Sonntag, 30. März 2014

Sale.

Über Berlin ist heute die Sonne aufgegangen! Aber wie! Es ist so unendlich warm und so schön und so mega toll und schön und hab ich schon warm gesagt? Ich hoffe aus diesem Grund inständig, dass in dem Moment der Postveröffentlichung nicht allzu viele von euch vor dem PC sitzen, sondern den Beitrag erst heute Abend vorfinden, nachdem sie einen Tag mit Eis und Supermenschen im Draußen verbracht haben. Ich streife mir gleich meine Glitzerballerinas über und verschwinde zum Wasser. Beine baumeln lassen, eine kalte Limo trinken und gute Menschen um mich haben. Perfekt. Doch bis es soweit ist, muss ich euch noch von einem ganz besonderen Fundstück erzählen. Nämlich von dieser Blousonjacke von H&M. Vor einigen Tagen kostete sie noch stolze 35€, die ich beinahe bereit war zu zahlen - bis ich sie dann mit dem roten Schildchen versehen am 15€ Sale-Ständer fand und sofort zugriff. Nicht nur ich habe sie da vorgefunden, auch meine Stilschwester Malena präsentierte mir ihre neue Lieblingsjacke genau an dem Abend, an dem ich ihr meine vorführen wollte. Von allen Seiten höre ich Mädels aufschreien, dass die Jacke nun günstiger ist und finde dennoch einen ganzen Stapel an Größen in den Shops vor. Deshalb mein dringender Tipp an dieser Stelle, für den es sich lohnt, meine Sonnenzeit noch kurz hinauszuzögern: rennt schnellstmöglich in den nächsten H&M Store und schnappt euch diese Jacke, bevor die Größenvielfalt minimalistisch geschrumpft ist. Diese Jacke ist ganz ganz große Liebe. Das zwischen uns, das ist wirklich etwas ernstes. Ihr kennt das ja. Und jetzt Schluss: Sonne! In meiner neuen Jacke! (Auch wenn sie heute eventuell nur als meine Unterlage auf der Gänseblümchenwiese tätig sein darf.)
Jacket: H&M // Shirt: H&M Trend // Necklace: Buffalo via Otto (HIER!)

Donnerstag, 27. März 2014

Hairpiece.

In den letzten Wochen habe ich bemerkt, dass die wie jedes Jahr wieder auftretende Frühlingskrankheit uns gepackt hat. Diese äußert sich keinesfalls darin, dass wir erhöhten Appetit auf Eis haben und uns damit den Bauch so vollschlagen, dass wir an Bauchschmerzen fast verrecken. Sie tritt auch nicht in Form einer Erkältung auf, nur weil wir die schönen Sonnenstrahlen überschätzt haben und bereits in Ballerinas und Jeansjacke vor die Tür gegangen sind. Nö. Die äußert sich mit keinem geringeren Symptom als dem krankhaften Versuchen seinen ganz eigenen und super perfekten Frühlings-Sommer-Trend zu finden. Woran ich das erkenne? An den zuckersüßen Mails die ihr mir geschickt habt, um mich nach meinem kommenden Trend zu fragen und an meinem kribbelnden Bauch, sobald ich die Läden betrete und Sommermode erspähen kann. Was gibt's neues, was ist altes geblieben, was liebe ich auf einmal abgöttisch, obwohl ich es letztes Jahr noch mega doof fand? Ich hab meinen Trend gefunden. Er sitzt auf dem Kopf (ihr kennt mich, ich lieeeebe das!), ist auffällig (ebenso!) und meiner Meinung nach am liebsten knallbunt (oh yessss!). Haarschleifen in allen möglichen Variationen und Mustern sollen in diesem Jahr all meine weißen und schwarzen Shirts aufpeppen, meine roten Zotteln im Zaum halten und damit mein IT-Piece 2014 darstellen. Momentan kommt es mir so vor, als würden sie jeden Laden an jeder Ecke und in jeder Stadt erobern und sind damit vielleicht ja auch bald auf vielen von euren Köpfen zu finden? Besonders bei Forever 21 und Primark hängen die Schmuckständer in der Accessoiresabteilung voll damit. Haarbänder über Haarbänder für unseren perfekten Frühling-Sommer-Look. 
Ich freu mich auf ausgeblichene Haare und Sommersprossen in Kombination zum Haarband. Dito?
Hairpiece: Forever 21

Dienstag, 25. März 2014

Home.

