es auch ganz sicher von mir gesehen wird und euer extra Los auch ja in den Topf kommen kann.

Das Gewinnspiel endet am 02. August!

Ich wünsche euch allen ganz viel Glück und hoffe, dass euch das Gewinnspiel gefällt! 

xxx, Carrie

Mittwoch, 17. Juli 2013

Original vs. Fake.

Ich bin zugegebenermaßen ein Mädchen, dass schon ein bisschen Luxus gern hat. Mein Studentinnenstatus lässt finanziell nicht viel zu, aber so ein bisschen ab und zu macht mich glücklich. Allgemein gesagt, möchte ich, wenn ich etwas mehr Geld in ein Produkt investiere, schon das Original haben. Ich würde, auch wenn das jetzt wohl sehr oberflächlich klingen mag, beispielsweise um nichts in der Welt eine gefälschte Louis Vuitton Tasche tragen. Wenn ich sie mir nicht leisten kann, dann kauf ich mir eben keine. Und wenn ich nicht das nötige Kleingeld für ein Gucci Portemonnaire habe, will ich auch kein gefälschtes haben. So sehe ich das normalerweise. Doch an diesem Wochenende habe ich mir die Frage gestellt, ob das für mich wirklich für alle Produkte gilt. Meine Freundin Malena hat mich besucht und wir haben einen Shoppingbummel in der Altstadt gemacht. Dabei trug ich meine neuen Vans, die ich mir vergangene Woche bei Zalando bestellt habe. Genauso gut wie mir, gefielen sie auch Malena. Schon lang war sie auf der Suche nach solchen Schuhen, sieht aber nicht ein, knapp 65€ dafür zu bezahlen. Unserer Meinung nach ist der Preis für diesen Stoff(!)schuh nämlich ziemlich hoch angesetzt. Also machten wir uns auf die Suche nach einer kostengünstigen Alternative. Die haben wir auf Anhieb bei H&M gefunden. Für 10€ hat sie die schwarzen Läuferchen gekauft und zusätzlich noch einmal 2,50€ bei Leiser gelassen, um weiße Schnürsenkel zu kaufen, die sie gegen die von H&M geschnürten schwarzen ausgetauscht hat. Et voilà, die Schuhe sehen super aus und machen keinen großen Unterschied mehr zu meinen Vans. Preislich gesehen ist der Unterschied jedoch gigantisch. So hat Malena im Gegensatz zu mir knapp 52€ gespart. Nun stellt sich mir die Frage, ob das kleine rote Schild an meinem Hacken, auf dem der Schriftzug "vans off the wall" prankt, mir wirklich so wichtig sein kann, dass ich dafür 50€ mehr zahle? Wie seht ihr das? Wie steht ihr zu Originalen und Nachmachen und was ist euch dabei wichtig? Das Thema interessiert mich sehr und ich würd gern eure Meinung dazu hören..

Sonntag, 14. Juli 2013

Instagreview.

Schon sehr lang habe ich keine Instagreview mehr gemacht, weshalb es nun wieder mal Zeit dafür wird. Nun liege ich hier auf meiner Couch, trinke ein Glas Weißwein und schaue mit dem Superfreund und einer meiner Lieblingsfreundinnen den Film 'Brautalarm'. (btw: knaller Film, der ist megaoberlustig!) Dabei gucke ich so über meine Instagram Fotos und freue mich, dass die letzten Wochen wirklich ganz zaubertolle Wochen waren, an die ich mich gern zurückerinnere. Und deshalb passt mir das mit der Instagreview heute noch besser als jemals zu vor, um euch zu zeigen, was ich so wunderbares erlebt habe. Ich hoffe ihr genießt den Sommer genauso sehr wie ich. Nach so einem eklig langen Winter haben wir uns das nämlich auch definitiv verdient. Startet gut in die neue Woche! Eure Carrie. ♥
 Wenn eine Malena uns besuchen kommt um Urlaub zu machen, müssen Superfreund und ich wohl oder übel bei diesem Urlaub machen mitziehen. ;)
 Superblitzeschnelles Longboarden im Urlaub. // Ich geb es zu, es ist eine Schwäche: Schuhe. Neu. Whoa.
 Carrie vs Artischocke. Carrie hat gewonnen. // Aller liebstes Sommerkleid, das immer viel viel viel zu lang im Schrank warten muss, bis die Sonne rauskommt.
 Prall gefülltes Funkelpaket von Bijou Brigitte mit den schönsten Stücken aus der neuen Kollektion. // Ich bin verliebt in die Sommerkollektion von Chanel. Azuré und Bel-Argus.
 Sommer-Freibad-Gesicht und Berliner Lieblingsschmaus, Schawarma.


