Samstag, 29. November 2014

What time is it?


Freitag, vielleicht auch Freitag und Samstag zusammen oder sogar Freitag, Samstag und Sonntag, sind meine Lieblingstage der Woche und das nicht nur, weil ich an den Tagen nicht zur Uni muss. Sondern weil ich endlich nach Hause fahren kann. Endlich wieder Berlin, endlich wieder Superfreunde und das gewohnte und so heiß geliebte Umfeld. Wie mein gestriger Freitag aussah, hab ich mal versucht für euch festzuhalten.. aber seht selbst.
Morgens um 7 hat in Rostock der Wecker geklingelt. Draußen war es noch dunkel und ich habe nur wenige Lampen angemacht, aus Angst an hellem Licht zu erblinden. Aufstehen finde ich so schrecklich blöd und habe morgens deshalb auch oft eine dementsprechende Laune. Gestern nicht, denn da durfte ich nach meiner normalen Morgenprozedur - Tee, wach werden, Blogmails checken - meinen kleinen Koffer aus der Ecke holen und ihn mit Sachen für das Wochenende in Berlin vollpacken. Normalerweise fahre ich immer donnerstags früh nach Hause, da ich freitags keine Uni habe, aber an diesem Donnerstag musste ich in Rostock dringend noch den Adventskalender für den Superfreund fertigstellen, bis ich mich in den Reisebus nach Berlin werfen konnte.
Um 9:15 Uhr ist der Bus - hurra, pünktlich! - losgefahren. Ich, stets bewaffnet mit einem Buch - schlafe nach höchstens einer halben Stunde immer ein und bekomme von der Fahrt deshalb meistens nicht so viel mit. Zudem hat Meinfernbus, mit dem ich immer fahre, jetzt eine Mediathek eingerichtet, sodass du durch das im Bus vorhandene Wlan viele viele Filme sehen kannst. Das beste daran? Mein Lieblingsfilm, (500) Days of Summer, ist mit in der Auswahl.
 Um kurz vor 12 Uhr mittags kam ich in Berlin, am zentralen Omnibusbahnhof an und erstarrte erst einmal. Ist das kalt hier! Unfassbar kalt! Dennoch  bin ich stark verliebt in das Gefühl, meinen kleinen Koffer hinter mir über den Messedamm zu ziehen und mich in die S-Bahn nach Hause zu setzen. Endlich zu Hause.
 Gegen 15 Uhr habe ich mir meine Mutter geschnappt, ihr meine Kamera in die Hand gedrückt und bin schnell mit ihr vor die Tür gegangen, um die Outfitbilder aus dem vorherigen Post zu fotografieren. Aufgrund ihrer vor Kälte zitternden Finger war das Auslösen sehr schwierig, was ich als schlotterndes, erforenes Motiv auch nicht vereinfacht habe. Wieder in der Wohnung habe ich schnell die Bilder auf mein Macbook gezogen und bin schnell zum nächsten Termin gefahren.
Denn dann war eine meiner liebsten Tätigkeiten angesagt. Ich habe meinen Neffen aus der Kita abgeholt und zu Hause mit ihm seinen Wunschzettel für Weihnachten gebastelt. Was für eine Faszination Kinder für Star Wars Lego entwickeln können ist unglaublich. Fast so unglaublich, wie die Faszination, die ich für unsere farbliche Abstimmung empfinden kann.
 Und dann plötzlich war ich in Eile! Schnell nach Hause, umziehen, fertig machen und weiter zu meiner Malena. Gestern sogar noch mit Macbook unter dem Arm, damit ich bei ihr den gestrigen Beitrag erstellen konnte. Aufgrund der Leere in meinem Kopf und ihrer Freude an der Idee hat diesen Beitrag jedoch Maleni selbst gezaubert. Ich find ihn klasse und will, dass sie ab jetzt öfters für mich schreibt! Zusammen mit ihrer Mitbewohnerin sind wir anschließend Sushi besorgen gegangen und zu meiner Arbeit gefahren.
 Arbeiten tu ich nämlich hinter der Bar in zwei Kneipen, die einem Freund von mir in Kreuzberg gehören. Gestern waren wir im Pavlovs und haben bis um 6 Uhr morgens gearbeitet, gefeiert und so doll viel gelacht, dass mein Bauch heute fast vor Muskelkater stirbt. Meine Lieblingsabende? So welche wie gestern, an denen der Tresen voll mit Superfreunden besetzt ist und wir alle zusammen die Bar schmeißen. Pure Liebe.


Und diese Uhr, die ich so abgöttisch doll liebe, findet ihr hier: Daniel Wellington
Bracelet Triangle: I am // Bracelets: Bijou Brigitte

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