Samstag, 28. September 2013

Falling Leaves.

Ein grelles Licht hat mich heute morgen aus dem Schlaf gerissen. Die wunderbare Freitag Nacht habe ich, wenn man das flaue Magengefühl ignoriert, unbeschadet überstanden und wurde deshalb ein wenig missmutig, als das Zimmer plötzlich so hell war. Es schien direkt in mein Gesicht und störte. Es störte sogar ziemlich doll und versetzte mich in tiefste Morgenmuffelei. Bis ich merkte, dass es die Sonne war, die mich angeblinzelt hatte und mir sofort bewusst wurde, dass uns ein wunderschöner Herbsttag bevorsteht. Genau so einer, wie ich ihn unendlich doll liebe. Mit Sonnenstrahlen, die durch die gefärbten Blätter scheinen. Mit Wärme auf der Haut, während dir ein leichter Windstoß durch die Haare weht. Mit einer so wunderschön eingefärbten Landschaft, wie man sie sonst nur von verträumten Kinderbuchzeichnungen kennt. Während ich meine Hände an der Teetasse wärmte und im kuschligen Pullover langsam den Tag begann, nahm ich mir fest vor, einen Herbstspaziergang zu machen. Am liebsten mit Musik im Ohr. Mit Herbstmusik. Auf einmal hört sich Robyn's Originalversion von "Be mine" nicht einmal mehr halb so gut an wie ihre Pianoversion. In meiner Straße herrscht schon tiefster Herbst. Zwischen unzählbar vielen Kastanienbäumen wuchs ich auf und konnte mich deshalb schon immer früher über herabfallende Kastanien freuen, als andere Menschen die fallenden Blätter bestaunen durften. Jedes Jahr wieder habe ich sie gesammelt und kleine Kastanienmännchen daraus gebastelt oder sie einfach nur von ihrer Schale befreit. Bis heute ist das eine meiner liebsten Herbsttätigkeiten. Eine frisch herabgefallende Kastanie zwischen den Fingern zu halten macht mich glücklich. Es macht mich glücklicher, als im Frühling die ersten Blumen zu entdecken. Es macht mich glücklicher, als im Winter Plätzchen zu backen. Es macht mich sogar glücklicher, als im Sommer am Strand zu liegen. Der Herbst ist meine Jahreszeit, mein Wetter, meine Gemütlichkeit. Er erstrahlt in den Farben, in denen ich mich am wohlsten fühle. Ob auf dem Kopf oder als XXL Schal um den Hals gewickelt, ganz egal, ich möchte mich einfach nur solang es geht im Herbst tarnen. In 84 Tagen beginnt der Winter. Es bleiben mir also genau 12 Wochen, in denen ich meine Zeit so oft es geht in der Natur verbringen werde. 12 Wochen in denen es noch gemütlicher ist, in den Armen vom Superfreund zu liegen und dabei bei angekipptem Fenster den Regentropfen zu lauschen. Ich will Kerzenschein und und Kürbissuppe. Selbstgemachtes Apfelmus und Laubgeruch. Ich will Herbst. Undzwar genau so wunderschön, wie er sich heute gezeigt hat.
Scarf: H&M // Cape: H&M // Boots: Bullboxer // Lips: MAC "Morange"

Mittwoch, 25. September 2013

Everybody wants to be Kreuzberg.

Mit diesem Shirt bringt es Sideboob auf den Punkt. Everybody wants to be Kreuzberg. Hier in Berlin scheint es tatsächlich so zu sein. Die "Szene" gibt den Ton an, leitet Kleidungsstile, macht eine Sojamilch zur Lebenseinstellung und scheint Menschen zu etwas ganz Besonderem zu machen. Aber wieso ist das so? Und wer glaubt diesen Quatsch überhaupt? 

