Montag, 28. Oktober 2013

Nail Sunday: Halloween.

Ich weiß, heute ist leider nicht mehr Sonntag, aber bevor ich den Nail Sunday gestern fertig machen konnte, besiedelten mich abermillionen Bakterien und versetzten mich in eine wehleidige, beinahe männliche, Schnupfenattacke. Dafür gibt es mein Nageldesign heute, passend zum bevorstehenden Gruseltag: Halloween! Am Mittwoch veranstalten der Superfreund und ich eine schon beinahe traditionelle Halloween-Feierei mit unseren Ministadtfreunden bei uns zu Hause, wofür das perfekte Kostüm sitzen muss. Bevor ich euch mein komplettes Kostüm zeige, bekommt ihr erst einmal die Anleitung zu meinen Gruselnägeln. Ich persönlich mag sie unheimlich gern, da sie sehr einfach zu machen sind und trotzdem eine Menge hermachen. Wie ihr sie ganz leicht nachpinseln könnt, zeige ich euch jetzt!
- einen Unterlack, in meinem Fall sogar gleichzeitig ein Pflegelack
- einen roten Nagellack, am besten ein dunkles Rot (Artdeco #25)
- einen hellen Lack als untere Farbe (Essie #508 "Cafe Forgot")
- Zahnstocher oder Nail Pointer
Nachdem ihr den Unterlack aufgetragen und trocknen lassen habt, bepinselt ihr die Nägel nun mit dem hellen Farblack und lasst auch diesen wieder gut trocknen. 
Färbt nun die Nagelspitze mit dem roten Farblack ein, indem ihr den Nagellack so auftragt, als würdet ihr French Manicure machen wollen. 
Anschließend zieht ihr von der roten Linie am Nagelende Schlieren mit dem roten Lack herunter, sodass es den Effekt erzielt, als würde Blut an eurem Nagel runterlaufen. Lasst das Ganze gut trocknen und lackiert es nach Bedarf sogar noch mit einem Überlack über, damit es länger hält.





Mittwoch, 23. Oktober 2013

Der Latzrock.

Jeder kennt ihn. Vielen hassen ihn, viele lieben ihn. Meine liebe Airia sieht in ihm wunderschön aus. Er ist kein Rock, er ist kein Kleid, er ist ganz einfach ein Latzrock. Keine Latzhose, nein, ein Latzrock. Und ich liebe ihn. Schon lang habe ich einen Latzrock wie diesen gesucht, nachdem er schon seit Jahrzehnten nicht mehr in den Kleiderschränken moderner Frauen hängt. Meiner Meinung nach sollte er das jedoch, weil er so zuckersüß ist. Mit Streifenshirt darunter sieht man ganz schnell so aus, als wäre man an seinen ersten Schultag zurück gebeamt worden. Ich fühle mich darin kindlich, verspielt und dennoch sehr weiblich, auch wenn ein Latzrock wirklich so gar nichts für eine schöne Figur tut. Dennoch bin ich unheimlich froh, dass er von nun an in meinem Kleiderschrank hängt, wo er doch vor Jahren aus dem meiner Mutter rausgeschmissen wurde.

Was sagt ihr? Latzrock yay oder Latzrock nay?
Latzrock: Primark // Shirt: H&M // Hat: H&M // Shoes: H&M // Ring: Present from friends // Necklace: Mauerpark // Lips: YvesSaintLaurent #21

Sonntag, 20. Oktober 2013

Cat Outs.

