Freitag, 30. August 2013

Plus Size Teddy.

Vor einigen Tagen stürmte ich zusammen mit Maleni unseren Berliner Primark. Wie bei allen Filialen dieser Kette, herrscht in dem Laden Mord und Totschlag. Allem Anschein nach, werden jegliche Regeln des sozialen Verhaltens bei Betreten der Ladenfläche ausgeblendet und man rempelt und pöbelt durchgängig beim wilden um sich herum schlagen. Befinden Maleni und ich uns doch einmal in diesem aggressiven Kuddelmuddel, müssen wir da strategisch rangehen. Der Weg, um möglichst alle Kleiderständer abzuklappern, wird im Vorfeld abgeklärt und danach mit Tunnelblick und alarmierten Sinnen auf der Suche nach DEN Must-Haves möglichst fehlerfrei durchgeführt. Dabei muss alles relativ schnell gehen, weil sich im Durchschnitt an einem Kleiderständer ca 5 Damen gleichzeitig aufhalten und immer genau deine Größe vor deiner Nase wegschnappen. Ich muss zugeben, dass ich in solchen Situationen schon sehr unentspannt und ungeduldig bin, sogar seeeeeehr. Umso schöner ist es zu wissen, dass Maleni und ich den Stil des anderen ganz genau kennen und deshalb ab und zu laut aufschreien, um dem anderen etwas zu zeigen, was ihm gefallen könnte. So kam es auch vergangene Woche dazu, dass Malena im raschen Schritt durch den Laden abrupt stehen blieb und zielsicher eine einzeln hängende Bluse griff, sie mir hin hielt und sagte: "Hier, das bist du." Und es war wirklich eine Tatsache, dass diese Bluse regelrecht nach mir schrie. In der Garderobe wurde sie euphorisch anprobiert und direkt in's Herz geschlossen. Zu Hause fragte meine Mutter mich nur "Ist die extra so groß oder hast du sie einfach größer genommen?" Gute Frage, das wusste ich nicht. Ein Glück hatte ich das Schild noch nicht abgeschnitten und weiß deshalb nun, dass ich dann mal eben eine Bluse in Größe 48 gekauft habe. Hoppla.
 Blouse: Primark // Shoes: No Name // Leggings: H&M // Bag: Zara // Teddy Necklace: H&M Kids


Mittwoch, 28. August 2013

Black and White and Pink.

Seit einigen Tagen habe ich mein Einkaufsverhalten auf Herbst geschaltet. Ich halte Ausschau nach einem schönen Parka, nach süßen Stiefeletten und den Farben Bordeaux, Khaki und Senfgelb. Ganz besonders hielt ich meine Augen auf, um einen schwarz/weiß gemusterten Cardigan zu finden. Und das tat ich schon seit einigen Jahren. Nie habe ich den richtigen gefunden. Bis vor ein paar Tagen. Denn da hing bei New Yorker für nur 25€ ein wunder-wunder-wunderschöner schwarz/weiß gemusterter Cardigan, der jegliche meiner Vorstellungen übertraf. Anprobiert, für fabelhaft befunden und gekauft. Auf Instagram habe ich ihn schon gezeigt, was zu einer großen Fragerunde geführt hat. Viele fanden ihn genauso schön, wie ich, weshalb ich ihn auch gern noch einmal auf dem Blog zeigen wollte. Und tadaa, hier ist er. Mein neuer Cardigan Schönling.
 Shirt: Tally Weijl // Jeans: Monki // Necklace: Monki // Cardigan: New Yorker // Shoes: Weekday // Lips: MAC "Girl about Town"

 Wie sieht's bei euch aus? Wonach sucht ihr, um den Herbst perfekt gestyled zu genießen?

Sonntag, 25. August 2013

Lovesong.