Freitag, 12. Juli 2013

DIY: pimp your bike.

Es ist Sommer. Die Sonne scheint, die gute Laune zaubert ein Lächeln auf's Gesicht und die Sommerkleider sehen wunderschön aus, wenn sie von einer leichten Windbrise durchflattert werden. Wann sie das besonders schön tun? Wenn ich auf meinem Fahrrad fahre. Und dieses fahrradfahren fühlt sich für mich in den Sommerwochen auch ganz anders an, viel viel besser nämlich. Denn wenn ich ehrlich bin, macht mir fahrradfahren im Sommer richtig Spaß, während ich es in kälteren Jahreszeiten regelrecht verfluche. Umso glücklicher bin ich, dass mir mein Superfreund vereint mit seiner Familie und meinem Bruder zum vergangenen Geburtstag das perfekte Rad geschenkt hat. Es trägt meine Lieblingsfarbe, ist größentechnisch genau richtig für mich und bringt mich dazu, am Radeln Spaß zu haben. Besonders in den ersten 3% meiner mit dem Fahrrad zu bewältigenden Wege, denn die Radel ich immer supiblitzschnell und erfreue mich daran, wie ich sause. Über die restlichen 97% und das Schnaufen und Schwitzen möchte ich jetzt lieber nicht sprechen.. Auf jeden Fall wollte ich mein Fahrrad gern sommerlich aufmotzen. Es sollte süß sein, bunt und zu mir passen. Was man dafür braucht? Blümchen! Für Lenker und Speichen und am besten ganz viele! Bei Nanu Nana habe ich sie gekauft und sofort an meinem Fahrrad montiert. Ich mag's gerne. Mein persönliches Highlight bildet jedoch mein Satteltier, das meinen Sattel vorm bösen Sommerregen schützt. Zuerst habe ich es in der Instyle gesehen und war sofort hin und weg, weil es einfach so süß ist! Danach habe ich recherchiert und die Internetseite Klein & More entdeckt, die alle Varianten der süßen Regenschützer verkauft. Es gibt ganz ganz viele. Ziegen, Wölfe, Pferde, Kühe.. ihr könnt HIER gern selbst nachschauen, wie süß sie sind, ich hätte am liebsten alle! Mit meinem gepimpten Fahrrad radel ich jetzt los und lass mein Sommerkleidchen im Wind wehen. Und wenn's regnet? Dann schützt mich meine Ziege. Mäh.



Mittwoch, 10. Juli 2013

Carrie im Urlaub: Mimizan 2013.