Ich könnte diesen schon längst (läääääääääängst) fälligen Beitrag nun mit haufenweise Entschuldigungen und Rechtfertigungen beginnen. Ich würde vermutlich davon erzählen, dass sich 24 Stunden Tageszeit bei mir momentan wie 24 Minuten anfühlen und sicherlich hätte ich den Satz "Die Uni frisst mich auf" in den Text eingebaut. Doch das wäre mir viel zu viel mimimi und fününü. Stattdessen erfreue ich mich daran, dass heute der legendäre Tag ist, an dem ich nach einer ganzen Woche endlich dazu kam, mich vor die Kamera zu stellen und meinen Schwager knipsen zu lassen, was ich schönes anhabe. Und das ist heute umso schöner, weil es genau das Outfit ist, das ich momentan am liebsten trage. Worin ich mich wohl fühle, wie in keinem anderen und das mir Selbstbewusstsein der ganz besonderen Art schenkt. Der Pulli, so perfekt, dass er nur aus meinem Lieblingsladen stammen kann. Der Hut, so verrückt, dass er unbedingt auf meinem Kopf wohnen muss. Ausgefallen, anders, supertoll. Verwunderlicher Weise reagieren die Menschen in meinem Umfeld um einiges heftiger auf die kleinen Einschnitte an den Ellenbogen und ignorieren dabei komplett die Katzenohren auf meinem Kopf. Eventuell ist es bei mir jedoch auch schon zur Gewohnheit geworden, dass ich mir die Ohren des von mir am meisten gehassten Tieres gerne aufsetze, sodass man denken könnte, dass sie genau dort hingehören. An diesem Hut gehören sie ab jetzt jedenfalls zu meinen neuen Lieblingsstücken im Schrank und werden zusammen mit dem Pullover von nun an abgöttisch geliebt.
 Shirt: Monki // Hat: H&M Kids // Lips: MAC "Rebel"

Samstag, 12. Oktober 2013

Instagreview.

Es gibt Menschen, die davon überzeugt sind, schon einmal in einem früheren Leben auf der Erde gewesen zu sein. Daniela Katzenberger nuschelt hypnotisiert, dass sie einmal ein Junge war, der vor vielen Jahrzehnten gelebt hat. Andere Menschen behaupten, sie wären sogar Tiere gewesen. Ganz egal, ob diese ganzen Spinnereien stimmen oder nicht, eines kann ich mit Gewissheit sagen. Ich war in meinem vorigen Leben sicherlich kein Chamäleon. Schnelle Anpassung an die Umgebung liegt mir nicht. Ganz im Gegenteil, sie verwirrt mich, spukt noch wochenlang in meinem Kopf rum und bringt alles durcheinander. Zwei Monate Semesterferien, zu Hause in Berlin, sind vorbei und ich bin in meine Ministadt Rostock zurückgekehrt. Voller Freude und Euphorie, Freunden, Stadt und Uni gegenüber, habe ich mich auf die Rückkehr gefreut, doch leider gestaltet sich das Ganze auch ein wenig schwierig. Es finden sich immer noch Taschen in der Wohnung, die ich aus Berlin noch nicht ausgepackt habe. Es gibt Lieblingspullover, die ich in Berlin vergessen habe. Es gibt Uniprobleme, die bei jedem neuen Semesterstart auftreten und einfach nervenraubend sind. Es gibt einen Blog, der momentan unter starker Vernachlässigung leidet, weil in meinem Kopf momentan kein Platz dafür ist. Ich merke, der Sturm beruhigt sich. Ich werde ruhiger, begreife, dass in meiner Ministadt alles so wunderbar ist, wie es vor meinem Verlassen war und das der Uniquatsch sich langsam ordnet. Jetzt muss das nur noch mein Kopf begreifen. 
Der erste Tag ohne Hals, dafür mit Schal. // Pegasustag.
Herbstvergötterung. // Wenn Papa und Superfreund eine Wand voll Schrank bauen. <3
Mit Schleife feiert sich ein Freitag noch besser. // Wenn Mama und Papa das Küken besuchen wird gemampft.
Osterhase und Meermädchen.


