Mittwoch, 16. September 2015

Personal: Bettburg.

 Okay, ciao, ich hab's geschafft. In den letzten Wochen bin ich - mal wieder - nur rumgerannt, hab viel gearbeitet, viel für die Uni gemacht (mir dafür natürlich immer äußerst gern die Fahrt nach Rostock gegeben) und zwischendrin versucht so oft wie möglich Herzensmenschen zu schmusen. Mein Kopf war die ganze Zeit über rotzevoll und ist dafür jetzt mit Rotze voll. 
Verstopfte Nase, pochender Kopf, Niesanfälle en masse. Ist fair, seh ich ein, muss ich durch. Ich performe jetzt aus meinem Bett heraus, erfreue mich daran, dass ich es vor ein paar Tagen erst frisch bezogen habe und den Eisbecher im Tiefkühlfach vergessen hatte und hole all das auf, was ich schon so lang am Macbook machen wollte und wozu immer die Zeit fehlte. Sprich: viele Folgen "True Detective" ohne Pause hinter einander weg schauen, CsCloset abstauben, die Urlaubsgarderobe für Marocco aufstocken, Bilder aus Frankreich sortieren und bearbeiten, und, natürlich, wenn auch unfreiwillig, alles, was so für die Uni liegen geblieben ist. Dabei frag ich mich, ob das normal ist, was da grad passiert. Kaum komme ich ins 5. Semester rastet die Uni vollkommen aus und schreibt mir gefühlt täglich einen Abgabetermin vor. Macht keinen Spaß, jedenfalls. So und dann, ganz wichtig, durchstöber ich Pinterest und Instagram auf alle möglichen Einrichtungsideen. Endlich kann ich mich meiner Wohnung widmen und das daraus machen, was ich gern haben mag. Ein bisschen skandinavisch, ein bisschen Meer, ein bisschen alt und klassisch. Auf jeden Fall neu, am besten alles, und am liebsten noch heute.  
Jetzt helft mal, was sind eure liebsten Interiorseiten? Egal ob Möbelgeschäfte, Dekowebsites oder einfach nur Inspirationsbeiträge? Ich will eure Geheimtipps! 

Freitag, 11. September 2015

Food: BBI.

Wenn ich etwas richtig gut kann, dann ist es essen. Weniger kochen, das hab ich mir irgendwie ganz schön doll abgewöhnt, seitdem ich wieder in Berlin wohne. Nein, ich kann richtig gut Essengehen. Ich liebe es, mir neue Läden fürs Frühstück, zum Brunch oder zum Abendessen rauszusuchen und immer wieder was Neues auszuprobieren, oder mich eben auf bereits getestete Gerichte in meinen Lieblingsschuppen zu freuen. Einen solchen Lieblingsschuppen zeig ich euch jetzt. Der ist etwas bekannter - das aber auch zurecht. Ich red hier vom BBI, dem Berlinburger International. Einem Burger, in den ich mich reinlegen könnte!
Ich bekenne mich dazu, fanatische Halloumi-Liebhaberin zu sein und esse deshalb eigentlich nirgendwo einen anderen als den Halloumi-Burger. Beim BBI bekommst du gleich vier dicke Scheiben Halloumi, mit leckerer Soße und nach Wunsch - für mich MUSS das so - mit Guacamole oben drauf. Aufgrund der Größe ist der Burger schwierig zu essen, das geb ich zu. Aber dafür hast du dann während des Essenskampfes immerhin genug Zeit mit vollem Mund zu nuscheln, wie lecker er ist. Günstig sogar auch noch! Und alle meiner Fleischfresserfreunde loben auch die nicht-vegetarischen Burger vor Ort. Ich hab ihn nun gestern mal wieder gegessen und gebe zu, wenn ich mir die Bilder hier angucke und diesen Text abtippe, könnt ich schon wieder... 

Wo gibt's den? 

 Pannierstraße 5, 12047 Berlin-Neukölln!



Mittwoch, 9. September 2015

Splash 2015!

Bevor ich euch wieder zu lang warten lasse, weil ich noch am Basteln von den großen Urlaubsbeiträgen bin, mag ich euch was anderes von meinem Sommer erzählen. Mein Sommer war so, wie er war, ziemlich perfekt. Nicht nur im Nachhinein, wenn es langsam kühler wird und man sich überlegt, dass irgendwie alles vor dem "jetzt gerade" schöner war. Nein. Mein Sommer war gefüllt von Momenten, in denen wir hysterisch lachend ausprusteten, dass das alles viel zu schön ist, um wahr zu sein. Es fing damit an, dass die Superboys von KIZ die wohl genialste Promoaktion der Welt gestartet haben. Die Propaganda für das neue Album "Hurra, die Welt geht unter!" hat nämlich glücklicherweise einen gigantischen Haufen von Freunden benötigt, um in die Tat umgesetzt zu werden. Und tada, das muss man uns nicht zwei mal sagen, wir waren gerne sofort da. Ein bisschen was davon erzählt habe ich euch ja hier schon, als wir zum Kosmonaut Festival nach Chemnitz gefahren sind. By the way - das Kosmonaut war mein aller liebstes Lieblingsfestival dieses Jahr! Am zweiten Juli-Wochenende sind wir dann Richtung Ferropolis zum Splash gedüst. Undzwar inkognito. Zuerst haben wir Mädchen uns auf den Weg gemacht, wir Milizen-Miezen. Der Auftritt von KIZ war geheim und in keiner Auflistung des Line Ups vermerkt, weshalb die Jungs den Tag über sich versteckend außerhalb des Festival Geländes verbringen mussten und wir Mädchen für Promoaktionen auf die Campingplätze gerufen wurden. Wir fuhren mit unserem Lada und dem neuen Album laut über die Lautsprecher herum, sperrten Straßen ab, verteilten Sticker, Fähnchen, Liedtexte und statteten jeden gröhlenden Festivalgast mit Buttons aus. Das schönste Bild? Wenn du den Campingplatz verlässt und alles Schwarz/Orange ist. Die Leute hatten so eine krasse Freude an unseren Promoaktionen, das war unglaublich. Den Freitag über haben wir mit viel Essen,  viel Promo, vielen Besuchen anderer Konzerte - beschämender Weise war Haftbefehl mein liebstes... - verbracht und gegen Abend hatten die meisten schon das ein oder andere Bier zu viel drin, als es zur Bühne ging, um den super super super geheimen Auftritt zu beginnen, der dann anscheinend gar nicht mehr so super super super geheim war, weil vor der Bühne schon schweineviele Fans standen und im Chor "KIZ" schrien. Dann die Show, viel viel Liebe, grandiose Stimmung und juchu und letzendlich die Feier danach. Direkt am Wasser mit den liebsten Freunden um sich herum - sagen wir mal so, der Abend hätte stark unlustiger sein können. Am nächsten Morgen sind wir viel zu spät aufgewacht, der Kopf hat viel zu doll gebrummt und unsere Müdigkeit hat den Druck übertrumpft, dass wir schleunigst aus dem Hotel auschecken mussten. Am Samstag hingen wir also mehr auf dem Gelände ab, als von Act zu Act zu rennen und haben so nochmal bis zum Abend eine verdammt schöne Zeit verbracht. Und schwupp, als es begann zu regnen, sind wir hysterisch lachend abgehauen, um im Auto nach Berlin die wunderbaren Momente des Festivals auszuprusten.