Meine Auffassung von Liebe ist eine ganz Besondere. Für mich kann Liebe alles. Auf ihre ganz eigene wandelbare Weise kann sie dich in dem einen Moment zum unglücklichsten Menschen weltweit werden und dich eine Sekunde später von Glück übersprühen lassen. Meine Liebe muss bedingungslos sein. Sie darf nie selbstverständlich werden, sondern muss durch Leidenschaft überzeugen. Sie muss zerschmettern können und beleben. Wenn gerade niemand zum Liebe teilen bei mir ist, darf sie das gern auch in Form von Liebesliedern tun. Denn sobald ich die richtigen Lieder höre, lösen sie etwas in mir aus, das ich nur zu gerne in mir auslösen lasse. Sie drücken aus, was ich fühle, aber nie in Worte fassen könnte. Sie beruhigen mich, in Zeiten in denen ich es brauche und wühlen mich auf, wenn mir danach ist. Sie berühren mich genau an der Stelle, an der das wahre Leben mich gepackt hat und es keiner öffentlich sehen kann. Liebeslieder geben mir (in Kombination mit meinen unendlich doll geliebten Menschen) alles, was ich brauche, um mein Leben mit der Leidenschaft zu füllen, die ich so sehr genieße.
1. Kate Nash
Die Texte von Kate Nash haben es geschafft, mich als Teenager in mein pubertäres schlechte-Laune-weil-Liebe-ist-scheiße-Loch reinzudrängen und mich ein paar Jahre später genau dort wieder rauszuholen und mir zu zeigen, wie fröhlich und wunderschön die Liebe sein kann. 
Kate Nash findet die richtigen Worte für die schlechten und guten Zeiten sogleich und trifft damit genau den wunden Punkt, den ich beim Hören von Liebesliedern so gern getroffen haben möchte. 
Meine Highlights ihrer Werke? Da wäre der Song "Birds" um zu verstehen, wie wunderbar as Lieben sein kann. Für die etwas unglücklicher laufende Tage haben mich bis heute  "We get on" und mein absolutes all time favourite "Nicest thing" schon jahrelang begleitet.


2. Death Cab for Cutie
Bei den Jungs von Death Cab for Cutie kann ich gar keine direkte Einschränkung der Lieder aufstellen. Sie sind allgemein so verdammt gut, dass ich gar kein Ranking erstellen mag, das andere Lieder der Gruppe schlechter dastehen lässt. Es gibt nur einen einzigen Song von ihnen, der für mich immer herausragen wird und das ist "What Sarah said", weil er einfach alles erfüllt, was ich bei einem Liebeslied brauche.


3. Robyn 
 Robyn's Texte zerstören! Sie beschreiben die schlimmsten Liebessituationen so fürchterlich wahr, dass man beim Hören ihrer Lieder einfach mitfühlen muss! Das komische daran ist jedoch, dass einen die Texte keinesfalls deprimieren, sondern in irgendeiner Art und Weise motivieren. Robyn deckt beispielsweise mit dem Lied "Call your girlfriend" eine Seite auf, an die ich nie gedacht habe. Die Seite, der neuen Freundin, während die eigentliche Freundin noch nicht informiert ist. Für mich gibt es nur einen richtigen Weg: Die Urliebenden bleiben glücklich, alles andere zerstört mein naives kleines Disneyherz. Und bei eben diesem Lied ist die neue Freundin des Protagonisten ein solches Zuckerstück und weist ihn auf eine so liebevolle Art und Weise an, wie genau er seiner bisherigen Freundin die Trennung erklärt, wie ich sie mir noch nie vorstellen konnte. (Dennoch bricht der Text mein Herz ist aaaaabermilliarden Stücke, die nur dadurch wieder zusammengepflickt werden können, weil Robyn in dem Video so affengeil tanzt.)
Mein eigentliches Lieblingslied von ihr ist jedoch ein ganz anderes. "Dancing on my own" ist schon relativ alt und erzählt die Geschichte eines verliebten Mädchens, dass ihrem Schwarm beim Tanzen mit einer anderen von einer versteckten Ecke aus zusieht und sich darüber beklagt, dass er sie nie sieht, obwohl sie ihm doch so nahe ist. Ich könnte den Inhalt des Textes jedoch niemals so leidenschaftlich hergeben, wie er eigentlich ist, also: selbst anhören und Meinung bilden!