Das Unglaubliche ist eingetreten! Obwohl bereits Ende Januar die vorlesungsfreie Zeit an meiner Uni eingeleutet wurde, durfte ich bis zum vergangenen Freitag pauken wie eine Blöde und erst um 10:45 Uhr meine letzte Prüfung abgeben. Bin ich froh, im Präteritum sprechen zu können! Denn auch die letzte Klausur ist geschafft (hoffentlich!) und meine Semesterferien konnten nun doch noch fast eine ganze Woche vor dem Start des neuen Semesters beginnen. Gebührend gefeiert habe ich das im Reisebus auf dem Weg nach Hause. Im Koffer ganz viele Klamotten, um die Hauptstadtnächte durchzufeiern und am nächsten Tag gemütlich mit den Superfreunden auf der Couch zu kuscheln. Am vergangenen Wochenende hat das wunderbarst geklappt. Am Samstag hat einer meiner besten Freunde Geburtstag gefeiert. Als ich zum ersten Mal um knapp 3 Uhr nachts auf die Uhr geguckt habe, kam es mir vor, als wären wir erst seit 10 Minuten vor Ort, so viel Spaß hat der Abend gemacht. Vermutlich war mir zu dem Zeitpunkt schon so ungefähr bewusst, dass die Nacht nicht früher enden würde, als um 8:30 Uhr. Zum besagten Zeitpunkt befand ich mich also im Bett meines großen Bruders und stellte den Wecker auf 10:00 Uhr. An dieser Stelle möchte ich gern eine Weisheit einfügen, die ich am Wochenende erkannt habe: anderthalb Stunden Schlaf sind nicht genug, wenn du am nächsten Morgen Freunden beim Umzug helfen magst. Überhaupt nicht genug nämlich. Um 11 Uhr saßen wir also nebenan am Frühstückstisch und schauten uns voller Angst die unendlich vielen Umzugskartons an, die zwei Stockwerke runtergetragen werden wollten. Aber wisst ihr was? Ich glaube von meinen Semesterferien noch so beglückt gewesen zu sein (oder vom Vorabend beschwippst), sodass ich das gar nicht als so schlimm empfunden habe. Die richtigen Leute waren dabei, alles gut, Umzug schnell geschafft. In der neuen Wohnung haben wir direkt die Couch wieder aufgebaut, den Fernseher angeschlossen, Sushi bestellt und Filme geguckt. Perfektion auf höchstem Niveau also. Trotz der vielen Freizeit finde ich den Montag und Dienstag und Mittwoch und Donnerstag doch ziemlich doof, denn ich kann es kaum erwarten, bis endlich wieder Wochenende ist und die Superfreunde zum Spielen rauskommen.
Geburtstag ist: wenn der Superfreund dir Schuhe schenkt, die im Dunkeln leuchten, die große Schwester dich mit einem gigantischen Luftballon beglückt, Freunde Penisbären backen und die Party so fantastisch wunderbarst ist, dass nur ein einziges akzeptables Foto entstand während die Zeit sonst zum lieb haben genutzt wurde. Ich bin immernoch hin und weg, wie schön dieser Tag war.
 Frühling ist hingegen: die Zeit, in der endlich wieder die wunderbarsten Leckereien wachsen.
 Täglich getragene Lieblingsuhr und Easy-does-it-Einstellung zur Matheklausur.
 Frauentag bedeutet für mich: KIZ Frauenkonzert! Und aprospros Frühling: noch mehr Melone!
 Die Sommerfarben werden wieder rausgekramt und das perfekte Aufwachen celebriert.
 Perfekte Semesterferien? Die bestehen ausschließlich aus Essen und Trinken. Find ich.
Neue Wohnungsverschönerung und Sale-Superjacke.. oder, entschuldige bitte, Lieblingshund: neues Sale-Kopfkissen.


Samstag, 22. März 2014

Turquoise.