Für diejenigen unter euch, die das mit diesem Chamälion-sein ziemlich gut drauf haben und gerne mal mehr von der Welt sehen wollen - flieht einfach mal! Lasst den Alltagsstress hinter euch und flieht. Wie wär's mit der Nordsee? Die Nordseegebiete sind auf so viele Varianten wunderschön, das kann man sich nicht vorstellen, ehe man es gesehen hat. Von Berlin und Hamburg ist man auch direkt super schnell da und kann abschalten. Vielleicht nur für ein paar Tage, vielleicht auch für etwas länger. Wo man da schlafen kann? Ein Ferienhaus an der Nordsee für die ganze Familie bei HouseTrip bietet wohl die günstige Alternative zum Hotel. Schaut doch mal vorbeit, da gibt es ganz viele supergute Angebote.
Gönnt euch eine Auszeit. Ihr habt sie euch bestimmt verdient.

Montag, 7. Oktober 2013

Back to University.

Expectation

07:30 Uhr. Mein Wecker klingelt und ich wache langsam auf. Ich strecke mich und freue mich sogar ein wenig über den Tagesbeginn, denn heute geht die Uni endlich wieder los. Nachdem ich monatelang ausgeschlafen und wie ein Faultier gelebt habe, fühlt es sich gut an, endlich wieder früh aufzustehen und produktiv zu sein. Zähne putzen, Schminken, leichte Wellen in die Haare zaubern. Anschließend zusammen mit dem Superfreund frühstücken, ganz in Ruhe und gemütlich, um den ersten Unitag zu feiern. Danach in das bereits am Vortag zurechtgelegte Outfit schlüpfen, das perfekt für die Rückkehr zur Uni überlegt wurde. Das Wintersemester steht an, die Erstsemestler kommen und es werden erste Eindrücke der Kommilitonen gesammelt, bei denen ich gut abschneiden will. Mit perfektem Make Up, einem überzeugenden Outfit und dem dazu passenden Nagellack, den ich schon am Tag zuvor aufgetragen habe. Zum Überwinden des kühlen Herbstmorgens koche ich kurz vorm Verlassen des Hauses meinen Lieblingstee auf und fülle ihn in meinen Thermosbecher von Starbucks. Auf dem Fahrrad genieße ich die frische Brise auf dem Weg zur Uni und komme pünktlich um 8:45 Uhr an.

Reality

 Nachdem ich gestern viel zu spät in's Bett gegangen bin, reißt mich der Wecker um 08:19 Uhr ruckartig aus dem Schlaf. Mit angeschwollenen Augen von zu wenig Schlaf, schaue ich drauf, sehe die Uhrzeit und begreife. SCHEIßE! Die Uni geht heute erst los und ich komme schon zu spät. 40 Minuten noch, bis die erste Veranstaltung beginnt. Das Karohemd vom Superfreund auf der Bettkante gesichtet und schnell unter dem Arm geklemmt, renne ich aus dem Schlafzimmer und putze mir in windeseile die Zähne, während ich in das Hemd schlüpfe und dabei meine Haare kämme. Autsch! Die Haare sind verknotet, ziepen und müssen deshalb heute ohne richtiges Kämmen auskommen. Ich sehe aus wie Ronja Räubertochter. Zum riesigen Männerhemd wird schnell eine schwarze Leggings kombiniert und ein paar Turnschuhe an die Füße gezogen. Ich schmeiße mit noch eine Perlenkette um, damit das mit den verknoteten Haaren nicht so auffällt. Ich hoffe sie verdreckt auch den verschmierten Nagellack, weil ich am Abend zuvor nicht geduldig warten konnte, bis er trocknet. Das aufgekochte Wasser für den Tee schütte ich mir nicht zu knapp über die Hand und schmeiße den Teebeutel deshalb sauer in den Mülleimer. Nochmal Scheiße! Anschließend werfe ich mir noch schnell 3 Sonneblumenkerne in den Mund, damit ich mir einbilden kann, irgendetwas im Magen zu haben, bevor ich die Wohnung verlasse, mein Fahrrad aus dem Keller hole und keuchend zur Uni hetze. Beim Fahrrad fahren schmier ich mir ein wenig Schminke in's Gesicht und sehe schließlich aus, als hätte ich mich zum ersten Mal an Mama's Schminkkästchen probiert. Am Audimax angekommen, springe ich vom Fahrrad und will es schnell anschließen, als mir auffällt, dass ich das Schloss vom Freund geschnappt habe, für das ich keinen Schlüssel besitze. Dreifach Scheiße! In der Not quatsche ich zwei fremde Mädels an, die auch zu meiner Vorlesung müssen und bitte sie, mein Fahrrad mit anzuschließen. Gott sei Dank, sie helfen mir lächelnd! Ich renne weiter zur - bereits begonnenen - Vorlesung und bemerke: sie bringt mir gar nichts. Alles was gesagt wird, hat man mir schon im Jahr zuvor erzählt. Prima. Deprimiert fahr ich, mit knurrendem Magen, wenige Stunden später zurück nach Hause, wo ich bemerken muss, dass mein Display vom Ipad gesprungen ist. (An dieser Stelle lasse ich das einfach mal mit den Kraftausdrücken sein, denn zu dieser Situation fallen mir nur ganz furchtbare ein, die hier niemand hören mag..). Ein heruntergefallenes Glas und eine Schnittwunde im Finger später, setze ich mich einfach still auf die Couch und resigniere. Dieser Tag hat mir deutlich vermittelt, dass ich heute nicht hätte aufstehen dürfen. Das das so ein Tag ist, den ich einfach nur überstehen muss. 