4. The Smiths 
 The Smiths sind so ein Ding. Die können's meiner Meinung nach nämlich am aller besten. Sie füllen ihre Lieder mit Geschichten, die genau aus meinem Herzen heraus kommen könnten und die ich niemals auch nur für mich selbst so hätte formulieren können. Die bedingungslose Art zu Lieben, die in "There's a light that never goes out" versungen wird, ist genau die Art, die ich in meinem Leben spüren möchte. Es gibt wohl niemanden, der es als so romantisch schön darstellen kann, mit dem geliebten Menschen zusammen zu sterben, wie The Smiths. Mit "Please please please let me get what I want" und "Asleep" singen sie sich direkt in mein Herz und lassen mich ganz klischeehaft seufzen.


5. Regina Spektor
Sie kann nicht nur wunderwunderwunderschön singen, sondern hat für sich anscheinend die selbe Definition der Liebe gefunden, wie ich sie für mich. "Us" und "Hero" habe ich durch den wunderbarsten Film der Welt "500 Days of Summer" entdecken dürfen und bin beiden Liedern mit sofortiger Wirkung verfallen. Zutiefst verfallen.



Möchtet ihr mir eure liebsten Liebeslieder verraten?

Donnerstag, 22. August 2013

Lace and Leather.

Was mir beim Anblick dieser Bilder im Kopf herumschwirrt? Dass ich nie wieder eine andere Haarfarbe haben möchte. Na gut, vielleicht nicht direkt "nie wieder", als Oma mit knallpinken Haaren stelle ich mir das ganze dann nämlich doch ziemlich lachhaft vor, aber im Moment gefällt es mir unendlich doll. Problem an der Sache? Ich habe mich längst schon wieder dazu entschieden, in einigen Wochen zu meinem heiß und innig geliebten Rot zurückzukehren. Denn so sehr ich das Pink auch liebe, vermisst mein Herz meinen roten Haarschopf. Ganz besonders zu meiner Lieblingsjahreszeit, dem Herbst, darf mein Kupfer nicht fehlen. Sobald die ersten roten und orangenen Blätter durch die Luft wedeln, möchte ich doch gern wieder mit roten Haarsträhnen mit der lauen Herbstbrise mitflattern. Bis es jedoch soweit ist, genieße ich "the pink way of life" in allen Zügen. Am liebsten kombiniert zu Schwarz und Weiß, damit es noch mehr knallt! Vollstens zufrieden bin ich dabei, wenn ich in meine neue Kunstlederjacke von Zara eingehüllt bin. Im Gesicht brauche ich aufgrund der auffälligen Haare auch gar nicht viel rummalen, außer ein wenig Wimperntusche und dem obligatorischen Herzmund-zaubernden Lippenstift. Ein Glück hat MAC den Lippenstift "Girl about Town" in haargenau (hihi, Wortwitz!) dem selben Farbton hergestellt, wie ihn gerade meine Haare tragen. Ihr seht, so ein wenig knallige Farbe auf den Haaren stellt mich vollstens zufrieden. So genieße ich jetzt mit meinem Barbiekopf die letzten Sommertage und verschwende noch nicht den winzigsten Gedanken daran, dass ich bald nicht mehr pink sein werde.
 Shirt: Monki // Jacket: Zara // Jeans: Monki // Shoes: Primark // Bag: Michael Kors // Bracelets: Bijou Brigitte & Forever 21 // Lips: MAC "Girl about Town" // Glasses: Ray Ban via Mister Spex



Dienstag, 20. August 2013

C's Kitchen.