Früher, als ich zum ersten Mal mit Air Max an den Füßen zur Schule ging, da wurde ich komisch angeguckt. Schlimmer noch, da wurde ich gefragt, wieso ich Turnschuhe trage. Mein Englischlehrer war der Meinung, ich würde im Anschluss an die Schule Joggen gehen wollen und teilte seine Meinung netter Weise auch direkt mit der gesamten Klasse. Beim zweiten Mal waren die Blicke immernoch seltsam, bei den nächsten Malen beruhigte sich das. Dass Carina seltsame Schuhe trägt war dann irgendwie normal. Das aber eben diese Schuhe jetzt jeder zweite Mensch meiner alten Schule trägt, darf ich niemandem vorhalten. Dass jeder plötzlich die passenden Air Max zu seiner Louis Vuitton Tasche braucht, sollte von meiner Seite wohl eher unkommentiert bleiben - sonst mach ich mir vermutlich zu viele Feinde. Aber da sich nun alle entschieden haben, die Liebe zu den wunderbarsten Schuhen zu teilen, braucht es ein wenig Mühe, ein Paar zu finden, das nicht überall auf der Straße aufzufinden ist. Versteht mich nicht falsch, ich find die Welt auch hübscher, wenn alle Sneakers an den Füßen tragen, aber dennoch hätte ich gerne Schuhe, die nicht jeder an hat. Wenigstens was die Farbkombination angeht. Also suche ich immer wieder das Internet ab, um Geheimtipps zu finden. Für meine Geburtstagsparty wollte ich nämlich was besonderes haben. Eine neue Farbkombi, bei der nicht jeder direkt sagt "Oh ja, den Schuh kenn ich. Den hat meine Cousine, meine beste Freundin und auch meine Oma." Einen Online Shop habe ich gefunden, der sogar Farbkombi's verkauft, die ich vorher noch nicht kannte. Mein Tipp, was das Sneakershoppen angeht, sozusagen. Vermutlich ist das jetzt ein doofer Schachzug meinerseits, aber ich verrat euch trotzdem, welchen Shop ich meine. Es handelt sich um Sneaxs. Besondere Schuhe gefunden, schnell bestellt und zum pünktlich Geburtstag in der Hand gehabt. Was noch viel besonderer an dem Outfit des Abends war? Neben den neuen Schuhen die Tatsache, dass ich ein Kleid trug. Damit habe ich mich irgendwie selbst überrascht. Aber ich mochte das gerne und mags immernoch. Deshalb wollt ich euch auch ganz doll viel spät nachträglich zeigen, in welchen Textilien ich meinen Prinzessinnenabend verbracht habe. So nämlich.
Dress: H&M Divided // Jacket: Stradivarius // Shoes: Sneaxs // Dress: H&M // Lips: MAC "Morange"

Montag, 17. März 2014

Proud.

Vor genau 3 Jahren saß ich allein in meinem Kinderzimmer und habe gegrübelt, bis mein Kopf qualmte. Soll ich einen Blog erstellen oder lass ich es lieber sein? Was, wenn es alle in der Schule rauskriegen und mich dafür auslachen? Was, wenn es die totale Katastrophe wird und ich zur Lachnummer werde? Mein Kopf war voll und ich war bedient. Aber direkt noch vor dem Versuchen aufzugeben, haben meine Eltern mir nie beigebracht. Also wurde der Blog erstellt, alles auf den Namen CsCloset getauft, 3 Jahre lang gepflegt und noch viel mehr geliebt. Mein Blog ist mein Alltag. Mein Rückzugsort, meine ganz eigene Plattform um auch mal ein wenig Wut abzulassen, aber vor allem auch an Ort, an dem ich wirklich ich sein darf.
Was es hier zu sehen gibt, das bin ich. Unverstellt und ganzganz ehrlich. Das hier ist ein einfaches Mädchen, das täglich hinter ihrem Computer sitzt und ein wenig herumbastelt. Ich bin 22 Jahre alt und weiß selbst noch nicht so ganz, was das hier ist. Ich weiß nur, dass es mich unheimlich glücklich macht. Da steckt kein Druck dahinter, dass ich mit den Einnahmen über die Runden kommen muss. Ich fühle mich nicht niedergemacht, weil eigentlich fast nie negative Kommentare geschrieben werden. Und wenn ich mal mitbekomme, dass sich jemand drüber lustig macht? Dann habe ich immernoch den Blick in Statistiken und kann wieder Lächeln, wenn ich sehe, wie viele andere Menschen den Blog besucht haben und Gefallen daran finden.