14 Tage waren es, die ich mit meiner Supertollefreundetruppe in Mimizan, Frankreich, verbringen durfte. Mit einem von uns gemieteten VW-Bus sind wir die Strecke von Berlin nach Mimizan in langen, sehrsehrsehr langen, 18 Stunden abgefahren, um an der Atlantikküste zu surfen. Im vergangenen Jahr haben wir das selbe in Moliets, einen von Mimizan nicht weit entfernten Ort, gemacht - einen Mini-Beitrag dazu gibt's HIER. Unser Reiseziel war eine zuckersüße kleine Holzhütte, die wir im Surfcamp gebucht haben. Sie war wirklich klitzeklein, für unsere 6er Gruppe jedoch vollkommen ausreichend. Es war.. sagen wir mal, sehr kuschlig. Die Reise haben wir, genau wie im letzten Jahr, über Wavetours gebucht. Wavetours errichtet auf dem Campingplatz vor Ort das Camp für die Gäste und bietet fast täglich Surfunterricht an. Und dieser hat es in sich! Jeden Tag hat man zwei Sessions à anderthalb Stunden, die man im Meer auf dem Brett verbringt. Das Surfen an sich ist, wie es einer meiner Surflehrer sehr passend ausgedrückt hat, wohl der undankbarste Sport der Welt. Du reißt dir wirklich den A*sch auf, um auf diesem Brett zu stehen und wirst oft allerdings nur von den Wellen verprügelt. Umso stolzer war ich, dass ich nach einigen Tagen die ersten Wellen ein bisschen surfen konnte, ohne herunterzufallen. Wenn du erstmal eine Welle einigermaßen gut bekommst, bist du direkt motiviert, eine nächste zu bekommen und gehst deshalb auch gerne mal ein, in der Zwischenzeit wieder von 2356495876 anderen Wellen verkloppt zu werden. Mehr oder minder gerne jedenfalls. In der zweiten Woche haben wir den Wavetours Surfkurs allerdings nicht in Anspruch genommen, sondern sind alle frei nach Laune surfen gegangen - die anderen definitiv öfter als ich. Denn ich habe meinen Urlaub in vollen Zügen genossen. Ich habe in der Sonne gelegen, entweder am Strand beim Meeresrauschen lauschen oder auf unserer Holzhütte mit einem guten Buch auf dem Liegestuhl. Neben dem Surfen haben wir natürlich auch das Nachtleben von Mimizan genossen. Und wie wir das genossen haben! Die Supermenschen aus dem Wavetours-Team haben uns ein paar Mal zu einer im Ort gelegenen Bar namens "Pura Vida" entführt, die uns wirklich unvergessliche Abende beschert hat. Abende mit unseren neuen Lieblingsaccessoires - Rubbeltattos! Eine perfekte Grundlage für diese schönen Abende waren jedoch immer unsere Abendessen, die wir vorher auf unserer Hütte vollführt haben. Das war ein Fest! Alle schnippelten zusammen Gemüse, unser Superkoch zauberte daraus Delikatessen und zusammen verspeisten wir das ganze auf unserer Terrasse. Wenn ich mich daran erinnere, werd ich ganz wehleidig, weil das wirklich super schön war. Für einen Tag haben wir zudem einen Ausflug nach San Sebastián in Spanien gemacht. Wir brachten ca 2 Stunden Fahrt hinter uns, um dorthin zu gelangen, das hat sich allerdings sehr gelohnt. Wir Mädels waren shoppen und die Jungs haben irgendeinen Männerquatsch gemacht und Berge bestiegen. Auch wenn das Wetter sehr trist war, haben wir uns davon nicht stören lassen. Rundum war jeder Tag ganz doll wunderschön und hat den Urlaub unvergesslich gemacht. Ich lieb meine Superfreunde sehr (Bruder und Freund inkludiert!) und freue mich jetzt schon, dass im nächsten Frühjahr vorraussichtlich unsere Urlaubsplanung für den nächsten Surfertrip beginnt.




Montag, 8. Juli 2013

Fernweh.

Ich bin wieder da. Und will direkt zurück. Mir ist kalt, obwohl die Sonne scheint und ich vermisse den Meerwind. Ich spüre regelrecht, wie meine von der Sonne geblichenen Haare ihre Farbe zurückerlangen und meine gebräunte Haut jegliche erhaltene Farbe wieder abgeben möchte. Meine Sommersprossen werden schwacher und im deutschen Licht könnten meine vom Nagellack befreiten Urlaubsnägel zugegebenermaßen doch ein wenig Farbe vertragen. Ich trage meine Ringe wieder, da die Möglichkeit, sie im Meer zu verlieren nicht mehr besteht. Noch fühlt sich dieser Schmuck unnötig und nervig an. Der Neoprenanzug hängt im Schrank und wird dort so schnell auch nicht mehr rausgeholt werden - ich höre ihn regelrecht schluchzen. Genau so wie mich. Hier, ganz allein in meinem Zimmer, nach zwei Wochen Zusammenleben mit 7 Menschen in einer Holzhütte und keiner einzigen Sekunde, die man allein verbracht hat. Wieso ich mich über diese Schluchzerei freue? Sie ist der beste Beweis, dass der vergangene Urlaub so wundervoll war, wie er nur sein konnte. Das Wetter, das Camp, das Meer, die Freunde, ein perfektes Zusammenspiel von allem, was mich glücklich macht. Also steiger ich mich jetzt noch ein wenig in mein Fernweh hinein und freue mich darüber, dass dieses Gefühl aufgrund einem so schönen Urlaub überhaupt besteht.
Meine Frage an euch, habt ihr Lust auf einen großen Urlaubsbericht? Denn dann würde ich mich in meine Erinnerungen und Urlaubsbilder schmeißen, um für euch das Allerbeste zusammenzufassen.