Nachdem die coolen Kids Prenzlauer Berg plötzlich nicht mehr für den "place to be" hielten, zog die große Hype-Wolke nach Kreuzberg rüber. Und wieso? Durch die einst günstigen Mieten vor Ort, siedelte sich die junge Meute an und entwickelte ihre eigene Lebensqualität. Das beste daran? Man darf dort sein, wie man sein möchte. Urberliner und vor allem auch Zugezogene können sich endlich mal voll ausleben und anders rumlaufen. Die Jungs dürfen ausnahmsweise mit verstrubbelten Haaren vor die Tür treten und brauchen sich nicht mehr täglich rasieren, in Kreuzberg ist das Schäbige schick. So kommt es auch, dass die Mädels plötzlich ganz heiß auf Oma's alte Pullover sind, je größer, desto besser, das sieht zu den abgemagerten Stöckerbeinchen in Leggings ganz doll super aus. Sagen alle. Ausgelatschte Sneakers, am besten schon Jahrezehnte alt, werden den Verkäufern der Second Hand Geschäfte aus den Händen gerissen. Die passen so gut zum rostigen Fahrrad. Oder man steckt seine Füßchen in Air Max, da muss man ein bisschen mehr investieren, hat aber wirklich knaller Schuhe, die sonst natürlich niemand hat. Also außer jeder Zweite vielleicht.
Die Frauen von Welt brauchen sich mit den Frisuren gar keine große Mühe mehr geben, schnell alles zusammengegriffen was da ist und als Dutt (entschuldigt bitte, aber: ..wie ein kleiner Kackhaufen..) auf dem Kopf befestigt. Die Flasche Club Mate wird im Jutebeutel verstaut und so wird sich dann für eine knappe halbe Stunde am Stand von Mustafa angestellt, um den leckeren Gemüsedöner zu ergattern. Den gibt's ja schließlich auch in vegetarisch! Das ist nämlich grad sowieso total in. Genau so wie die Oranienstraße. Am besten lädt man täglich Bilder vom SO36 auf Instagram hoch, um wirklich super super cool zu sein. Natürlich darf man dabei nicht das Trauern vergessen, das durch das Abbrennen des Festsaals in jedem von uns steckt. Unser guter alter Festsaal, in dem anscheinend niemand meiner Freunde einen wirklich spektakulären und unvergesslichen Abend verbracht hat.

Das Kreuzberger Lebensgefühl funktioniert so eben nur in Kreuzberg. Jedenfalls momentan. Denn während die Mieten bis ins Unendliche steigen, können wir uns halt leider nur darauf konzentrieren, unseren Modeblog mit Content zu füllen, oder unser Start Up Unternehmen zum Laufen zu bringen. Was wir dazu brauchen, haben wir ja alles vor der Tür. In unserer wunderbaren Kulisse, die, wie meine Freundin es so passend ausdrückt, dem GZSZ Set gleicht, finden wir den Supermarkt und die Lieblingskneipe direkt noch im selben Hausblock, in dem wir auch zum Friseur gehen, den besten Kaffee im Café schlürfen können und natürlich wohnen.
Aber so sehr man das auch kritisieren kann. Wir mögen das. Uns gefällt das.

Ich bin ein Reinickendorfer Kind. Urberlinerin, aber im Grünen aufgewachsen. Mein Bruder hat mich schließlich nach Kreuzberg verschleppt und mir gezeigt, wie wunderbar diese verdrehte Welt sein kann. Denn auch mein Herz schlägt lauter, wenn ich beklebte Ampeln sehe oder Straßenschildern nach den zuckersüßen Korkfiguren von dem Künstler Street Yoga absuche. Mich überkommt der Wille, ein Blümchen vor den verrußten Festsaal zu legen, weil es so traurig ist, dass er nicht mehr da ist. Auch wenn er nicht meine erste Anlaufstelle für jede Freitag oder Samstag Nacht war, war es schön zu wissen, dass er da ist. 
Wir Berliner brauchen das eben. Wir müssen hypen. Wir sind alle gleich und eben doch anders. In anderen Städten sind wir Fremdkörper, zu laut, zu offen, fehl am Platz.
In unserem versmogten Berlin können wir erst richtig atmen. 
Und momentan kann ich das in Kreuzberg am besten.
Shirt: SIDEBOOB // Pants: H&M // Shoes: Nike // Jacket: Zara // Scarf: Primark // Bandeau: Urban Outfitters // Lips: MAC "Violetta"

Mittwoch, 18. September 2013

Carrie's Fall Must Haves 2013.