Das Schlimmste daran? Dieser Tag gleicht zu vielen meiner Unitage.

 Shirt: Iriedaily // Necklace: Bijou Brigitte // Lips: MAC "Quick Sizzle"

Freitag, 4. Oktober 2013

Baked Goods.

Ich mache kein Geheimnis daraus, dass ich für mein Leben gerne backe. Wie sollte das auch gehen? Ich verschenke die Backergebnisse viel zu gern, als sie still und heimlich selbst zu vernaschen. Neben dem ganzen Rühren und Mixen und Backen und Abkühlen lassen, ist es jedoch das Finale, das mich immer wieder reizt, mich an den Ofen zu stellen. Das Muffins verzieren, Kuchen glasieren oder einfach Kekse dekorieren. (Hey! Ein Reim!) Mich macht nichts glücklicher, als stundenlang vor dem langweiligen Gebäck zu stehen und es mühevoll zu einem zuckersüßen Kunstwerk zu verwandeln. Weil ich von euch eine so liebe Resonanz zu meinen Cupcakes bekommen habe, mag ich euch heute gerne zeigen, wie ihr ganz einfach Eulen- oder Regenbogencupcakes backen könnt. Dazu benutze ich immer die selbe Backmischung und das selbe Frosting und wandel es nur ganz leicht ab, um die Cupcakes entsprechend zu dekorieren.
Zuerst also die Grundrezepte: 

Muffins (ca 12 Stück)

250g Mehl 
100g Zucker
150g weiche, fast geschmolzene Butter
2 Eier
2 TL Backpulver
150 Schokolade
1 Vanilleschote
200g Créme Fraîche

Mehl und Backpulver verrühren. Schokolade hacken und Vanilleschote auskratzen, um an das Mark zu gelangen. Créme Fraîche, Eier, Zucker, Vanillemark und Butter vermixen. Mehlmischung und Schokolade unterheben und gut verrühren, bis ein glatter Teig entsteht. 

Im Backofen bei 180° (Umluft 160°) für ca 20-25 Minuten backen und dann mit einem Stäbchen in die Muffins stechen, um zu schauen, ob sie schon fertig sind. Wenn an dem Stäbchen kein Teig mehr klebt, können die Muffins rausgeholt werden und abkühlen. 

