Dienstag, 30. September 2014

Beanie.

Gerade heute fiel mir - neben der Jacke aus dem vorigen Post - noch ein Vorteil dieser kühleren Jahreszeit auf. Um ganz genau zu sein sogar zwei Vorteile. Undzwar diese zwei Beanies. Die lagen heute herrenlos bei Street One rum und wollten offensichtlich von mir adoptiert werden. Weil sie toll saßen, wurden sie das auch direkt. Beanies sind meiner Meinung nach nämlich eine ziemlich heikle Geschichte. Ich hasse sie, wenn sie vom Kopf rutschen. Oder wenn sie zu doll am Hinterkopf rumhängen. Oder wenn sie kratzig sind. Oder wenn sie immer wieder ins Gesicht fallen. Oder oder oder. Die müssen sitzen, als wären sie genau für die eigene Birne gemacht. Und so ist das bei diesen beiden hier. Klar, Mint und Grau unterscheiden sich nicht sonderlich voneinander, machen aber alle beide viel her - deshalb mussten sie zu zweit mitkommen. Das dunkelblaue Modell liegt da auch noch rum. Aber jaha, beim spontanen Kauf von drei Mützen, hätte mich sicherlich jemand für verrückt bezeichnet, deshalb musste die dunkelblaue erstmal da bleiben. Außer, ich kaufe sie vielleicht übermorgen.. oder morgen.. das ist dann in Ordnung, denke ich. Bis dahin kuschel ich jetzt auf jeden Fall mit meinen zwei neuen Beanies und freu mich jetzt schon, morgen am liebsten im 5-minütigen Wechsel alle beide tragen zu können.

 Beanies: Street One // Jacket: Zara // Shirt: RVLT Revolution






Sonntag, 28. September 2014

Raincoat.

Ok, ok - ich seh's ein - es ist Herbst. Und auch, wenn die Stimme in meinem Kopf schrecklich laut schreit, wie beknackt sie das findet, hat der Herbst halt eben auch was feines an sich. Der Tee schmeckt wieder besser, die Farben im Wald sind atemberaubend schön und das Wetter lässt das Tragen der neuen Regenjacke zu. Der, die nicht zu dick ist, um sie an warmen Tagen über dem Sommerkleid zu tragen und nicht zu dünn, um darin nachts nach dem Verlassen der Kneipe nach Hause zu torkeln. Gefunden habe ich das Zauberstück an unserer schönen Surf-Assistentin in Frankreich und später dann bei Volcom mit rotem Schildchen versehen. Und auch wenn mir die Sommerzeit fehlen wird, melden meine stark geliebte Regenjacke und ich uns bereit für ganz viele Regentropfen, dunkle Wolken und frische Winde.
Jacket: Volcom // Dress: H&M // Boots: Clarks











Montag, 22. September 2014

Sommerende.

Ende. Finito. Klappe zu, Affe tot. Diesmal wirklich, diesmal ist der Urlaub vorbei und wird nicht zwei Wochen später von der nächsten Reise abgelöst. Sommerende, gebrochenes Herz, weil schon wieder Fernweh. Wie schön die vergangenen Wochen waren, kann ich gar nicht in Worte fassen. Von Frankreich habe ich ja bereits erzählt, Dänemark ein wenig auf Instagram gezeigt und jetzt gibt es Bilder aus Griechenland und Italien. Denn bis gestern war ich noch in Neapel. Und wie ich das genossen habe! 3 Tage haben wir vor Ort verbracht, nachdem wir von Korfu mit der Fähre rübergeschifft kamen. Auf Korfu wurde in den anderthalb Wochen Motorboot gefahren, geschnorchelt, auf dem Quad rumgedüst, von Klippen gesprungen, auf Surfbrettern gepaddelt undundund. Da der Superfreund seine GoPro dabei hatte, gibt es viele Aufnahmen, die noch nicht einmal ich gesehen habe und die sicherlich was für den Blog hergeben. Also heißt es für mich erst einmal den Koffer auszupacken, euch mit den Instagrambildern der letzten zwei Wochen zu versorgen, mich zurückzuwünschen und dann die Aufnahmen für CsCloset zu zerpflücken, um euch ein bisschen mehr erzählen zu können - sofern ihr das wünscht? Und dann, wenn ich mit dem SommerMeerStrand-Ding durch bin, dann genieß ich mit euch zusammen den Herbst.














Dienstag, 2. September 2014

Moliets 2014.

Zwei Wochen bin ich im Urlaub gewesen. Stimmt gar nicht, nicht einmal zwei Wochen - 11 Tage, um genau zu sein. Diese 11 Tage hab ich in Frankreich verbracht. In Moliets. Dem kleinen Ort, in dem ich schon vor zwei Jahren meinen ersten Surfurlaub mit den Superfreunden verbracht habe. 11 Tage sind nicht viel, besonders nicht, wenn du den Urlaub so genießt, wie ich es in diesem Jahr getan habe. Viel mehr Tage beansprucht jedoch die Zeit danach, in der du dich zu Hause wieder wohl fühlen und ankommen musst. Und diese Zeit nervt. Dieses Jahr hat sie mich noch viel mehr genervt, als je zuvor. Langsam, ganz langsam komm ich wieder klar, aber in den vergangenen Wochen wollte ich nichts, als zurückfahren. Noch ein bis zwei Personen mehr in die Autos einladen und dann direkt zurück auf die Autobahn. Durch Deutschland, Belgien, Frankreich - vielleicht auch dank blöden Navigationsgeräten kurz durch Holland - bis man angekommen ist. Im Camping Les Cigales, bei den Superleuten von Wavetours. Das dritte Mal haben wir jetzt unseren Urlaub bei Wavetours gebucht und ich bin mir sicher, dass es  nicht das letzte Mal war. Die Teamer sind mega, die Surflehrer supergut und die Camps gemütlich schön. Jedes Jahr haben wir es wieder genossen, mit dem Wavetours Team zu feiern und am Strand abzuhängen. Den regelmäßigen Tagesablauf mit zwei Surf-Sessions von jeweils anderthalb Stunden, den Ausflug nach San Sebastián, den wir Mädchen jedes Mal mit exzessivem Einkaufen und die Männer mit Klettern und Tapas verbringen. Den Bowleabend, der jeden Montag anfällt, mit anschließendem Feiern in den kleinen Städten. Das alles ist einfach perfekt gewesen. Gewesen. Da ist wieder das Problem. Jetzt heißt es wieder ein ganzes Jahr lang zu warten, die Wellen vermissen, sich jeden existierenden Surffilm anzugucken, nur um das Gefühl zu bewahren noch da zu sein. Oder um die Vorfreude zu genießen, dass wir in genau einem Jahr wieder mit unseren Brettern unterm Arm in die Wellen laufen können.