Der Herbst kommt jeden Tag ein bisschen mehr zum Vorschein und weckt meine unendliche Euphorie dieser wunderbaren Jahreszeit gegenüber. Wenn die Blätter fallen und der noch lauwarme Wind durch meine Kupferhaare weht, fühle ich mich am wohlsten. Selbst wenn der Regen an die Fensterscheiben platscht und ich nichts anderes tun kann, als mich mit einem Apfeltee in die Decke zu kuscheln und meine Lieblingsserien zu schauen bin ich der größte Anhänger dieser Jahreszeit. Ich will mich in Rollkragenpullover kleiden und das Laub riechen können. Ich will Apfelkuchen backen und Kürbissuppe schlürfen. Meine Fingernägel sollen Kupfer tragen und meine Füße in Mamas selbstgestrickten Wollsocken stecken. Ich bin bereit, ich will Herbst. Um meine Vorfreude in ihr Limit zu treiben, habe ich die Online Shops durchgestöbert, um meine Favoriten für den Herbst zu bestimmen. Kuschelpullis, das erste Stirnband und die passenden Accessoires dürfen jetzt nach und nach in meinen Kleiderschrank einziehen, um mit mir einen wunderschönen Herbst zu durchleben. Um die Herbstliebhaber unter euch eventuell auch ein wenig anfixen zu können, habe ich meine Favoriten hier für euch zusammengestellt und verlinkt. Während ihr euch das anschaut, gieß ich mir etwas Tee ein und zünde mir ein paar Kerzen an, um auf perfektem Wege in die Kuscheljahreszeit zu starten.
von oben nach unten & links nach rechts: cropped Pullover Monki // cropped Pullover Romwe // Ginkgo Bracelet DaWanda // Peplum Blouse Gina Tricot // orange Pullover Romwe // Mac Lipstick "Fresh Moroccan" // Earcuff  Bough Forever 21 // Kitty Mittens Monki // Headband Cat Asos // Red Velvet Creepers H&M

Montag, 16. September 2013

Nail Sunday: Gaps.

Okay, okay, es ist Montag. Ich seh das ein. Und diesmal liegt die Schusseligkeit, einen Nail Sunday am Montag zu posten nicht allein an meinem vertrottelten Kopf, nein, sondern auch an einem in Berlin vergessenen Ladekabel für mein Macbook, während ich ein paar Tage in Rostock verbringe. Das arme Ding liegt nun schon seit 3 Tagen leblos neben mir. Superfreund muss also mit seinem Laptop aushelfen, mit dem ich mich aufgrund Windows Betriebssystem nicht so wirklich gut verstehe. Nichtsdestotrotz wollte ich euch gern mal wieder einen Nail Sunday zusammenbasteln, derfarblich schon ein bisschen zum kommenden Herbst passt. Ich wollte die Idee gern ausprobieren, ein paar Stellen auf den Nägeln einfach unlackiert zu lassen und muss zugeben, dass ich es wirklich super schick finde. Was sagt ihr?
WHAT YOU NEED:
- Unterlack, in meinem Fall "Nail Repair - Micro Sell", weil ein bisschen Pflege nie schaden kann.
- Essence Be Loud LE "03 riot grrr-een"
- Chanel #591 "Alchimie"
- Überlack P2 "Anti Split Coat", damit das Ganze auch lang hält.

1. Pinselt zuerst den Unterlack auf und lasst diesen gut trocknen. 
2. Klebt die Nägel mit ein paar Streifen Tesafilm ab und lackiert die gewünschten Stellen dann mit der ersten Farbe. Lasst das Ganze anschließend wieder gut trocknen. 
3.  Entscheidet euch dann für die farblosen Stellen und lasst diese frei, während ihr erneut Tesastreifen aufklebt, um die Stellen für den zweiten Farblack zu bestimmen.
4. Tragt nun die zweite Farbe auf. 
5. Lasst alles erneut trocknen und fixiert das Design mit dem Anti-Splitterlack, um es haltbar zu machen. 

Donnerstag, 12. September 2013

Music meets Media.