Weil die Nachfrage sehr groß war und ich es selbst als eine schöne Abwechslung zu dem ganzen Modequatsch auf meinem Blog empfand, gibt es heute wieder einen Beitrag zu den Rezepten, die ich gern koche. Wie ich es schon in dem ersten C's Kitchen Beitrag beschrieben habe, ist in mir in den letzten Frühjahren oft große Motivation gewachsen, um im Sommerurlaub meine bestmögliche Bikinifigur zu erreichen. Nach den verlorenen Kilos und den zufriedenstellenden Urlaubsfotos ist diese Motivation jedoch jedes Mal gewichen und ich habe mir letzendlich doch wieder alles angefressen, um im Winter dem kalten Wetter zu trotzen. Doch dieses Jahr sollte es anders werden, der Kampf ist zwar schwer, aber ich esse immernoch viel bewusster und gesünder als in den Spätsommern der Jahre zuvor. Ich gebe mir weiterhin Mühe, möglichst nur ein Mal am Tag Kohlenhydrate zu essen, auf Süßigkeiten zu verzichten und die ungesunden Küchenfreunde wie Weizen durch gesündere Alternativen auszutauschen. Das Backen mit Mandeln, statt Weizenmehl klappt ohne Ausnahme super und auch das Süßen mit Agavensirup statt Zucker macht für mich geschmacklich keinen großen Unterschied. Was das Fleischessen angeht, habe ich mich jedoch noch weiter eingeschränkt. Auf Schwein wollte ich ohnehin schon verzichten, weil das einfach zu fettig ist, nun muss ich jedoch auch zugeben, dass ich mich langsam von Putenfleisch verabschiede. Tausend Fernsehreportagen haben mir aufgezeigt, dass dieses Geflügel einfach zu stark mit Antibiotika belastet ist, was ich meinem Körper eher ungern antun möchte. Ansonsten hat mir mein Vater vergangene Woche etwas ganz tolles mitgebracht: einen Smoothie Maker! Jeden Morgen stehe ich nun in der Küche und überlege, welches Obst noch so fantastisch zusammen schmecken würde und zaubere mir einen leckeren Smoothie, der wirklich für die nächsten Stunden sättigt. 
Auf meinem Instagram Profil habe ich es wieder ein wenig dokumentiert, was ich so gegessen habe und einige von euch haben dabei auch schon nach den Rezepten gefragt. Die gibt es jetzt hier: 
PANCAKES
2 Eier, 60 ml Milch und 100g gemahlene Mandeln zusammenmixen, kurz ruhen lassen und dann braten. Am besten schmeckt mir dazu Obst in Magerjoghurt.
CRUNCH BANANE
Die Banane in zwei Hälften teilen und so hinlegen, dass eine große Kuhle in der Mitte entsteht. Diese habe ich mit geschnittenen Erdbeeren, etwas Magerjoghurt, Haferflocken und ein wenig gepopptem Amaranth gefüllt. 
 JOHANNISBEER-SMOOTHIE
150g Johannisbeeren, 1 Banane, ein Schluck Milch und 3 Esslöffel Magerjoghurt mixen und mit einem Spritzer Agavensirup versehen. 
 CHICORÈE-LACHS-AUFLAUF