Rezept gefunden auf Küchengötter

Vanille-Frischkäse-Frosting (für ca 12 Muffins)

100g Puderzucker
100g weiche Butter 
100g Frischkäse (am besten Philadelphia)
1 Vanilleschote

Die Butter mit einem Handrührer kurz cremig schlagen und dann den Puderzucker unterheben. Zusammen mit dem Frischkäse und dem Vanillemark zu einer Masse verrühren. 

Rezept gefunden auf Chefkoch

Eulen-Cupcakes

Zuerst backt ihr die Muffins und lasst diese gut abkühlen, während ihr das Frosting anrührt.

Für die Verzierung braucht ihr: 
Smarties 
Oreo Kekse 

Denkt bei dem Kauf der Kekse daran, dass einige kaputt gehen könnten (und werden) und ihr genug für eure Eulen habt! 
Für die großen Augenplatten müsst ihr die Oreokekse auseinander bekommen. Damit die Milchcreme auf einer Seite komplett bleibt, habe ich die beiden Kekshälften aufeinandergedrückt und dann versucht auseinander zu drehen. So blieben genug Kekse unbeschädigt, die als Augen verwendet werden konnten. Die Seiten ohne Milchcreme könnt ihr in der Mitte zerteilen und für die Augenbrauen aufbewahren.
Anschließend sucht ihr euch aus den Smarties die Farben raus, die ihr gern haben möchtet. Für die Augen habe ich nur orangene und braune Smarties benutzt, für die Nasen alle bunten Farben im Mix.
Besetzt die Creme-Oreohälften mit den Smarties, sodass sie aussehen wie Augen.

Füllt nun das Frosting in eine Spritztüte und drückt es auf die Muffins. Platziert die zwei Augen-Oreos mittig auf dem Muffin und setzt einen bunten Smartie in die Mitte dazwischen. Steckt über die Augen noch zwei Kekshälften für die Augenbrauen und fertig sind die Eulen!

Regenbogen-Cupcakes

 Backt zuerst die Muffins und rührt dann das Frosting an. Einen kleinen Teil Frosting haltet ihr beiseite und den größeren Teil färbt ihr mit ein wenig blauer Speisefarbe ein. 

Für die Verzierung braucht ihr:
Blaue Lebensmittelfarbe
Gummischlangen in Regenbogenfarbe 

Füllt das blaue Frosting in eine Spritztüte und bedeckt die abgekühlten Muffins damit. Schlitzt anschließend zwei kleine Schnitte in den Muffin, um einen Regenbogengummi darin zu befestigen. Wenn euer Frosting gekühlt und von der Konsistenz ein wenig fester ist, klappt es eventuell auch ohne die Schlitze im Muffin. An die Enden der Gummischlangen spritzt ihr abschließend ein wenig von dem weißen Frosting, damit das Ganze möglichst lang hält. Fertig!



Dienstag, 1. Oktober 2013

Happy Birthday, Ugg Australia.


In meinem Leben bin ich schon oft Menschen begegnet, die auf den ersten Blick keine auffallenden Augenweiden waren, durch ihren ehrlichen und gutherzigen Charakter in meinen Augen aber die schönsten Menschen weltweit wurden. Kennt ihr das? Ebenso verhielt es sich bei mir mit den UGG Boots. Ihr hättet aufgestöhnt, hättet ihr mich vor einigen Jahren gefragt, wie ich die Boots finde, weil ich aus dem Fluchen gar nicht mehr herausgekommen wäre und es stundenlang gedauert hätte, bis ich zum Schweigen komme. SO hässlich fand ich sie. Und dann probierte ich sie an. Das Lammfell fühlte sich so kuschlig am Fuß an und war so bequem, dass ich den Schuhen eine Chance geben wollte, auch wenn sie so schrecklich aussahen. Ich kaufte mir ein Paar und durchlebte meinen ersten Winter mit den Kuschelschuhen. Fazit? Ich will nie wieder einen Winter ohne UGG Boots durchmachen müssen! Es ist praktisch unmöglich in den Stiefeln kalte Füße zu bekommen und selbst wenn man es ihnen nicht ansieht, halten sie dem Schnee und Regen Stand und bleiben wasserdicht. Sie haben mir ihren so überzeugend guten Charakter bewiesen, dass ich sie plötzlich sogar gar nicht mehr hässlich fand. Im Gegenteil, man kann sie - meiner Meinung nach - super kombinieren und perfekt in das Winteroutfit einbauen, auch wenn sich heutzutage vermutlich immernoch genau so viele Menschen finden, die die Schuhe hassen, wie es Menschen gibt, die sie lieben.

