Samstag, 21. März 2015

Lazy.

Wenn ich behaupte, dass eine Woche Sonnenschein ausgereicht hat, um mich in die euphorischsten Sommergedanken zu versetzen, würde ich lügen. Nicht direkt lügen, aber deutlich übertreiben. Es war eine Stunde, vielleicht auch nur eine Sekunde des spanischen Sonnenscheins auf meiner Nase und ich hab mich gefühlt, als könnte gerade nichts schöner sein. Meine Haut hat das Salzwasser aus dem Meer zusammen mit der Sonne so gut vertragen und in sich aufgesaugt, wie keine Creme dieser Welt. Da hab ich nur ein bisschen Sommer gespielt und schon fühlt sie sich babypopoweich an. Ich liebe das und versuche das Gefühl so lang wie möglich zu genießen. Mit lockeren Hosen, am besten mit ein paar Cuts, damit die gebräunte Haut rausschimmert. Mit weichen Shirtstoffen, am liebsten in Weiß, damit der Kontrast noch stärker wirkt. Grob gewebt, rumflatternd. Mit Sommersprossen auf der Nase zu Strandschmuck am Arm. Ich flippe aus, wenn ich daran denke, dass wir das alles für dieses Jahr noch vor uns haben. Da kommt bald Sommer, Freunde! Sommer! Sonne! Weiße, weiche Shirts und Jeansshorts. Ich spiel mal Rebell und zelebrier das einfach jetzt schon, ja?
Shirt: Bon Prix // Pants: Zara // Watch: Daniel Wellington // Bracelets: Tenerife

















Dienstag, 17. März 2015

Teneriffa.

Im letzten Sommer war es folgendermaßen: wir kamen aus dem zweiwöchigen Frankreichurlaub wieder, in dem wir täglich mit Surfbrettern unterm Arm Richtung Meer liefen und ich zum ersten Mal in der Geschichte unserer Surfurlaube irgendwie ein bisschen was in den Wellen reißen konnte. Zum ersten Mal eine richtige Welle stehen, sich nicht nur von Wellen verprügeln lassen und merken, dass der Sport irgendwie einfach krass grandios ist. Ich kam also nach diesen zwei Wochen zurück nach Berlin und war mir sicher, dass ich nicht einen Tag still sitzen kann, ohne jede Sekunde an Wellen oder Surfbretter oder den Geruch meines Neoprenanzuges zu denken. Da kam mir ein Blitzgedanke. Meine Eltern fahren seit einigen Jahren im März für eine Woche nach Teneriffa. Teneriffa. Atlantik. Wellen. Surfen. Ihr habt keine Ahnung, wie sehr ich gekämpt habe, um meine Eltern davon zu überzeugen, dass es ein Geniestreich ist, mit meinem Bruder und mir zusammen in den traditionellen Teneriffaurlaub zu fahren. Nicht, dass sie nicht mit uns fahren wollten, jedoch war es etwas kompliziert gemeinsame Urlaubszeiten zu finden und eine Unterkunft für vier Personen und und und. ABER, letzendlich hat das alles hervorragend geklappt. Unser Hotel war wunderschön, nicht weit vom Strand entfernt und in einem wirklich schönen Viertel der Insel. Eine Woche Auszeit, eine Woche Meer - das tat gut. Das war Sommer, immerhin schon mal für 7 Tage. In den nächsten Tagen versuche ich jegliche Bilder von meinem Bruder und meinem Vater einzutreiben, um euch nicht nur mehr erzählen, sondern auch zeigen zu können. Mehr von dieser verdammt nochmal zauberschönen Woche.

Sonntag, 1. März 2015

Burton.

Gestern erst dachte ich mir, verdammt, jetzt wird das schon voll warm, ich wollt doch aber noch irgendwie noch für einen klitzekleinen Moment so ein bisschen Winter leben. Prompt durfte ich heute früh morgens Eis von meinen Autoscheiben kratzen. Ich hab das gar nicht so gemeint, eigentlich. Ich meinte so dieses gemütliche Winterding. Mit Schnee vor der Tür, am besten Bergen noch. Mit Kuschelsocken und Kamin. Vor allem aber, und das meine ich vorrangig, mit einem Snowboard an den Füßen und einer dicken Snowboardbrille auf der Nase. Vorzugsweise zusätzlich mit dieser Jacke von Burton. Wir fanden zusammen, als der Snowboardurlaub gerade vorbei war und sehnen uns nach einer gemeinsamen Zeit, nach einem Ausflug in die Berge. Ich wage es zu behaupten, dass sich mit dieser Jacke auch meine Snowboard Skills auf ein Pro-Level steigern würden. Ist ja klar, ist ja immer so. Vielleicht fahren wir bald mal in die Skihalle, wenigstens ein bisschen zusammen abhängen, auch wenn ein künstlicher Berg uns natürlich längst nicht so gut gefällt, wie ein echter. Aber hey! Ist ja schon März jetzt. Nur noch ein paar etliche Monate abwarten, dann kommt unsere Zeit. Und bis dahin, müssen wir uns damit abfinden, spazieren zu gehen, mich nachts warm nach Hause zu bringen oder einfach wunderschön in meinem Zimmer zu hängen.
Jacket: Burton // Boots: UGG Australia