 ÜBERBACKENE AUBERGINEN
Den Ofen auf ca 180° C (Umluft) vorheizen. Eine Aubergine in ca 1cm breite Scheiben schneiden. Ein wenig Tomatenmark mit ein paar kleingeschnittenen Tomaten vermixen, Salzen und Pfeffern und kurz mit etwas Thymian köcheln lassen. Die Auberginenscheiben mit dem Tomatenpürée bestreichen und zerkrümelten Schafskäse drüber verteilen. Das ganze für ca 15 Minuten im Ofen backen. Dazu serviere ich gern Reis.
 HÄHNCHENFILET MIT JUNGSPINAT UND TOMATEN-MOZARELLA-RAUPE
Das Hähnchenfilet mit Curry, Salz, Pfeffer und Paprikapulver würzen und in einer Pfanne mit etwas Rapsöl von beiden Seiten braten, bis es durch ist. Den Blattspinat waschen. Eine Zwiebel in kleine Würfel schneiden und in einem kleinen Topf in Rapsöl anbraten. Den Spinat mit etwas Salz dazugeben und mit ein wenig Brühe köcheln lassen. Eine große Tomate in ca 1cm Abständen einschneiden und geschnittene Mozarellascheiben reinschieben. Mit Essig, Olivenöl marinieren und mit Basilikum belegen.
ZUCCHINI LASAGNE (nach Attila Hildmann!)
Das Rezept findet ihr HIER
Ich habe lediglich das Mandelmus-Topping gegen geriebenen Gouda ausgewechselt.
 TOMATENSALAT
Tomaten in verschiedenen Farben klein schneiden, am besten noch in verschiedenen Formen, da ich das immer besonders hübsch finde. Wer es zwieblig mag, kann dazu noch Lauchzwiebeln in kleine Scheiben schneiden und mit den Tomaten vermischen. Eine Knoblauchzehe pressen und dazu geben. Das Ganze mit etwas Oregano, Basilikum und Salz, sowie Pfeffer würzen und abschmecken. Im Anschluss den Tomatensalat in 3-4 EL Olivenöl und 3 EL Balsamicoessig mischen und möglichst noch eine halbe Stunde ziehen lassen, bevor er serviert wird.
 HÄHNCHEN IN EIERPANADE MIT JUNGSPINAT UND TOMATEN-GURKEN-SALAT
Die Hähnchenfilets in kleine Stücken schneiden und mit Salz, Pfeffer und sehr wenig Curry und Paprika würzen. Das Hühnchen in der Pfanne braten. In einer Schüssel 2 Eier mit reichlich Curry und Paprika Gewürz mischen und in die Pfanne zu den fertig gebratenen Hühnerstücken geben. Das Hühnchen im Ei braten, bis das Huhn von dem Ei ummantelt ist. Den Spinat mit einem Spritzer Zitronensaft kochen, bis er fertig ist. Ein paar Tomaten, ein Stück Gurke und eine kleine Zwiebel klein schneiden, mit Salz und Pfeffer würzen und mit etwas Balsamicoessig vermischen. Gerne kann der Salat auch mit einem Spritzer Zitrone versehen werden, so passt er noch besser zum Spinat.
 TOMATEN-OMLETT
 Eine Tomate in kleine Stücke schneiden und mit etwas Rapsöl in der Pfanne kurz anbraten. 3 Eier in einer Rühschüssel mit Salz und Pfeffer versehen und mit dem Schneebesen verquirlen. Dann die Tomaten dazugeben und noch einmal vermischen. Etwas Margarine in der Pfanne erhitzen und die Eier-Tomaten-Masse dazugeben. Für ca 10 Minuten auf schwacher Hitze anbraten, bis das Ei gestockt ist. Anschließend die Obefläche des Omletts mit etwas Parmesankäse bestreuen und das Ei zur Hälfte umklappen. Danach die andere Hälfte umdrehen und das Omlett somit komplett wenden. Das Ganze muss nun noch einmal ca 5 weitere Minuten braten, bis es fertig ist.


Freitag, 16. August 2013

PINK.

Auf Instagram habe ich es schon vor einer ganzen Weile öffentlich gemacht. Die Follower meiner Facebook Fanpage wissen auch schon fast genauso lang Bescheid. Aber vielleicht gibt es ja hier doch noch den einen oder anderen, der noch nichts von meiner deutlichen Veränderung mitbekommen hat. Es geht um meine Haarfarbe. Denn diese hat sich an vor einigen Tagen in einer sehr spontanten Aktion drastisch geändert. Obwohl mir das Rot so so sehr gefällt und ich es liebe (das kommt im Herbst auch ganz sicher wieder!!!), wollte ich gern mal was anderes ausprobieren. So fand ich mich vor den Directions Töpfchen im Friseurladen wieder und griff nach dem Farbton "Tulip", dem mir meine Schwester empfohlen hatte. Als ich die Farbe auf dem Kopf hatte, wurde mir erst so richtig bewusst, dass ich mir die Haare gerade knallpink färbe. Und wenn ich knallpink sage, dann meine ich auch wirklich KNALLLLLLLLPINK. Handtuch ab, nach Luft geschnappt, Haare geföhnt und ein paar Tage dran gewöhnt. Jetzt mag ich es. Und wie.
Umso trauriger finde ich das tief pink gefärbte Wasser, dass beim Haarewaschen im Abfluss abläuft und meine Haare immer heller und heller werden lässt. Aber bis es soweit ist, dass meine Haare einen ganz seltsamen, ausgewaschenen Rosaton annehmen, lebe ich mein Leben als vollkommen überzeugte Pinkhaarige! Das macht Spaß! 