Weil ich jedoch zu der Fraktion gehöre, die nicht mehr ohne UGG's überwintern mag, habe ich mich umso mehr gefreut, als ich vor einigen Wochen die Einladungsmail zur  Geburtstagsfeier von UGG Australia erhielt. Auf Instagram und Facebook habe ich euch vor einigen Tagen schon zwei Bilder von dem Event gezeigt. Man begrüßte Leni und mich vor Ort direkt unglaublich herzlich, bot uns was zu Trinken an und zeigte uns die komplette Kollektionsausstellung. Zu meiner Überraschung, gab es ein riesiges Sortiment, das nicht nur aus den klassischen Stiefeln besteht. Es gab Mützen, Taschen, Hausschuhe und sogar richtig stylische Modestiefelchen. Leni und ich haben bei jedem Tisch wieder etwas gefunden, an das wir direkt unser Herz verloren haben. So schwärmte ich letztlich von Ohrenschützern, eleganten Wedges und kuschligen Ballerinas für zu Hause.

Der hohe Preis der Schuhe wirft natürlich die Frage auf, wieso es direkt UGG's sein müssen, obwohl es doch so viele kostengünstige Alternativen gibt. Ich habe in letzten Jahren gelernt, das es - besonders im Winter - unheimlich wichtig ist, auf qualitativ hochwertige Schuhe zu setzen. Natürlich könnt ihr euch bei günstigen Läden auch Stiefel für 20€ kaufen, diese werden aber vermutlich nicht mehr können oder länger halten, als eine über den Fuß gezogene Plastiktüte. Der Winter wird kalt, nass und knallhart und wir müssen dafür sorgen, dass unsere Füße davon so wenig wie möglich mitbekommen. Ansonsten liegen wir mit einer dicken Erkältung flach und können keinen Schneemann bauen oder einen Winterspaziergang machen. Für mich muss der Schuh von daher aus echtem Leder sein, um Wasser abzuwehren. Mit echtem Lammfell gefüttert sein, um die Füße bei richtiger Temperatur zu halten. Eine Profilsohle besitzen, um nicht auf dem Eis auszurutschen und am besten mehrere Winter halten. Dafür investiere ich gerne etwas mehr. Viele von euch werden mit UGG's vermutlich die furchtbare Ansicht von hinten assoziieren, die sich einem offenbart wenn die Stiefelträgerin vor euch komplett auf ihrem Innenfuß läuft und die Stiefel schon ganz eingeknickt und ausgelatscht sind. Doch aus Erfahrung kann ich sagen, dass das in echten UGG's nicht vorkommt, weil sie einfach ganz anders produziert sind. Ihr hört schon, ich mag die Schuhe wirklich sehr. Und auch wenn sich viele von euch nun an den Kopf fassen werden und sich denken, wie ich nur so einen Modefehltritt öffentlich zugeben kann, schmunzel ich und denke an meine perfekt eingepackten Füße im Winter, mit denen ich die Weihnachtsmärkte erobern werde.
Danke Defne, für das wunderschöne Bild. <3
DANKE, an das nette Team für diesen wunderbaren Abend und mein neues super schönes Paar Ugg's.
Happy Birthday!