Am vergangenen Donnerstag lud mich das nette Team von Point Rouge zur Music meets Media ein. Die Veranstaltung fand im wunderschönen Escalade Hotel in Berlin statt und bot seinen Gästen eine ganze Menge. Es gab ein üppiges Buffet zu leckeren Getränken und guter Musik. Das beste am Abend waren jedoch die Gäste. Zusammen mit Lois, Anni und Vreni schnupperte ich in die (leider doch sehr oberflächliche) Welt der deutschen Prominenz herein. Nach den netten Bekanntschaften mit Keye Katcher oder Baptiste, Karl Lagerfelds männlicher Muse, war es umso schlimmer, sich plötzlich zwischen zwei ehemaligen Djungelcamp-Bewohnerinnern wiederzufinden, die mit ihren Begleitungen lauthals und absolut ekelhaft gegenseitig übereinander ablästerten. Leider bestätigte auch die Mehrheit der anderen Promis das sehr respektlose und arrogante Auftreten der deutschen Prominenz und ließen mich stark Aufstöhnen, was für unglaublich negative Personen sie sind. In meinem Kreis, bestehend aus den Bloggermädels und den zwei lieben Mitarbeiterinnen Nadine und Mandy von Point Rouge habe ich den Abend dennoch in vollsten Zügen genießen können. Für ca eine Stunde verließen wir mittendrin die Veranstaltung und schauten bei der Vogue Fashion's Night Out im KaDeWe vorbei, die in den Jahren zuvor immer super unterhaltsam war. In diesem Jahr war sie leider stinklangweilig, was uns direkt wieder zurück zur Music meets Media trieb. Dort feierten und lachten wir so lang, bis uns die Füße weh taten und fuhren dann nach einem unglaublich tollen Abend nach Hause. Meine Erkenntnisse des Abends? Point Rouge hat die nettesten Mitarbeiterinnen und Erdbeer-Hugo ist absolut ober lecker!
 Dress: TK Maxx // Necklace: Bijou Brigitte // Hat: H&M // Shoes: Weekday // Watch: Michael Kors // Bag: MCM via Fashionette.de



Montag, 9. September 2013

DIY: MCM.


Wie wir alle wissen, bin ich ein typisches Mädchen-Mädchen. Ich steh auf Nagellack, Schminke, Glitzer, Klamotten und Schuhe in doppelt und dreifacher Ausführung. Nur in einem Punkt stimme ich mit dem Klischee der Mädchen-Mädchen nicht überein. Ich bin absolut kein Taschenmensch. Ich habe längst nicht so viele, dass ich meine Taschen auf jedes Outfit abstimmen könnte, sondern beschränke mich stets auf die schlichten Farben, sodass die Taschen zu allem passen. Mit bunten Clutches und unpraktischen, paillettenbesetzten Täschchen kann ich mich irgendwie nicht so recht anfreunden. Solang ich zwei große Taschen für die Uni in Schwarz und Braun besitze und fürs abendliche Ausgehen zwei kleine Umhängetaschen in den selben Farben habe, bin ich vollstens zufrieden. Das Problem an der Sache? Ich habe einfach nirgendwo eine kleine braune Umhängetasche gefunden, die mir gefällt. Also habe ich das Internet auf den Kopf gestellt und bin bei den MCM Taschen auf Fashionette endlich fündig geworden. Jedoch nur so halb. MCM führt eine kleine, quadratische, braune Umhängetasche, die allerdings nicht so ganz das ist, was ich gesucht habe. Denn weil ich schon eine kleine schwarze Umhängetasche von Michael Kors habe, die eine quadratische Form hat, wollte ich ungern die ebenso quadratische Umhängetasche von MCM kaufen. Deshalb fiel mir im Fashionette Sortiment die große Kosmetiktasche auf, deren Form ich einfach klasse finde. Ich habe kurz darüber nachgedacht, ob es irgendwie möglich wäre, eine Goldkette zum Tragen an der Tasche anzubringen und habe sie anschließend direkt bestellt. Als sie bei mir ankam hatte sie wirklich eine perfekte Form und die perfekte Größe, um daraus eine Umhängetasche zu basteln. Ob und wenn ja, wie das funktioniert hat? Zeig ich euch jetzt.
WHAT YOU NEED: 