Dienstag, 13. August 2013

Treterliebe.

Heute gibt es für euch ein weiteres Outfit aus der Kategorie "ich-bin-im-Urlaub-und-schei*-auf's-schick-machen-weil-ich-Gemütlichkeit-dolle-mag". Ich persönlich find ja, dass diese Kategorie durchaus Potential enthält, weil ich im Sommer einfach urgemütlich werde und - wie schon im letzten Urlaubspost gesagt - Schmuck im Sommer lästig finde. Was für mich jedoch nach wie vor zählt ist, dass irgendetwas an meinem Outfit ganz besonders ist. Auffallend besonders. So, dass alles andere schlicht sein darf. So auffallend, wie es meine neuen Air Max bei diesem Outfit sind. Denn wenn wir schon bei der Gemütlichkeit sind, dann sind die Nikes wohl ein Muss. Zugegeben, diese kleinen feinen Sommersandalen find ich ja superschick, aber manchmal sehnen sich meine Füße einfach nach den Airs. Aus diesem Grund präsentiere ich euch heut meine neuen (seit einer Woche jedoch nicht 'neusten', juhuuuuu) Air-Max-Treter.



Samstag, 10. August 2013

1600 Pandas.


Dass der liebe Toko hübsche Bilder macht, das wusste ich schon lang. Aber in der vergangenen Woche hat er Bilder gemacht, die mich wie ein kleines Kind haben aufstrahlen lassen. Sein neues Foto auf Instagram zeigte eine riesige Horde von kleinen, zuckersüßen Pappmaché-Pandabären am Berliner Hauptbahnhof. Seine Information dazu? An diesem und den darauffolgenden Tag saßen sie davor, um ihre Message zu verkünden. Ich fand sie so unendlich knuffig, dass ich meine Schwester dazu verdonnert habe, mit mir in der Affenhitze zum Hauptbahnhof zu fahren, weil ich so unbedingt wissen wollte, was die kleinen Kerlchen da machen. Als wir vor den Hauptbahnhof traten konnte ich kaum glauben, was ich sah. Die Menge von den Bärchen überwältigte mich schlagartig. So viele! Ich rannte sofort mit strahlenden Augen auf die Tierchen zu, um einen anzufassen und hörte vor Aufregung nur noch ganz leise nebenbei, dass meine Schwester eine Vermutung äußerte, wieso es wohl genau 1600 Pandas sind. Ich habe mir in meiner kleinen naiven RosaWolkenWelt nicht den geringsten Gedanken darüber gemacht, was diese Aktion aussagen könnte, aber natürlich gibt es einen Grund dafür, denn die Menge der Pappmaché-Pandas wurde bewusst ausgewählt. Die 1600 Bären stellen die letzten in freier Wildbahn lebenden Pandabären der Welt dar. Sobald der Gedanke mein Gehirn erreicht hat, erschienen mir die Menge der vielen kleinen Pappmaché-Bären nur noch winzig gering und es war gar nicht mehr so süß anzusehen, was der WWF vor dem Hauptbahnhof aufgebaut hat. Die Message hat gesessen und mich zum Nachdenken angeregt. Ich find so etwas immer wieder erschreckend, auch wenn man es eigentlich wissen müsste. Ich würde mich freuen, wenn sich jemand von euch noch etwas genauer über das Thema der kleinen Pandabären informieren möchte. Die Details der Aktion von den 1600 Pandas könnt ihr HIER nachlesen. Auf der Seite findet ihr ebenso Möglichkeiten zu spenden, um das Team vom WWF beim Helfen zu unterstützen. Die kleinen Pandas sind nun leider schon wieder weitergereist und klappern in den nächsten zwei Monaten noch eine ganze Menge deutscher Städte ab. Die Liste mit Daten und Orten findet ihr ebenso auf der verlinkten Website. 
Ich würd mich freuen, wenn sich jemand findet, den das Thema so interessiert, wie meine Schwester und mich.
 Shoes: Birkenstock // Dress+Necklace: H&M // Sunnies: Ray Ban