In den letzten 3 Jahren lernte ich, dass ich mir hier austoben darf, wie ich möchte und es dennoch Anklang findet. Ich muss mich an keine Regeln halten. Muss keinem Ideal entsprechen. Es ist einfach nur wichtig, dass ich ich selbst bin. Und wenn ich auch mal Pipikackapimmel sagen mag, dann stört es hier niemanden.

Man muss diese Gedanken sein lassen. Denn, egal was du machst, sobald es dich glücklich macht und du damit was erreichst, wird es immer Menschen geben, die dich dafür schief belächeln und nicht gutheißen was du tust. Es wird immer jemanden geben, der die Kontroposition einnimmt. Aber das sollte uns nicht beeinträchtigen. Im Gegenteil, es sollte uns zeigen, dass es wirklich etwas wert ist, was wir tun. Dass dem Ganzen eine Meinung zugeteilt wird. Es wird zur Kenntnis genommen.
Und das fühlt sich verdammt gut an. Happy Birthday, CsCloset.
Armband "CsCloset": Glitzerladen // Armreif "Giraffen": Monki
 
Danke an den Glitzerladen, für dieses ganz besondere Blog-Geburtstags-Geschenk.

Samstag, 15. März 2014

Motivated.

Es gab Zeiten, in denen ich nur sehr selten zum Bloggen kam. Es gab auch Zeiten, da war ich im Urlaub und habe nur super wenige Posts für die Zwischenzeit vorbereiten können. Es gab auch eher blöde Zeiten, in denen mir Lust am Bloggen fehlte und die Beiträge nicht die Mühe entgegen gebracht bekommen haben, die sie verdient hätten. Es gab aber nie Zeiten wie diese. Eine so so so so so so unglaublich lange Spanne des Nicht-Bloggens hat sich hier niemals zuvor eingeschlichen!

Das war so gar nicht beabsichtigt. Irgendwie hing über CsCloset eine graue Gewitterwolke, die einfach nicht abziehen wollte. Erst unterlag ich dem Uni-Stress und dann fesselte mich eine fiese Krankheit auch noch für eine ganze Woche an's Bett. Ich könnte mich jetzt lauthals darüber beschweren. Fluchen, meckern und mich ärgern. Das mach ich aber nicht. Denn komischer Weise hat mich genau diese lange ätzende Phase unheimlich doll motiviert. Ich will endlich wieder genau so bloggen, wie ich es vor Monaten noch getan habe. Ich will euch alles aus meinem Kleiderschrank zeigen, euch dabei zugucken lassen, wie ich mich schminke oder mir die Haare mache. Ich will euch teilhaben lassen und endlich wieder fest verankert in meinem Alltag drin haben.

Eben diese Motivation lebe ich jetzt in vollen Zügen aus. Heute beispielsweise. Jeder bei Instagram hat ein Eis gegessen. Ich wollte auch eins. So ging ich also raus, um mir ein Eis zu kaufen. Auf einmal tragen alle ein Loch in der Hose - das find ich schick, das will ich auch - hab mir also auch eins verpasst. Jeder mag plötzlich Ihipster tragen? Geht mir genauso. Mach ich, fühlt sich gut an, macht mich froh. Wieso müssen wir uns immer so lang über doofe Zeiten ärgern, anstatt die Guten ganz besonders auszuleben?

Ihr habt besondere Themenwünsche? Vielleicht sogar frühlingsbedingt? Habt ihr Kritik oder wollt auch einfach mal mit mir meckern? Dann los! Heute nehme ich euch gar nichts übel und freu mich über alles, was ihr mir als Kommentar da lasst. Denn ihr gehört zu mir. Endlich wieder.
 Pants: H&M // Jacket: Zara // Shoes: Vans via Zalando // Necklace: Birthdaygift // Shirt: Ihipster // Lips: MAC "Morange"