- ein Kosmetiktäschchen (in meinem Falle die große Heritage Cosmetic Case in Cognac)
- 2 goldene D-Ringe
- eine Goldkette, bei der man die einzelnen Glieder aufbiegen kann
- ein schmales Band in der passenden Farbe
Ich dachte zuerst daran, dass ich unten an die Reißverschlussenden einfach D-Ringe annähen kann, an die die Tragekette angebracht wird. Meine Mutter ist in Sachen Nähen jedoch ein absoluter Könner und bemerkte, dass die Tasche dann kein Gleichgewicht halten könnte und sich umdrehen würde, wenn die Kette direkt unten angebracht ist. Also kam sie auf die Idee, ein Band an den Reißverschluss zu nähen, damit man die D-Ringe weiter oben anbringen kann und die Tasche so stabiler an der Kette hängt. Zuerst nehmt ihr dazu einen D-Ring und fädelt ihn auf ein doppelt genommenes Stück des Bandes. Dann näht ihr diesen D-Ring ein und die Bänder aneinander, bis nur noch die abgeschnittenen Enden aufeinander liegen. Diese klappt ihr um näht sie sauber zusammen. Das Ganze bringt ihr neben den Reißverschluss an die Tasche an. Achtet dabei darauf, dass das Band die Breite des Reißverschlusses besitzt und nicht hässlich an den Seiten übersteht. Ebenso ist wichtig, dass ihr an dieser Stelle sauber näht, ansonsten sieht das natürlich nicht schön aus.
 Danach müsst ihr ein Glied der Goldkette aufbiegen und um den D-ring anbringen. Anschließend biegt ihr das Glied mit einer Zange wieder zusammen, sodass die Kette fest um den D-Ring umschlossen ist. Probiert danach einmal die Länge der Kette aus, sodass ihr für euch selbst rausfinden könnt, auf welcher Höhe die Tasche schließlich hängen soll. Dann macht ihr das selbe auf der anderen Seite am zweiten D-Ring.
 Sobald die Kette angebracht ist, ist die neue Umhängetasche fertig und kann von euch ausgeführt werden. Ich wünsche euch viele schöne Momente mit eurem Unikat!


Samstag, 7. September 2013

Frustshoppen.

Viel zu oft gibt es diese Momente, an denen ich vor Langeweile wild im Internet vor mich herum klicke. Meine Lieblingsbeschäftigung dabei? Online Shops durchforsten! Nur leider kommt der Tag, an dem man alles in dem Shop schon gesehen hat. Die üblichen Verdächtigen wie H&M, Asos oder Romwe habe ich bereits von vorne bis hinten und hinten nach vorne und rechts nach links dreimal durchgeschaut und langweile mich weiterhin. Ich durchforste also mein Gedächtnis und Google nach irgendwelchen Shops, die ich im Internet suchen könnte und stoße komischer Weise auf einen der Lieblingsläden meiner Mutter. Ein Laden, bei dem ich sonst nie auf die Idee gekommen wäre, ihn genauer anzuschauen. Aber da war eben diese Langeweile. Street-One sorgte nur wenige Minuten später dafür, dass meine Langeweile vertrieben wurde. Es war ein Pullover, der sofort meine Aufmerksamkeit gewann. Ein beiger, schlichter Pullover, der Kunstlederakzente am Kragen hatte. Ganz überrascht, in "Mama's Laden" was für mich gefunden zu haben, klickte ich mich durch das weitere Sortiment und fand heraus, dass dieser Shop ziemlich cool ist. Viel jünger, als ich dachte und viel peppiger, als ich es sonst immer empfand. Kurzerhand hab ich den Pullover in den Einkaufskorb verschoben und war unendlich glücklich, als ich ihn zum ersten Mal tragen konnte. Meine wichtigste Erkenntnis des Ganzen? Mama muss mich öfters mit zum Shoppen nehmen.
Pullover: Street-One // Hat: H&M // Lips: MAC "fresh moroccan"

Dienstag, 3. September 2013

Stilbruch.

Die heutigen Bilder sind schon ein paar Tage alt.. noch mit ausgewaschenen und sonnengebleichten Haaren, habe ich vor der Kameralinse meines Schwagers rumgegrinst und komme erst heute dazu, euch das Ergebnis zu zeigen. Was ich an den Bildern am schönsten finde? Sie motivieren! Undzwar dazu, das schmollige Wetter momentan so gut es geht zu ignorieren und sich auf die positiven Aussichten der kommenden Woche zu konzentrieren. 27° am Samstag? Nehm ich! Undzwar am liebsten im weißen Strickkleid, kombiniert zu Lederweste und Stiefelsandaletten. Ich liebe den Unterschied der Stoffe genauso sehr wie den Unterschied der Stile, die bei dem Outfit aufeinander treffen. Und genau deshalb werd ich das Outfit in den kommenden Tagen direkt nochmal tragen, um das Ende eines wunderbaren Sommers gebürtig zu zelebrieren. 
Dress: Bershka // Vest: Stradivarius // Sandals: Stradivarius // Necklaces: Boyfriend, Carrie via Meine Namenskette