Mittwoch, 7. August 2013

Indianer.

Es war Urlaub. Im Urlaub fühle ich mich frei. Lust auf Schmuck? Empfinde ich im Urlaub an keinem einzigen Tag. Lust auf eine aufwendige Frisur? Habe ich eh nie. Viel Schminke? Nein, danke, die Sonne hat schon genug Sommerprossen gezaubert, die mir ausreichen. Und genau deshalb liebe ich dieses Outfit unendlich doll. Es ist an sich schon so stimmig und auffallend, dass es überhaupt keinen Schmuck, oder andere Accessoires benötigt. Der Pullover liegt ganz weich auf der gesonnten Haut und lässt genau die richtige Dosis des Meereswindes durch. Am wunderschönen dänischen Strand von Hjerting waren die wehenden Zotteln an den Pulloverärmeln im Einklang mit meinen Flatterhaaren genau das, was mich an diesem Tag glücklich gemacht hat. Mehr brauchte es dazu nicht. Im Nachhinein erfreue ich mich jetzt an diesen Bildern, die die Erinnerungen an einen wunderschönen Abend festigen und hoffe, dass euch dieses einfache Outfit genauso gut gefällt.
 Pullover: Blanco // Leggins: H&M



Sonntag, 4. August 2013

Dansk.

Seitdem ich ein paar Monate alt bin, besuchten meine Eltern mit mir jeden Sommer eines der wunderschönsten Länder der Welt. Dänemark. Wohin ging es ganz genau? Nach Henne Strand. Aus diesem Grund fühlt es sich für mich so an, als wäre ich dort aufgewachsen. Mit jedem Jahr wird es schöner, an diesen tollen Ort zurückzukehren. So taten wir es auch in diesem Jahr und haben es für (leider nur) etwas mehr als eine Woche sehr genossen. Wir haben dänisches Eis gegessen (das wohl beste der Welt), haben am Strand gelegen, sind in der wunderschönen Landschaft Longboard gefahren, haben Kerzen gezogen und uns die Sonne auf den Bauch scheinen lassen, der mit den guten skandinavischen Hot Dogs gefüllt war. Rundum war alles perfekt, so wie es war. Nur leider etwas zu kurz. Denn um ehrlich zu sein, hätte ich noch gut ein paar weitere Tage (MONATE!) dort verweilen können.. So muss ich nun wieder ein Jahr warten, um in meine zweite Heimat fahren zu können. 
Instagram kann bis dahin jedoch erstmal beweisen, wie toll ich den diesjährigen Urlaub fand, guckt:
 Tschüß Deutschland, hallo Dänemark.  // Stärkste Kindheitserinnerung, die immernoch gut ist: Kaj-kage. Erdbeer-Marzipan-Törtchen mit mega Schmackofatzeffekt.
 Jeg elsker dig. <3 // Hängemattenairmaxen. Neue Lieblingstätigkeit.
 Pinker Matile Erdbeer-Milchshake am besten zusammen mit pinkem Magnum Champagner Eis.
 Baucheinblicke.
Ein letzter Urlaubstag, ein letzter Kaj-kage. // Tollster Hund der Welt immer mit dabei, wenn es um Strand(schmuse)rennereien geht.